Mati

Ich komme aus Bayern... besser gesagt aus Postbauer-Heng, das durch seine idyllische Lage ein toller Wohnort ist, wenn man wie ich gerne wandert und Mountainbike fährt.
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  • Day40

    Santiago die Zweite

    May 16, 2017 in Spain

    Kaum gestartet, bin ich jetzt schon das 2te mal in Santiago und sitze kurz vor dem Heimflug morgen noch einmal an der Kathedrale. Diesmal ohne groß zu laufen, sondern mit dem Bus, der zu meiner großen Verwunderung heil in Santiago ankam. Wo aussteigen - reine Gefühlssache, aber gut erwischt. Früh morgens, war überall die Hölle los. Ganz anders, als beim ersten mal. Unzählige Führungen, ewig Verkehr und noch nichts geöffnet außer einer Hand voll Bars. In einer davon, hab ich mir dann erst mal Frühstück bestellt und ein Hostel für die Nacht gebucht. Das La Salle war ein Glücksgriff... 24 Stunden Rezeption, mehrsprachig, tolle Zimmer und ein unschlagbarer Preis. Nachdem das Wetter heute passt, schau ich mir noch einmal Santiago an. Selbst heute, wo ich ja doch schon einige Tage in Muxia und Finisterre war, traf ich noch auf bekannte Gesichter an der Kathedrale. Schon cool, hier her zurück zu kommen und dann mit Leuten aus dem Camino zusammen zu sitzen, als wäre man hier daheim.Read more

  • Day36

    Finistere nach Muxia

    May 12, 2017 in Spain

    Die Tour nach Muxia war extrem anstrengend. Die Strecke geht durch viele kleine Dörfer, in denen immer wieder Hunde alleine frei herumlaufen, die normalerweise an eine Kette gehören. Heute musste ich einen tatsächlich mit meinen Laufstöcken von der Straße vertreiben, weil er mich nicht weiter lassen wollte. Selbst mir als Hundenarr wurde da ein wenig flau, denn man brüllt ja nicht jeden Tag einen zähneflätschenden Hund in der Größe eines Rottweilers an :-S. Aber gut, das ist halt so, wenn man nach Navigation durch kleine Dörfer läuft. Kurz darauf traf ich dann einen Norweger, mit dem ich schließlich auch nach Muxia lief. Den Teil der Strecke, werde ich ganz sicher nicht so schnell vergessen. Nichts zu trinken dabei, 15 km nichts, wo was zu kaufen war und meine Ibus spülte ich mit einer Bohnensuppe aus der Dose herunter, nachdem ich vorher eine knappe Stunde durch das fiese Dickicht im Wald gewatet bin, um den Weg wieder zu finden. Insgesamt ein geiler Tag, an dem mir viele Bekannte Leute aus Muxia entgegen kamen, die von dort nach Finisterre liefen. Eine Italienern hat mich gleich umarmt, was ich echt niedlich fand. Schade, dass mein Camino was das laufen angeht heute zu Ende ist. Dafür mache ich jetzt erst mal noch 4 Tage Strand, um zu relaxen. Allerdings kommen morgen 4 Leute aus Lires nach Muxia, denen ich versprochen habe, dass wir uns treffen :-).Read more

  • Day35

    Am Ende der Welt

    May 11, 2017 in Spain

    Trotz einiger Regentropfen, die schon Vormittags dem Sonnenschein gewichen sind, war auch heute Finisterre ein toller Ort für eine Pause. Nach einem kurzen Lauf zum Leuchtturm, an dem auch der 0 Kilometer Stein steht, war ich mit einer sehr netten Schweizerin im Hotel dort dann auch Essen. Ziemlich nobel und nicht ganz billig, aber es hat sich gelohnt. Irgendwo muss man ja sein Hechtfilet herbekommen, wenn schon mal Meer um einen ist ;-). Bis zum Dinner ist jetzt erst mal Siesta und morgen geht's weiter nach Muxia, also wirds wohl eher früh ins Bett gehen. Mal sehen...Read more

  • Day34

    O Logoso nach Finisterre

    May 10, 2017 in Spain

    Regen ohne Ende und ein Weg, der seines gleichen sucht. Auch Tag 3 am Weg nach Finisterre war sehr anstrengend - besonders, weil es unaufhörlich regnete und man nicht wirklich von befestigten Wegen sprechen kann, wenn es um die Strecke nach Finisterre geht. Aber ich bin hier und freue mich wie ein Schnitzel, gerade eben meine Finistra bekommen zu haben. Weil ich 2 Tage hier verbringe, schlafe ich im Hotel. Die Preise für Unterkünfte sind in Finisterre eher unterpreisig, also ruft man dort pro Nacht mit Frühstück gerade einmal 25 Euro auf. Passt, dachte ich mir und checkte gleich ein, bevor ich die Credencial vorzeigte. Im municipal traf ich dann so viele Leute wieder, dass ich jetzt schon 3 Bier intus habe. Später geht's dann noch zum Dinner mit ein paar Pilgern, die mich bis hier her immer wieder begleitet haben. Also alles in allem ein toller, wenn auch anstrengender Tag, den ich trotz,oder vielleicht auch wegen der schwierigen Wetterlage so schnell nicht vergessen werde. Aber jetzt geht's erst mal ab ins Hotel, damit ich wieder wie ein Mensch aussehe...Read more

