• Von Oslo ins Dunkel - Ankunft in Tromso

    November 28, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 1 °C

    Der Tag startete entspannt – ein letztes ausgiebiges Frühstück in Oslo, bevor wir uns in Richtung Flughafen aufmachten. Mit noch ein paar freien Stunden schlenderten wir durch eine hippe Ecke der Stadt. Oslo hat echt Style, aber bald rief das Abenteuer weiter nördlich. Mit den Öffis ging es wieder zum Flughafen und ab in den Flieger nach Tromsø.

    Der Flug dauerte knapp zwei Stunden, und als wir ankamen, wurden wir direkt von Tromsøs Dunkelheit begrüßt. Hier oben gibt’s aktuell nur 52 Minuten Tageslicht – wenn überhaupt. Während wir auf unser Gepäck warteten, gönnten wir uns erstmal einen Snack.

    Frisch gestärkt ging’s dann zum Mietwagenschalter, wo uns ein schicker Skoda Octavia erwartete – der perfekte Begleiter für die kommenden Tage. Die Fahrt zu unserer Airbnb-Unterkunft war ein Klacks, gerade mal vier Minuten. Die Wohnung ist sehr gemütlich, mit eigenen Zimmern für jeden von uns.

    Nach einer kurzen Besichtigungstour unserer Bleibe fuhren wir in die Stadt. Tromsø ist winzig, aber der Clou: Alles ist komplett untertunnelt. Man fühlt sich fast wie in einer anderen Welt – ein bisschen wie im Bergbau.

    Da für morgen der schlimmste Sturm seit zehn Jahren angesagt ist (52 Knoten, also richtig heftig), haben wir uns noch schnell mit Lebensmitteln eingedeckt und uns gemütlich Nudeln gekocht. Gegen 22 Uhr sammelten wir dann Isi vom Flughafen ein. Gemeinsam wurde erstmal ausführlich gequatscht und die Pläne für morgen geschmiedet.

    Plan A: Früh um 8 starten und die 4-5 Stunden nach Skjervøy fahren, wo das Boot für die kommende Woche ablegt. Plan B: Wetterbericht checken und schauen, ob Plan A nicht völlig verrückt ist.

    Tromsø ist anders, rau und wunderschön – mal sehen, was uns morgen erwartet.
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