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  • Martina Lessig

San Blas Islands, 26.1-23.2.26

Petualangan 29-sehari oleh Catamaran Mahana, JanaINSPIREDworldwide, Markus dan 3 lainnya Baca selengkapnya
  • Awal trip
    26 Januari 2026

    Unabdingbare Ausrüstung-Dschungelquerung

    3 Desember 2025, Bonaire ⋅ ⛅ 29 °C

    Der Captain will Unmengen an Ausrüstungsmaterialien zu den San Blas Islands gebracht haben, 23 kg!!! :))) Anker und Proteinpulver für die Muckis des Captains sind natürlich unverzichtbar.
    Martina, Mike und Markus haben sich zu diesem Unternehmen bereit erklärt. Die Strategie wird in einem WhatsApp Gespräch diskutiert.
    Skippers Vorschlag, dass sich die Mannschaft wie die Konquistadoren von West nach Ost durch den panamesischen Dschungel schlagen, wird abgelehnt, obwohl alle impftechnischen Voraussetzungen für Flussdurchquerungen und Denguefieber gegeben sind :)))
    Martina probiert nun den Flugkapitän zu überzeugen.

    Tolle Team!!!
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  • Balboa-25.09.1513 Entdecker des Pazifik

    30 Desember 2025, Panama ⋅ ⛅ 27 °C

    Nun wollte Núñez de Balboa nicht mehr auf die erbetenen tausend Mann aus Spanien warten. Er rief seine Leute zusammen und erklärte seine Absicht, die Landenge von Panama zu überqueren. Sein Mut übertrug sich auf die anderen. 190 Soldaten erklärten sich bereit, ihm zu folgen. Unter ihnen befand sich auch Francisco Pizarro.

    Am 1. September 1513 begann der Marsch. Zusammen mit hunderten von Indianern als Lastenträgern und zahlreichen Bluthunden machten sie sich auf den Weg. Balboa hatte allerdings aus Unwissenheit nicht den kürzesten Weg gewählt und dadurch den gefährlichen Weg um einige Tage verlängert. Von Anfang an mussten sie sich mit Schwert und Axt einen Weg durch den Dschungel bahnen. Immer wieder wurden sie von Einheimischen überfallen. Hinzu kamen die Hitze, orkanartige Regengüsse und Millionen von Stechmücken. Der Weg ging durch Sümpfe mit Alligatoren und Schlangen. Der Boden war übersät von Zecken, Skorpionen, Tausendfüßern und Ameisen. Auf selbstgezimmerten Flößen wurden die Flüsse überquert.

    Viele Soldaten wurden krank und schwach. Núñez de Balboa ordnete an, dass alle Fieberkranken und Schwachen zurückbleiben sollten. Als die Expedition einmal wegen einer Felswand ein Stück zurückgehen musste, fand man von den zurückgelassenen Kranken nur noch wenige, von Ameisen übersäte Reste. Nachdem man dies gesehen hatte, wurden weitere Kranke sofort getötet, um ihnen diese schauerlichen Qualen zu ersparen. Nach drei Wochen waren von den 190 Soldaten nur noch 69 am Leben.

    Dann kamen sie an den Berg, von dessen Gipfel man den großen See sehen sollte. Núñez de Balboa befahl der Mannschaft stehenzubleiben. Keiner sollte ihm folgen, denn diesen ersten Blick auf den unbekannten Ozean wollte er nicht teilen, sondern für ewige Zeit der erste Spanier, der erste Europäer und der erste Christ gewesen sein, der den neuen Ozean erblickte. Am 25. September 1513, vormittags um elf Uhr, sah er schließlich als erster Europäer den Pazifik – oder genauer gesagt den Golf von San Miguel, eine Bucht des Golfs von Panama – vom amerikanischen Kontinent aus und war somit möglicherweise der erste, der die Kontinent-Eigenschaft Amerikas entdeckte, wiewohl sie von Amerigo Vespucci wenige Jahre zuvor schon postuliert wurde, der durch genaue Beobachtungen deutliche Eigenheiten von Fauna und Flora Amerikas festgestellt hatte.

    Nachdem er sich lange das Meer angesehen hatte, rief er seine Kameraden herbei, um seine Freude und seinen Stolz zu teilen. Vier Tage später ging Núñez de Balboa an der Mündung des Sabanflusses einige Schritte ins Meer und nahm, als er salziges Weltmeerwasser feststellte, das „Südmeer“ (mar del sur) für seinen König in Besitz.

