• Unter Geiern

    24. april, Spanien ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Hälfte der europäischen Geier lebt in Spanien. Und ich würde mal sagen, ein guter Teil ist in den letzten Tagen über unseren Köpfen gekreist. Nachdem am Morgen in Trabacete noch Frost auf den Dächern war, fuhren wir am Nachmittag bei Hitze und Sonnenschein ins Tal des Rio Tajo. 50 km Gravelroad durch eine phantastische Landschaft. Falls wir Euch mal auf einen Diaabend einladen, lehnt ab!! Reiner vor Felsen, Kerstin vor Felsen, Reiner vor Felsen, Kerstin vor Felsen… Es gibt Hunderte von Fotos. Wir kamen überhaupt nicht voran. Ständig riss es uns vom Rad, so toll waren die Ausblicke. Unten fließt der türkisfarbener Rio, drumrum türmen sich mächtige Felslandschaften, drüber segeln die Geier. An einer Stelle zählten wir über 40 dieser Riesenvögel. Außer uns ist niemand da. Bei der ersten Badegelegenheit flogen die Klamotten vom Leib und wir nehmen ein eiskaltes Bad. Nach zwei Tagen Einsamkeit am Rio Tajo folgte das bezaubernde Tal des Rio Gallo. Gefolgt vom spektakulären Tal des Rio Mesa. Leute, das ist alles unglaublich hier. Auf Felsen kleben ein paar Dörfer, zwischen steil aufragenden Wänden schlängelt sich ein kleines Sträßchen, nur an einem Felsenkloster fanden wir ein paar Leute aus Saragossa, die sich zum Wandern trafen. Warum kennt das hier niemand? Ab und an kommt eine dieser pittoresken etwas größeren Orte, in denen wir Opfer der Bars und Pananderias werden. Aus der letzten gingen wir mit einem ganzen Apfelkuchen und einer 400 Gramm Tüte frischer Madelaines.Læs mere