  • Day33

    Apena nach O Logoso

    May 9, 2017 in Spain

    Auch diese 2te Etappe nach Finistere war nichts für schwache Nerven. Die Strecke ist anspruchsvoll, und auch nicht wirklich leicht zu begehen. Abgesehen davon gibt es oft stundenlang nichts zu kaufen, nachdem die Strecke bei weitem nicht so stark frequentiert ist wie der Camino Francais. Wenigstens hatten wir Glück mit dem Wetter, denn eigentlich sollte es heute regnen. Die wenigen die hier noch unterwegs sind, haben fast alle schon einige Hundert Kilometer hinter sich. Der Rest nimmt ab Santiago normal den Bus und schaut sich die Küste etwas entspannter an. Dafür bekommen sie aber natürlich keine Fisterra und man sieht ja auch so manchen wieder. Heute war ich mit einer Holländern essen, die ich in den letzten Wochen immer wieder traf. Sowas passiert einfach nur, wenn man tatsächlich läuft. Dann kamen noch ein paar Engländer und ein paar deutsche dazu, was den Tisch angenehm international werden ließ. Für den Moment bin ich allerdings durch und möchte etwas schlafen.Read more

  • Day32

    Die Strecke heute, kann man objektiv betrachtet nur als pervers bezeichnen. Kilometer lang bergauf, das gleiche dann bergab und das auf Wegen, die bei uns öffentlich nicht zugänglich wären. Insgesamt also schön anspruchsvoll, so wie ich es mag. Trotz der etwas längeren "yippy, ich hab meine Compostela" Feier, ließen sich die 32 km heute auch bei 27 Grad im Schatten, von dem wir kaum hatten, recht gut laufen. Diesmal mit Peter und Albert, die ich vom Francais noch kenne. Jetzt brauche ich erst mal mein Dinner und ein bis 5 Bier :-).Read more

  • Day31

    Da denkt man an nichts böses und plötzlich stehen Mike und Olli vor der Tür :-D. Gestern bekam ich überraschend Besucher aus Deutschland. Mal eben eingeflogen um mich zu überraschen, fuhren die beiden kurz vor Mitternacht dann weiter und machten bis zu ihrem Rückflug heute früh noch in Santiago Party. Eine gelungene Überraschung, die meine Nacht ziemlich kurz und den Start heute etwas später werden ließ. Nach etwa einer Stunde laufen, war vom Restalkohohl aber sowieso nichts mehr zu spüren - was ganz gut passte, denn da traf ich unter Anderem auch auf Speedy, die rothaarige Sportskanone aus Lettland, die wir gestern in einer der Bars kennengelernt hatten. Mit ihr lief ich dann auch in Santiago ein und holte meine Compostela ab,bevor sich unsere Wege trennten. Sie lief gleich weiter, um den Primitivo fertig zu machen, nachdem sie vorhin mit mir den del Norte beendete, der ebenfalls in Santiago endet. Kaum die Compostela in Händen, traf ich Friederike wieder, die ich später wahrscheinlich noch an der Kathedrale treffe, bevor es dann auf Sightseeing Tour durch Santiago geht. Weil heute einer der wichtigsten Tage ist, verbringe ich die Nacht im Hotel und laufe dann morgen den ersten Abschnitt nach Finistere. Aber jetzt geht's erst mal in die Stadt.Read more

  • Day30

    Arzúa nach O Pedrouzo

    May 6, 2017 in Spain

    Der zweite Tag im Regen war sehr viel angenehmer als gestern. Trotzdem bin ich nicht nach Santiago durch gelaufen, denn irgendwie, kommt einem zum Ende hin alles zu nah vor. Das geht aber nicht nur mir so. Die letzten 19 km laufe ich morgen ganz entspannt, bevor ich meine Compostela abhole. Für heute geht's dann erst mal in ne Pizzaria und danach, mal sehen...

  • Day29

    Palas de Rei nach Arzúa

    May 5, 2017 in Spain

    Turtles in the rain... ein Satz, der mir beim Anblick unzähliger grell gefärbter Ponchos oft durchs Gehirn schoss, begleitete mich durch den Regentag. Kaum gestartet, erwischte uns kurz nach 6 ein Hagelsturm, worauf wir tatsächlich abwarten mussten, um überhaupt weiter laufen zu können. Danach tröpfelte es vor sich hin und etwas später kam sogar die Sonne raus. Beim Frühstück trennten sich dann unsere Wege, denn die 2 deutschen mit denen ich los lief, nahmen sich zum Frühstück zu viel Zeit. Dafür trafen wir dort eine andere deutsche Gruppe, unsere Österreicher, Fenja aus Holland und einige andere aus den vergangenen Tagen. Eingecheckt bin ich heute individuell, nachdem sich das tröpfeln sehr schnell wieder in richtigen Regen verwandelt hat und dann den Rest der Strecke bis nach Arzúa anhielt. Also sah ich aus wie frisch durchs Klo gespült... kein schöner Anblick ;-). Aber ich bin angekommen und das ist ja primär erst einmal wichtig. War jedenfalls wieder ein toller Tag, der so kurz vor dem Ende auch nachdenklich macht. Denn so schnell, wie die letzten Wochen, vergehen die Tage sonst nicht.Read more

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