    Die Spanier fanden Gold und Perlen an der Küste. Alle Taschen und Säcke wurden mit diesen Kostbarkeiten vollgestopft und man machte sich auf den Rückweg. Ein Einheimischer berichtete Núñez de Balboa von einem weiteren Land namens Birù im Süden mit unermesslichen Schätzen, die erste Kunde über das Inka-Reich in Peru. Damit hatte Balboa ein Ziel für eine weitere Eroberung. Doch zunächst musste er mit den wenigen Überlebenden zurück nach Darién. Núñez kam, selbst dem Tode nah, am 19. Januar 1514 wieder in Darién an.

    Wiederum bat er den spanischen König um eine Truppe von 1000 Mann für die Eroberung Perus, doch dazu kam es nicht mehr. Durch Intrigen am spanischen Hof wurde er als Gouverneur von Darién durch den spanischen Soldaten (und seinen späteren Schwiegervater) Pedrarias Dávila abgelöst. Der spanische König hörte von Núñez de Balboas Entdeckungen und ernannte ihn im Juli 1515 zum Generalkapitän der Provinzen Coiba und Panama und zum Gouverneur der Südsee.

    Núñez de Balboa machte anschließend noch einige Entdeckungen entlang der Küste von Panama. Aber das Verhältnis zu seinem Schwiegervater Pedro Arias Dávila, der als grausam und geldgierig beschrieben wird, wurde immer schlechter. Schließlich ließ Dávila ihn wegen einer angeblichen Verschwörung verhaften. Ohne Anklage und ohne die Möglichkeit der Verteidigung wurde Núñez de Balboa zusammen mit vier Freunden in der Stadt Acla in Panama im Januar 1519 enthauptet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vasco_Núñez_de_Ba…
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  • Panama Canal u Magellan Straße

    30 Desember 2025, Panama ⋅ 🌧 26 °C

    Construction began 1 January 1881
    Date completed 15 August 1914
    Date extended 26 June 2016

    The Panama Canal (Spanish: Canal de Panamá) is an artificial 82-kilometer (51-mile) waterway in Panama that connects the Caribbean Sea with the Pacific Ocean. It cuts across the narrowest point of the Isthmus of Panama, and is a conduit for maritime trade between the Atlantic Ocean and the Pacific Ocean. Locks at each end lift ships up to Gatun Lake, an artificial fresh water lake 26 meters (85 ft) above sea level, created by damming the Chagres River and Lake Alajuela to reduce the amount of excavation work required for the canal. Locks then lower the ships at the other end. The original locks are 33.5 meters (110 ft) wide and allow the passage of Panamax ships. A third, wider lane of locks was constructed between September 2007 and May 2016. The expanded waterway began commercial operation on 26 June 2016. The new locks allow for the transit of larger, Neopanamax ships. An average of 200,000,000 litres (52 million US gallons) of fresh water is used in a single passing of a ship. The canal is threatened by low water levels during droughts.

    The Panama Canal shortcut greatly reduces the time for ships to travel between the Atlantic and Pacific oceans, enabling them to avoid the lengthy, hazardous route around the southernmost tip of South America via the Drake Passage, the Strait of Magellan or the Beagle Channel. Its construction was one of the largest and most difficult engineering projects ever undertaken. Since its inauguration on 15 August 1914, the canal has succeeded in shortening maritime communication in time and distance, invigorating maritime and economic transportation by providing a short and relatively inexpensive transit route between the two oceans, decisively influencing global trade patterns, boosting economic growth in developed and developing countries, as well as providing the basic impetus for economic expansion in many remote regions of the world.

    Colombia, France, and later the United States controlled the territory surrounding the canal during construction. France began work on the canal in 1881, but stopped in 1889 because of a lack of investors' confidence due to engineering problems and a high worker mortality rate. The US took over the project in 1904 and opened the canal in 1914. The US continued to control the canal and the surrounding Panama Canal Zone until the Torrijos–Carter Treaties provided for its handover to Panama in 1977. After a period of joint American–Panamanian control, the Panamanian government took control in 1999. It is now managed and operated by the Panamanian government-owned Panama Canal Authority. Annual traffic has risen from about 1,000 ships in 1914, when the canal opened, to 14,702 vessels in 2008, for a total of 333.7 million Panama Canal/Universal Measurement System (PC/UMS) tons. By 2012, more than 815,000 vessels had passed through the canal. In that year, the top five users of the canal were the United States, China, Chile, Japan, and South Korea. In 2017, it took ships an average of 11.38 hours to pass between the canal's two outer locks. The American Society of Civil Engineers has ranked the Panama Canal one of the Seven Wonders of the Modern World.
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  • Krieg in der Karibik

