• Tag 12. Verrückt, wie schnell die Zeit hier vergeht.

    Der Morgen startete wie inzwischen gewohnt: mit einem fantastischen Frühstück von unserem herzlichen Gastgeber hier in Unawatuna. Wieder alles liebevoll angerichtet, frisch, abwechslungsreich – wir werden hier wirklich verwöhnt.

    Und natürlich wartete unsere kleine „Frühstücks-Gang“ schon:
    Die Streifenhörnchen sitzen pünktlich parat und beobachten jede Bewegung – und seit zwei Tagen kommt auch ein kleiner junger Hund vorbei, der ganz genau weiß, wo es morgens Toast gibt. Erst werden also alle Tiere versorgt, dann wir. Prioritäten müssen gesetzt werden. 😅

    Heute ging es für uns nach Galle, genauer gesagt ins historische Galle Fort. 🏰

    Und hier ein bisschen Kultur fürs Tagebuch:
    Das Fort wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert von den Portugiesen erbaut und später von den Niederländern stark erweitert. Deshalb spürt man dort bis heute diesen kolonialen, fast europäischen Flair – kombiniert mit tropischer Kulisse. Seit 1988 gehört es sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    Wir sind durch die kleinen Gassen geschlendert, vorbei an hübschen Cafés, Boutiquen und alten Kolonialhäusern. Besonders schön war der Leuchtturm, das Galle Lighthouse – direkt am Meer, Palmen daneben, türkisfarbenes Wasser im Hintergrund. Wirklich ein richtig, richtig schöner Ort.

    ABER.
    Der Weg dahin mit dem Tuk-Tuk? Absolute Grenzerfahrung.

    In Galle Tuk-Tuk fahren ist nochmal ein anderes Level. Verkehr, Busse, Motorräder, spontane Richtungswechsel – wir waren zwischenzeitlich nicht ganz sicher, ob wir heil ankommen. Aber: Wir leben noch. Und wir haben es gemeistert. Natürlich.

    Zurück in Unawatuna war es unfassbar heiß. Wirklich brütend.
    Wir sind nochmal in die Innenstadt gefahren und haben uns ein kleines Thai-Restaurant gesucht – richtig lecker und genau das Richtige bei der Hitze.

    Und dann kam sie wieder, unsere Spontanität.

    Unsere jetzige Unterkunft ist traumhaft, aber etwas außerhalb gelegen. Also haben wir beschlossen, ab dem 27. nochmal zwei Nächte direkt im Zentrum von Unawatuna zu bleiben – mitten im Geschehen, direkt an der Hauptstraße, wo abends alles lebt.

    Danach geht es für drei Tage weiter nach Hikkaduwa – und dann leider schon nach Hause. Kaum zu glauben.

    Heute Morgen war ich übrigens auch noch im Sun Diving Center.
    Mega entspannter Vibe dort, richtig coole Leute. Morgen früh um 8 Uhr geht’s ins Wasser – ich freue mich richtig drauf.

    Nach unserem Stadtausflug haben wir uns hier nochmal an den Strand gelegt, sind ein paar Mal ins Wasser gesprungen und haben uns abgekühlt.

    Jetzt sitzen wir hier, spielen – wie fast jeden Abend – noch eine Runde zusammen und lassen den Tag ausklingen, bevor es ins Bett geht.

    Tag 12 war Kultur, Chaos im Straßenverkehr, spontane Planänderungen und ganz viel Vorfreude aufs morgige Tauchen. 🌊✨
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