• Am Flüsschen Vire
    Überall KüheViele schöne Plätze fürs ZeltVorher-Nacher- TafelnKathedrale von Saint LôVorsorgliche Zerstörung durch die AlliiertenKriegsspuren. Turm stand noch, Rest neuTurmspitze neuGanze Kirche neuDeutscher SoldatenfriedhofAuf zwei Stockwerken 12.000 Urnen

    Normandie

    22 de mayo, Francia ⋅ ☁️ 11 °C

    Der erste Tag in der Normandie war deprimierend. Es regnete von morgens bis abends. Gleich nach Mont Saint Michel kam ein deutscher Soldatenfriedhof mit 12.000 Urnen. Die Orte wurden zunehmend grau und hässlich, sah aus wir im Ruhrgebiet. Abends im Hotel googelten wir, dass viele Städte von amerikanischen Fliegern zeitgleich mit dem D-Day bombardiert wurde. Es sollte erschwert werden, dass die Deutschen Truppen aus anderen Teilen Frankreichs in die Normandie verlegen. Sozusagen eine vorsorgliche Zerstörung durch den Verbündeten.
    Am nächsten Tag schien die Sonne wieder und wir fuhren lange an dem schönen Flüsschen Vire entlang. Die Normandie ist garnicht so flach wie man denkt. Wir haben an diesem Tag so oft geschoben wie in ganz Spanien nicht. Es ist sehr ländlich, überall stehen Kühe auf der Weide, dazwischen große, alte Bauernhöfe. Die einzige größere Stadt war Saint- Lô. Wurde auch durch Bomber der Alliierten völlig zerstört. Man kann durch diese Gegend garnicht fahren, ohne ständig mit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert zu werden. Reiner und ich haben darüber noch nie so viel gegoogelt oder diskutiert wie hier.
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