    3 Januari, Venezuela ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute 05:27
    Nachrichtenressort "Spiegel"

    Trump meldet Gefangennahme von Venezuelas Machthaber Maduro

    US-Präsident Donald Trump ‌hat bestätigt, dass die USA Venezuela angegriffen haben. Es habe sich um einen groß angelegten ‌Angriff gegen das ⁠Land ‍und seinen Anführer gehandelt, teilte Trump auf der Plattform Truth Social ​mit. Venezuelas Präsident ‌Nicolás Maduro sei gefangen genommen und außer Landes gebracht worden. Für 11 Uhr Ortszeit (17 Uhr MEZ) kündigte Trump eine Pressekonferenz an.Baca selengkapnya

  • 1. Treffen in Santa Marta

    16 Januari, Kolombia ⋅ ☁️ 28 °C

    Für mich geht es heute schon los, ich treffe Lutz und Jana in Santa Marta und werde sehr herzlich willkommen geheißen 🤗die Chemie stimmt, da kann die nächsten Wochen nicht mehr viel schief gehen. 😜
    Nachdem wir ab der dritten Woche zu sechst sein werden und auf den San Blas Islands die Einkaufsmöglichkeiten eingeschränkt sind, starten wir mit der Verproviantierung.
    1. Liste schreiben. Das war eigentlich noch der einfachste Part😅
    2. Eine Bestellung beim Supermarkt aufgeben, die all die wirklich schweren Sachen enthält. Allein das war eine Challenge😜sie kam dann am nächsten Tag an👍
    3. Einkaufen im Supermarkt, und schon sind drei Stunden rum bis wir wieder draußen sind. Hinter uns haben sie dann alle Tore geschlossen. Feierabend😂
    Danach haben wir nur mehr ein Gläschen Wein zu uns genommen und sind müde in unsere Kojen gefallen😴
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  • Was für eine erste Nacht🤢

    20 Januari, Karibisches Meer ⋅ 🌬 27 °C

    Das karibische Meer empfängt uns mit bis zu 40 Knoten Wind und 4m Wellen. Meine zwei Helden, Skipper Lutz und Freundin Jana, kämpfen sich tapfer durch die Nacht, während ich, trotz der Einnahme von Reisetabletten total ausfalle. Entweder ich bin ausgeknockt und schlafe oder mir ist zum kotzen übel. Ich bewundere die Beiden und bin unendlich dankbar, wie sie mir neben all dem zur Seite stehen. Die Stimmung ist dennoch gut und wir wissen, da ist noch viel Luft nach oben😅Baca selengkapnya

  • Auferstanden!

    21 Januari, Karibisches Meer ⋅ 🌬 27 °C

    Nachdem ich mehr als 36 Stunden zu mehr oder weniger nichts fähig war, erwachen langsam die Lebensgeister wieder in mir. Mein Magen gewöhnt sich an das Schaukeln, der Wind und das Meer haben sich beruhigt und ich wage mich an Deck um gemeinsam mit Jana, die Wache hält, den Tag zu begrüßen.
    Später erfreuen uns eine Gruppe Delfine, die unser Boot eine ganz Weile begleiten und immer wieder spielerisch um uns tänzeln. Darunter auch eine Mutter mit ihrem Jungen🐬🐬🐬und Lutz beseitigt die fliegenden Fische, die an Bord zurück geblieben sind.
    Ich sehe begeistert zu und bin dankbar für die Geschenke, die wir in jeder Hinsicht empfangen dürfen. 🤍🤗🥰
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  • Oh wie schön ist Panama😍

    21 Januari, Panama ⋅ 🌬 27 °C

    Geschafft! Im Dunkeln manövriert Lutz meisterhaft die Mahana in die sichere Linton Bay in Panama, wo wir heute Nacht vor Anker liegen, bevor wir morgen früh in die Marina fahren. Ziemlich erledigt gönnen wir uns das erste Ankerbier und können jetzt schon wieder herzlich über unsere Erlebnisse lachen. Mit Humor geht alles besser und wir haben dadurch ja auch tolle Geschichten zu erzählen. 😉😝Baca selengkapnya

