Der erste Tag in der Normandie war deprimierend. Es regnete von morgens bis abends. Gleich nach Mont Saint Michel kam ein deutscher Soldatenfriedhof mit 12.000 Urnen. Die Orte wurden zunehmend grau und hässlich, sah aus wir im Ruhrgebiet. Abends im Hotel googelten wir, dass viele Städte von amerikanischen Fliegern zeitgleich mit dem D-Day bombardiert wurde. Es sollte erschwert werden, dass die Deutschen Truppen aus anderen Teilen Frankreichs in die Normandie verlegen. Sozusagen eine vorsorgliche Zerstörung durch den Verbündeten.
Am nächsten Tag schien die Sonne wieder und wir fuhren lange an dem schönen Flüsschen Vire entlang. Die Normandie ist garnicht so flach wie man denkt. Wir haben an diesem Tag so oft geschoben wie in ganz Spanien nicht. Es ist sehr ländlich, überall stehen Kühe auf der Weide, dazwischen große, alte Bauernhöfe. Die einzige größere Stadt war Saint- Lô. Wurde auch durch Bomber der Alliierten völlig zerstört. Man kann durch diese Gegend garnicht fahren, ohne ständig mit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert zu werden. Reiner und ich haben darüber noch nie so viel gegoogelt oder diskutiert wie hier.Leer más
KerstinOnTheRoadJa, wir fahren den EuroVelo 4, der sehr schön ist. Ab Caen nehmen wir dann einen Zug Richtung Brüssel. Die Zeit reicht leider nicht, um die Küste weiter abzuklappern.
KerstinOnTheRoadDas zähle ich später mal aus. Generell suchen wir immer zuerst nach Wildcampplätzen. In den letzten Tagen hatten wir viele Gelegenheiten, wirklich schöne Plätze. Aber generell ist viel Landwirtschaft, alles voller umzäunter Kuhweiden. In der Bretagne war es ähnlich.
KerstinOnTheRoadSo, jetzt habe ich es mal ausgezählt: Spanien: 10x wild, 1x Camping, 10x Hotel, meist wegen schlechtem Wetter. Frankreich: 6 x wild, 13x Campingplatz oder Camping a la ferme , 6xHotel.
ViajeroSeid ihr jetzt eigentlich auf der Trasse des EuroVelo 4 unterwegs oder fahrt ihr eine eigene Route?
KerstinOnTheRoadJa, wir fahren den EuroVelo 4, der sehr schön ist. Ab Caen nehmen wir dann einen Zug Richtung Brüssel. Die Zeit reicht leider nicht, um die Küste weiter abzuklappern.
ViajeroWas mich ja auch mal aus reiner Neugier interessieren würde, ist eure Quote zwischen Wildzelten zu Campingplatz zu Dach überm Kopf.
KerstinOnTheRoadDas zähle ich später mal aus. Generell suchen wir immer zuerst nach Wildcampplätzen. In den letzten Tagen hatten wir viele Gelegenheiten, wirklich schöne Plätze. Aber generell ist viel Landwirtschaft, alles voller umzäunter Kuhweiden. In der Bretagne war es ähnlich.
KerstinOnTheRoadSo, jetzt habe ich es mal ausgezählt: Spanien: 10x wild, 1x Camping, 10x Hotel, meist wegen schlechtem Wetter. Frankreich: 6 x wild, 13x Campingplatz oder Camping a la ferme , 6xHotel.