• Spaziergang nach Fisterra

    Yesterday in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einer etwas unruhigen Nacht verlasse ich die Herberge um kurz nach 7 und trotte etwas müde drauflos.

    Heute sind ungewohnt kühle 20 Grad angesagt und der Grund wird schnell klar: Der Wind drückt dichte Nebelwolken vom Meer her landeinwärts, die Sonne ist kaum zu sehen.

    Der Weg führt ein kurzes Stück neben der Straße ins Nachbardorf Corcubión und danach leider nicht bequem am Meer entlang, sonder auf einem Pfad STEIL bergan über die Klippe, nur um gleich darauf genauso steil wieder hinunter zu führen. Die geöffnete Bar am Fuß der Klippe versöhnt etwas mit der morgendlichen Anstrengung. Ich bin jetzt jedenfalls wach. 😆

    Der Anstieg danach ist deutlich freundlicher und nachdem die Klippe Nr. 2 überwunden ist, geht es noch ca. 2,5km über eine mit Schieferplatten gepflasterte Strandpromenade nach Fisterra hinein.

    Je näher man dem Ort kommt, desto dichter wird der Nebel, am Ende laufe ich durch eine Art feinen Sprühregen. Ob ich meinen Bikini wohl umsonst gekauft habe??

    Um 11 Uhr bin ich am Hotel, das sehr zentral in Fisterra gelegen ist. Zwar ist die offizielle Check-in-Zeit erst um 4, aber die freundliche Rezeptionistin hat ein freies Zimmer, das ich schon jetzt haben kann. Ich nehme also meine Hobbithöhle für die nächsten zwei Tage in Beschlag, verputzen den 11-Uhr-Imbiss (Hobbitgewohnheit 🤷‍♀️) aus meinem Rucksack, dusche und ruhe mich erstmal aus.
    Am Nachmittag soll die Sonne etwas rauskommen. Entweder gehe ich dann zum Strand und morgen zum Leuchtturm am Kap oder umgekehrt.
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