  • Frankfurt am Main

    25 Januari, Jerman ⋅ ☁️ 0 °C

    Die restliche Crew hat sich gefunden 🥰⛵️🛫…und gönnte dich leckere Getränke.Eine Übernachtung am Flughafen und mit „schwerem“ Gepäck zum Check in . Dort ging alles reibungslos und unser Sportgepäck , der Anker ⚓️, ist auch auf seinem Weg… Aktuell sitzen wir jedoch etwas auf Kohlen, weil in Frankfurt ( ganz Deutschland) Schneechaos herrscht… momentan wird 1 Stunde Verspätung angesagt… Mal abwartenBaca selengkapnya

  • Frühe Abfahrt Richtung San Blas

    26 Januari, Panama ⋅ ☁️ 25 °C

    Auf Anraten machen wie uns sehr früh auf den Weg um nich bei Tageslicht in San Blas anzukommen 😴
    Ein bisschen Aufregung und Ungeduld liegt in der Luft, haben wir doch lange genug darauf gewartet 😅
    Die Überfahrt beginnt entspannt und wir genießen den Sonnenaufgang 😍. Kurz darauf erwartet uns die erste dunkle Wolkenwand, die zum Glück vor uns vorbei zieht. Die nachkommende erwischt uns dann aber doch noch ein wenig und es wird wieder etwas unruhiger, bis sich schließlich die Freude ausbreitet als die ersten Inseln vor uns auftauchen 🤩
    Vor einer der kleinen Inseln ankernd genießen wir das erste Ankerbier in San Blas 🍻 und die Entspannung breitet sich sichtlich aus🧘
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  • Guna Mythologie

    27 Januari, Panama ⋅ ☁️ 27 °C

    "Mahana" ist auf Expedition durch die San Blas Islands. Sie werden von den Guna Yala selbst verwaltet.

    Wer sind die Guna?
    Die Guna sind eine indigene Gruppe, die im Guna-Yala-Archipel, einer autonomen Region an der Karibikküste Panamas, lebt. Sie sind bekannt für ihre starke Gemeinschaftsstruktur, ihre matrilineare Gesellschaft und ihren lebendigen kulturellen Ausdruck – insbesondere durch ihre spirituelle Weltanschauung und ihre mythologischen Traditionen. Die Guna haben ihre Identität über Jahrtausende bewahrt, dem Druck der modernen Assimilation widerstanden und eine Lebensweise bewahrt, die tief in ihren alten Bräuchen und ihrer Selbstverwaltung verwurzelt ist. Diese Autonomie hat es San Blas ermöglicht, seine ursprüngliche Natur zu bewahren, im Gegensatz zu anderen Teilen der Karibik, die ihre kulturelle Identität durch Überentwicklung und Tourismus verloren haben.

    Spiritualität und Natur in der Guna-Mythologie
    Die Guna-Kultur legt großen Wert auf die spirituelle Verbindung zwischen Mensch und Natur. Ihre mündlichen Erzähltraditionen bewahren ein reiches Pantheon an Gottheiten und übernatürlichen Wesen, von denen viele eng mit der Natur verbunden sind.

    Die Mola, auch als Molas bekannt, ist ein kunstvoll gefertigter Stoff, der ein wesentlicher Bestandteil der traditionellen Kleidung der indigenen Guna-Frauen in Panama ist.

    Schlüsselfiguren der Guna-Mythologie

    Ibeorgun:
    Ibeorgun ist der Schöpfergott in der Guna-Mythologie. Er soll die Welt und alle Lebewesen, einschließlich des Guna-Volkes, erschaffen haben. Ibeorgun wird in der Guna-Folklore oft als mächtige und wohlwollende Figur dargestellt.

    Dummad:
    Dummad ist eine Tricksterfigur in der Guna-Mythologie. Er ist bekannt für seine schelmischen und oft humorvollen Aktionen. Dummads Geschichten werden oft verwendet, um moralische Lektionen zu erteilen und die Gemeinschaft zu unterhalten.

    Olokkupile:
    Olokkupile ist ein übernatürliches Wesen in der Guna-Mythologie, das mit dem Meer in Verbindung gebracht wird. Er wird oft als riesiger Fisch oder Seeschlange dargestellt. Olokkupile soll einen bedeutenden Einfluss auf die Beziehung der Guna zum Meer und ihre Fischereipraktiken gehabt haben.

