Tag 83 - Dà Nãng / Hoi An - Vietnam
January 31 in Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C
Heute Morgen sind wir in Da Nang angekommen. Dieses Mal haben wir an einem Containerhafen angelegt, da es dort kein Kreuzfahrtterminal gibt. Im Hafengelände durfte man sich nicht alleine bewegen, sondern nur mit Shuttle-Bussen oder einem AIDA-Bus hinausfahren.
Wir sind mit dem AIDA-Bus nach Hoi An gefahren und haben die Stadt auf eigene Faust erkundet. Hoi An ist eine historische Hafenstadt in Zentralvietnam, die vom 15. bis 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle im internationalen Handel spielte. Händler aus Asien und Europa prägten das Stadtbild, was man bis heute an der besonderen Mischung verschiedener Baustile erkennt. Da der Fluss später versandete, blieb die Altstadt weitgehend erhalten – ein Grund, warum Hoi An heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Schon beim Ankommen haben wir gemerkt, wie lebendig der Ort ist. Wir sind durch die Straßen gebummelt – eine schöne Mischung aus Tradition und quirligem Alltagsleben. Vieles spielt sich draußen ab: Streetfood, kleine Stände, Schneider und Spas an fast jeder Ecke. Wir haben uns treiben lassen, durch die Gassen geschlendert, kleine Dinge gekauft und immer wieder alte Tempel und historische Gebäude entdeckt.
Am Fluss haben wir uns spontan für eine Bootsfahrt entschieden. Zuerst ging es ein Stück flussaufwärts, danach stiegen wir in kleine runde Bambusboote um. Damit fuhren wir durch die Seitenarme des Flusses, vorbei an Kokosplantagen. Unser Bootsfahrer hat uns dabei in unglaublicher Geschwindigkeit einen Kopfschmuck aus Palmenblättern geflochten – ein ganz besonderer Moment.
Zurück in Hoi An durfte der Kaffee bei Starbucks nicht fehlen, ebenso wenig wie ein Eis für Andreas. Es war ein rundum gelungener Ausflug.
Zurück auf dem Schiff ging es noch eine Runde ins Gym, anschließend in die Sauna und dann kurz zum Abendessen.
Heute ist Tag 83 unserer Reise – wie schnell die Zeit vergeht. Noch 50 Tage liegen vor uns, mit weiteren wunderbaren Destinationen. Wir sind sehr dankbar, diese Weltreise machen zu dürfen. Es ist kein Urlaub, es ist wirklich eine unglaubliche Reise. Man erlebt unglaublich viel, lernt andere Kulturen und Menschen kennen, und das ist ebenso bereichernd wie anstrengend. Umso wichtiger sind die Seetage dazwischen – auch wenn ich an diesen Tagen immer arbeite.Read more

























