• Ewig dauert der Weg

    June 21 in Spain ⋅ ☀️ 30 °C

    Die zweite Hälfte des Weges zieht sich heute echt ewig, sie ist mal wieder fast doppelt so lang wie die erste! 😰
    Es geht beständig bergauf und immer wieder an der Straße entlang. Ich brauche unzählige Trinkpausen und bin froh, als ich einmal an einem Trinkwasserbrunnen auffüllen kann.

    Ich bin jetzt nahezu alleine auf dem Weg, Jamie und George sind schon in Negreira ohne mich weitergezogen (obwohl sie weniger weit gehen müssen als ich) und nur selten werde ich noch von anderen Pilgern überholt.

    Ich wäre echt gern schneller unterwegs, manchmal ist es schon nervig, eine der allerlangsamsten zu sein. 😰 Aber weder meine Unsportlichkeit noch die empfindlichen Achillessehnen erlauben mir ein höheres Tempo und ich brauche auch recht viele Pausen, um meinen Körper am Laufen zu halten. 🤷‍♀️ Bin eher ein Igel als ein Hase. 🦔

    Die Hitze ist echt gnadenlos heute! Gott sei Dank gibt es 4km vor dem Ziel nochmal einen Kiosk, ich gönne mir ein weiteres Limo mit Eis für die Füße und ein Cornetto Eis für die gute Laune. Was mich danach am Laufen hält, sind ein Ibu und mein Hörbuch-Krimi. Und es geht nochmal ein ganzes Stück bergauf!
    🥵🥵🥵

    Endlich, es ist schon nach 4, schleppe ich mich klatschnass geschwitzt nach Vilaserío hinein.
    Das "O Rueiro" besteht aus drei Gebäuden: der Bar, der Herberge und der Pension. Da ich zu doof war, herauszufinden, wie man ein Herbergsbett reserviert (auf meine WhatsApp-Nachricht habe ich nie eine Antwort bekommen) und auf Booking.com nur die Pensionszimmer zu finden sind, habe ich heute also ein eigenes Zimmer mit Doppelbett, richtigem Bettzeug, eigenem Bad und echten Handtüchern! Herrlich! 🎉
    Es gibt hier auch einen extra Wäscheständer für die Pensionsgäste, den im Moment außer mir niemand benutzt.
    Das allerbeste ist aber die Klimaanlage!! Leute, ich werde heute Nacht so kühl schlafen wie seit Tagen nicht mehr!
    🤩🤩🤩
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