    Die in der westlichen Mythologie vorkommenden Seeschlangen, Fische oder Riesenkrake (Kraken) weisen offensichtliche Ähnlichkeiten mit denen der Guna auf.

    Dulet:
    Dulet ist ein mythischer Held in der Guna-Folklore. Er wird oft als tapferer und geschickter Krieger dargestellt, der heldenhafte Abenteuer und Missionen bewältigt. Geschichten über Dulet sollen den Guna Mut und Tapferkeit vermitteln.

    Nega Dugwi:
    Nega Dugwi ist eine mythologische Figur, die mit Regen und Wasser in Verbindung gebracht wird. Die Guna glauben, dass Nega Dugwi die Macht hat, Regen zu bringen und die Fruchtbarkeit ihres Landes zu sichern.

    Nuchukana:
    Nuchukana ist eine legendäre Figur der Guna-Kultur, die mit dem Mond in Verbindung gebracht wird. Nuchukana wird oft als schöne Frau dargestellt, die eng mit den Mondzyklen verbunden ist und für ihre Rolle bei der Gestaltung der Natur verehrt wird.

    Laut anthropologischen Quellen, wie der Smithsonian Institution und dem panamaischen Guna General Congress, spielen diese mythologischen Figuren eine zentrale Rolle im spirituellen und alltäglichen Leben der Guna. Ihre Geschichten werden bei gemeinschaftlichen Versammlungen, Ritualen und durch die traditionelle Kunst der Mola über Generationen weitergegeben.

    Guna-Frauen verkaufen die ikonischen Molas – farbenfrohe Textilien, die ihre kulturelle Identität und die Geschichten ihrer Vorfahren zum Ausdruck bringen.

    Es ist wichtig zu beachten, dass die Guna-Mythologie in erster Linie eine mündliche Überlieferung ist und Geschichten und Figuren von Gemeinschaft zu Gemeinschaft unterschiedlich sein können
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  • Ankunft in Nagarna

    27 Januari, Panama ⋅ ⛅ 26 °C

    Ankunft in Nagarna.

    Mit dem kleinen Flugzeug kommen Martina, Markus und Mike aus Panama City eingeflogen. Ich hole sie mit dem Dinghy vom Feldflugplatz ab.

    Ein großes "Hallo".

    Nach Monaten des Wartens bringt Markus mir meinen neuen Anker mit. Von Israelis entworfen, wurde er in der Ukraine während des Krieges gefertigt. Deshalb verzögerte sich die Auslieferung über Monate. Respekt vor den ukrainischen Herstellern.
    Ich bin glücklich. :)
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  • Ulu - Einbaum

    30 Januari, Panama ⋅ ☁️ 26 °C

    Die Guna in Guna Yala bauen ihre traditionellen Einbäume („ulu“ oder „cayuco“) handwerklich aus einem einzigen Baumstamm, meist Mahagoni (Swietenia macrophylla), das in den Wäldern der Comarca wächst.

    Auswahl und Fällen

    Sie wählen einen geraden, großen Stamm (ca. 10–15 m lang, 1–1,5 m Durchmesser) mit minimalen Ästen, der leicht genug ist, aber stabil und wasserresistent. Der Baum wird gefällt und zum Wasser transportiert, oft per Hand oder mit Seilen.

    Aushöhlen und Formen

    Der Stamm wird längs gespalten oder mit Feuer vorgeweicht, dann mit Äxten, Adzen, Meißeln und Feuern aushöhlen – zuerst grob, dann fein, bis die gewünschte Dicke (ca. 2–5 cm) erreicht ist. Die Enden werden spitz zugespitzt für bessere Manövrierfähigkeit in Riffen, und die Oberfläche geglättet.

    Abschluss und Nutzung

    Nach Trocknen (Wochen bis Monate) wird der Einbaum getestet, repariert und oft mit bunten Segeln oder Auslegern ergänzt; er dient Fischerei, Transport und Handel. Der Prozess dauert Tage bis Wochen und wird kollektiv durchgeführt.
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  • Stachelmuschel

    30 Januari, Panama ⋅ ☁️ 26 °C

    Das ist eine lebende Stachelmuschel (Familie Muricidae), wahrscheinlich ein Murex- oder Hexaplex-Arten aus den Küstengewässern von Panama.

