• Auf den Spuren der Römer Teil 2

    August 11 in Germany ⋅ ☀️ 25 °C

    Kurze Fahrt mit dem Auto und schon bin ich an einen nachgebauten Römerkastell, so wie es viele an der Grenze (Limez) gegeben haben soll.
    Leben an der Grenze
    Das Limeskastell Pohl ist ein nach heutigem Forschungsstand authentischer Nachbau eines römischen Holz-Erde-Kastells mit Wachturm. Das weltweit einmalige Projekt bietet Besuchern spannende Einblicke in das vermutlich eher unwirtliche Leben an der nördlichen Grenze des riesigen römischen Imperiums um 100 n. Chr. und ist Teil des UNESCO-Welterbes Obergermanisch-Raetischer Limes. Geschichte zum Anfassen!
    Wo keine natürlichen Grenzmarkierungen wie Flüsse oder Gebirge vorhanden waren, kennzeichneten die Römer ihre Reichsgrenzen durch limites. Diese wiesen unterschiedliche Ausprägungen auf, sie waren abhängig von den natürlichen Gegebenheiten, der Siedlungsdichte und der Bedrohungslage vor Ort. Sie alle wurden von römischen Truppen überwacht. In Nordafrika und im Osten bildeten dabei mehr oder weniger lockere Ketten von Kastellen und Wachtürmen[2] den Limes. An Rhein, Donau, Euphrat und Tigris markierten die Wasserläufe dieser Flüsse die Grenze. Dieser Limes wird heute auch als Flusslimes oder Nasser Limes bezeichnet, die Römer selbst sprachen von einer ripa (lateinisch für „Ufer“). Ein Abschnitt des rätischen Limes in seiner letzten Ausbaustufe und der britannische Hadrianswall bestanden sogar aus durchgehenden und mit Wachtürmen versehenen Steinmauern anstatt hölzerner Palisaden wie in Obergermanien und Raetien. In der Spätantike gaben die Römer diese geschlossenen Wall- und Palisadenanlagen dann in der Regel aber auf und gingen dazu über, die Limites durch Kastelle unterschiedlicher Größe zu sichern, wie es in einigen anderen Grenzabschnitten von Anfang an üblich war.

    https://www.limeskastell-pohl.de/
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