• Seetag 31

    January 10 in South Korea ⋅ 🌬 6 °C

    Unsere Route – irgendwo zwischen Gestern und Japan

    Um 10:00 Uhr meldet sich der Kapitän: Morgen um 8:00 Uhr erreichen wir Busan, bis 18:00 Uhr bleibt Zeit an Land. Bis dahin ziehen Kyushu mit seinen neun Provinzen und der 1.592 Meter hohe Vulkan Aso an uns vorbei, ebenso Nagasaki, wo die Prima einst gebaut wurde.

    Seit wir Hawaii hinter uns gelassen haben, fühlt sich jeder Tag ein bisschen an wie eine Seite in einem Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen will. Wir sind mitten auf dem Pazifik, umgeben von nichts als Wasser, Himmel und diesem leisen Brummen der AIDAdiva.

    Die Seetage ziehen vorbei, aber sie sind alles andere als leer. Mal schaukelt uns das Meer kräftig durch, mal liegt es da wie frisch gebügelt. Wir stolpern leicht durch die Gänge, lachen darüber und merken, wie schnell man sich an dieses schwimmende Leben gewöhnt.

    Frühstück wird zur Lagebesprechung, Spaziergänge auf Deck 5 zu kleinen Abenteuern und jeder Blick nach draußen zu einer stillen Erinnerung daran, wie weit wir wirklich weg sind.

    Währenddessen wächst Japan in unseren Gedanken immer mehr. Wir planen, verwerfen, planen neu, träumen uns durch Tokio, Häfen und Inseln, während draußen nur der Ozean zu sehen ist. Genau das macht es so spannend: Wir sind noch mitten im Nichts – und doch schon kurz vor allem. Aber zuerst geht es morgen nach Busan.

    Ahoichen 🚢
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