    ## Merkmale
    Die Muschel zeigt eine dicke, kugelförmige Form mit kurzen, spitzen Stacheln, einem dunklen Operculum und einem lebenden Tier im Inneren (grauschwarze Mantelfärbung)

    Der grüne Schimmer stammt von Algenbewuchs (Periostracum), typisch für frisch gefundene Exemplare; darunter erscheint die Schale oft weiß-schwarz oder braun gemustert.
    Die Öffnung ist breit, mit einem gezähnten inneren Rand, und die Größe beträgt ca. 10-15 cm.

    Herkunft und Habitat
    Solche Stachelmuscheln sind in Panama häufig an Stränden oder flachen Riffen zu finden, besonders auf der Pazifikseite.

    Sie sind carnivor und fressen Muscheln oder andere Weichtiere; der Stachelaufbau dient als Schutz.
    Ähnliche Arten: Hexaplex radix (Radish Murex, oft schwarz-weiß) oder lokale Varianten wie Murex panamensis.
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  • Begräbniszeremonie Kuna

    30 Januari, Panama ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute wird eine alte Dame beerdigt.
    In ehrwürdiger Prozession ziehen morgens um 6 Uhr die Einbäume zur Mündung des Flusses, wo der Friedhof ist.
    Ganze Familien paddeln die ausgehöhlten Baumstämme.

    ==========

    Die Kuna Yala (auch Guna Yala), ein indigene Volk in Panama, haben rituelle Begräbniszeremonien, die den Verstorbenen auf seine Reise in die jenseitige Welt vorbereiten und die Lebenden vor Geistern schützen sollen

    Vorbereitung des Körpers
    Den Leichnam wäscht man mit einer Infusion aus Achirote (Annatto-Pflanze) und Basilikum, um ihn rein zu machen. Er wird in saubere Kleidung gehüllt, in einen Hamac (Hängematte) gelegt und mit weißem Tuch bedeckt, das mit rot gefärbten Schnüren zu einem Kreuz geformt ist

    Velorio (Wachsamkeit)

    Über Tage wacht die Gemeinde am Hamac. Frauen singen Klagelieder über gute Taten des Verstorbenen, Männer schweigen. Alle teilen Chicha (Maisgetränk) und Zigaretten; der Asche wird später ins Meer gestreut, um Dämonen abzulenken.

    Begräbniszeremonie

    Männer tragen den Hamac zum Friedhof, flankiert von Fackeln aus wachsgetränkten Stangen. Der Hamac wird über Gräben mit Zweigen und persönlichen Gegenständen (Essen, Kleidung) in die Grube gehängt, ohne die Erde zu berühren. Der Hügel wird mit Habseligkeiten bedeckt; manchmal opfert man den Hund des Toten

    (Der Kuna Pablo hatte uns erzählt, dass die Toten in 4 m Tiefe direkt am ca. 3m hohen Flussufer begraben werden.
    Dies erschien uns angesichts des Grundwasserstandes am Fluss eher unwahrscheinlich, evtl. ein Missverständnis und 4 feet waren gemeint. Auch würde das Grundwasser verschmutzt werden im Zuge der Verwesung)

    Schutzrituale danach

    Türschwellen in besuchten Häusern werden mit spiralförmiger, in Asche und Achirote getränkter Baumwolle markiert, um den Geist fernzuhalten. Erde vom Grab wird verstreut, Hände gewaschen.

    Die Kuna Yala (Guna Yala) vergraben ihre Toten traditionell nicht direkt auf dem Erdboden liegend, sondern hängen den Leichnam in der Hängematte (Hamac) über der Grube, damit er die Erde nicht berührt – dies dient dem Schutz vor Geistern und der Vorbereitung auf die Jenseitsreise

    Die Gräber selbst werden als flache Gruben oder Gräben beschrieben, die mit Zweigen überdacht und mit persönlichen Gegenständen des Verstorbenen bedeckt werden; eine spezifische Tiefe in Metern wird in den Quellen nicht angegeben, da der Fokus auf der Suspension liegt

    Die Kuna bestatten ihre Toten nicht auf den Inseln, sondern auf dem Festland. Im Falle von Mamitupu war der Friedhof an der Flussmündung.
    Totenhütten säumten das Ufer. Mit Blättern bedeckte Schutzhütte. Angehörige besuchten die Toten, saßen unter den Dächern und speisten.
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