• Tag 126 - Seetag

    3 ore fa, Atlantischer Ozean ⋅ 🌬 18 °C

    Ein weiterer Seetag liegt hinter uns – mit leicht bewölktem Himmel und etwa 3,5 Meter Seegang. Es war ziemlich stürmisch, und das Schiff hat deutlich gearbeitet. Man spürt dann jede Bewegung ein wenig mehr. Es hat schon ganz schön gewackelt. Es war übrigens erst der zweite Seetag auf dieser Reise, an dem ich nicht gearbeitet habe und einfach mal entspannt habe.
    Der Tag begann sportlich: morgens ging es zum Ausdauertraining. Andreas hat wieder beim Treppenlauf mitgemacht; das Ergebnis steht noch aus. Danach sind wir frühstücken gegangen. Ich habe gelesen, während Andreas Sport geschaut hat.
    Am Nachmittag habe ich mir um 14 Uhr noch einmal eine Ayurveda-Massage bei Handre gegönnt – einfach herrlich. Danach bin ich in die Wellness-Oase gegangen, habe gelesen mein aktuelles Buch und zwei Bücher in meiner Headway-App. Ähnlich wie Blinkist, aber noch stärker der Fokus auf Business. Später kam Andreas dazu. Er hat einen Aufguss mitgemacht, während ich danach lieber so in die Sauna gegangen bin – der Aufguss ist mir einfach immer zu heiß.
    Heute ist auch ein besonderer Familientag: Mein Bruder wird 80. Noch einmal von Herzen: Happy Birthday, liebes Brüderchen. 💕
    Der dritte Sonntag hintereinander mit einem Geburtstagskind:
    Am 1. März meine Enkelin Hermina, am 8. März meine Tochter Alexandra und heute mein Bruder. Drei Sonntage, drei Geburtstage – irgendwie ein schöner Gedanke aber auch traurig dieses Jahr für mich, nicht in der Heimat zu sein.
    Abends sind wir kurz essen gegangen und haben anschließend noch einen Polizeiruf geschaut. Langsam merkt man auf dem Schiff eine gewisse Aufbruchstimmung. Viele beginnen schon zu packen, obwohl wir noch eine ganze Woche vor uns haben. Wir bleiben gelassen: Wir lassen alles, wie es ist, und packen erst nächsten Sonntag – dann einmal in einem Schwung. Bis dahin genießen wir einfach weiter jeden Tag.
    Was uns allerdings zunehmend auffällt und auch ein wenig anstrengt, ist das viele Gemeckere um uns herum. So viele Menschen beschweren sich über Kleinigkeiten. Dabei haben wir doch das große Privileg, eine solche Reise machen zu dürfen. Diese Unzufriedenheit stimmt mich manchmal nachdenklich – und ich finde es wirklich schade.
    Morgen erreichen wir nach viereinhalb Monaten wieder Europa. Ein besonderer Moment auf dieser langen Reise. 🌊
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