Zurück an der Ostsee
June 4 in Latvia ⋅ ☁️ 20 °C
Ich schaue wie immer auf Park for night nach einem kleineren Platz zum schlafen, diesmal hätte ich es bessermachen können. Die Plätze sind inzwischen alle Kostenpflichtig unabhängig davon, ob es ein Campingplatz oder ein Parkplatz ist 25,- € die Nacht. Da hätte ich doch besser gleich zum Campingplatz an den Klippen die ich hier sehne will nehmen können, der war nämlich komplett leer. Auf dem Parkplatz war es auch okay, allerdings gab es Unmengen Mücken die einen sofort attackieren habe, sobald man das Auto ohne Autanwolke verlassen hat.
Die Küste ist hier nochmal anders als weiter westlich, die See ist ruhig, weil der Landzunge des Rigaischen Meerbusens und die vorgelagerten estnischen Inseln einiges an Brandung brechen.
So kann ich am nächsten Morgen entspannt im Wasser schwimmen, dass mir hier doch sehr warm vorkommt. Es ist sehr drückend heute, so fühle ich mich heute auch ein wenig, trotz reichlich Schlaf müde und sentimental, manchmal ist man doch ein wenig einsam, wenn man drei Wochen alleine unterwegs ist.
Ab Mittags soll es regnen, weshalb ich trotz langen Schlafenszeit versuche zeitig weiter zu kommen.
Der erste Stepp geht zu den Veczemju klintis, „ist die beeindruckendste und prächtigste Gruppe von Sandsteinfelsen an der Küste von Vidzeme. Die Wellen haben hier ein bis zu 6 m hohes Steilufer geschaffen, an dem Buntsandsteinfelsen mit seichtem Abrieb Höhlen, Nischen, Grotten und andere Formationen über mehrere hundert Meter freigelegt sind.“ (https://www.latvia.travel/de/sehenswurdigkeit/v…)
Das hat sich wirklich gelohnt, wie überall an der Küste gibt es hier auch sehr dekoratives Treibholz.
Zwischendurch ein aufmunterndes Telefonat mit einem Freund und schon fühle ich mich nicht mehr so einsam (danke Boris).
Um nicht in den Regen zu kommen fahre ich direkt weiter zur weißen Düne:
„Die Weiße Düne ist entstanden, weil der Wind den Sand vom Strand über die lehmigen Ablagerungen des Baltischen Eissee getrieben hat. Ihre weiße, 18 m hohe Freilegung hat im Altertum als Orientierung für die örtlichen Fischer gedient. Ihren Namen hat die Düne von den weißen Schichten verhärteten Sandes erhalten, der visuell dem Sandstein ähnlich ist.
Die Umgebung der Düne ist hergerichtet und gepflegt, ihre Abhänge sind befestigt. Obwohl die Düne mir Kiefernwald bewachsen ist, ist immer noch ihr steiler, zum Meer gerichteter Abhang gut sichtbar.
Unterwegs zur Weißen Düne wachsen die „Katharina Linden“, wovon die Überlieferungen erzählen, dass sie die russische Zarin Katharina II. gepflanzt hat, die sich kurze Zeit am Strand von Pabaži erholt hat.“ (https://www.latvia.travel/de/sehenswurdigkeit/w…)
Gefällt mir ausgesprochen gut hier, da die Sonne noch da ist kann ich auch ein kurzes Nickerchen im Dünensand machen, bevor es weiter nach Riga geht. So richtig Lust auf Stadt habe ich eigentlich nicht nach der vielen sehr beeindruckenden Natur, aber ich habe morgen Abend einen Termin in Riga.
Vorher muss das Auto noch einmal ins Spa, weil die Scheibe schon wieder komplett verklebt ist, es gibt hier doch noch wesentlich mehr Insekten als in Deutschland.
Song of das:
In the middle of the Wood (Sierra Hull)
https://open.spotify.com/track/1PbMymOpXaxC6LVT…
Oder (konnte mich nicht entscheiden):
Beachcombing ( Mark Knopfler& Emmylou Harris)
https://open.spotify.com/track/7KQMi8OMVVpFTI1z…Read more


























TravelerEine echte Camperin denkt zuerst ans Auto – und gönnt sich erst danach eine Dusche.🛀😅
TravelerWeil du nicht da warst 😉