Tag 70 - Kobe/ Kyoto - Japan
January 18 in Japan ⋅ ☀️ 6 °C
Unser Ausflug heute Morgen begann um 7.40 Uhr. Zunächst ging es mit einer kurzen Busfahrt zum Bahnhof in Kobe, anschließend mit dem Shinkansen über Osaka nach Kyoto. Der Shinkansen, Japans Hochgeschwindigkeitszug, ist seit 1964 in Betrieb, erreicht bis zu 320 km/h und gilt als eines der wichtigsten Verkehrsmittel zwischen Japans Großstädten. Besonders spannend war zu sehen, wie schnell der Zug einfuhr – die Abgrenzung am Bahnsteig öffnet sich erst, wenn er vollständig steht. Das habe ich schon vor Jahren in Hongkong erlebt und finde es nach wie vor absolut sinnvoll für die Sicherheit an den Gleisen. Dachte schon vor 20 Jahren, wann kommt das bei uns🤣🤣immer noch nicht😅vielleicht sollte die DB mal nach Asien zur Schulung fahren.
Nun waren wir in Kyoto angekommen. Kyoto war von 794 bis 1868 die Kaiserstadt Japans und lange das politische und kulturelle Zentrum. Die Stadt ist berühmt für ihre zahlreichen Tempel und Schreine, von denen wir uns heute die bekanntesten angeschaut haben. Leider mit gefühlt 10.000 anderen Touristen.
Kyoto bewahrt die japanische Geschichte, Architektur und Kultur besonders eindrucksvoll und gilt als Herz der japanischen Tradition.
Es ging dann direkt zum ersten Highlight, dem Kiyomizu-dera-Tempel. Er stammt ursprünglich aus dem Jahr 778 und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bekannt ist er vor allem für seine große Holzterrasse, die ohne einen einzigen Nagel erbaut wurde und einen beeindruckenden Blick über die Stadt bietet.
Der Seikanji-Tempel in Kyoto ist ein ruhiger, historischer Tempel aus der Heian-Zeit (802), dem der tausendarmige Avalokiteshvara-Bodhisattva gewidmet ist. Besonders schön ist der Weg dorthin, der durch grüne, leicht hügelige Gassen führt und eine stille, entspannte Atmosphäre bietet – ein idealer Kontrast zu den belebten Haupttempeln der Stadt. Ich habe hier die Stille der Natur so dankbar aufgenommen.
Danach besuchten wir den Kinkaku-ji, den sogenannten Goldenen Pavillon. Der Tempel war ursprünglich im 14. Jahrhundert die Villa des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu und ist ein besonderes Beispiel der Kitayama-Kultur. Die mit Blattgold bedeckten oberen Stockwerke sind wunderschön, ebenso der umliegende Teich.
Mit vielen Eindrücken ging es weiter zum Mittagessen. Für rund 130 Gäste wurden japanische Spezialitäten liebevoll in Boxen angerichtet – sehr lecker. Anschließend fuhren wir in ein Wohnviertel zum Fushimi Inari-Taisha-Schrein, der dem Shintō-Gott des Reises und des Wohlstands gewidmet ist. Berühmt ist er für seine tausenden roten Torii-Tore, die von Gläubigen gestiftet wurden und symbolisch den Übergang vom Profanen zum Heiligen markieren.
Müde, aber mit vielen beeindruckenden historischen Eindrücken, ging es über Osaka zurück nach Kobe und schließlich wieder auf das Schiff. Es war ein toller Tag – auch wenn ich merke, dass mein Kopf von den vielen Eindrücken und Mengen von Menschen ziemlich voll ist und alles erst noch verarbeitet werden muss.Read more






























TravelerIch lrse
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❤️
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Oh wie lecker
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Der Goldene Pavillon : Wunderschön ! Kyoto war auch für mich ein Highlight (vor 16 Jahren).