Busan, Südkorea 🇰🇷
January 12 in South Korea ⋅ 🌬 5 °C
Kunst, Kultur & spektakuläre Aussichten
Heute fühlten wir uns wie Schatzsucher auf einer kleinen Schnitzeljagd: Bus rein, Bus raus, und dazwischen immer wieder zu Fuß, die Kamera griffbereit.
Unser erstes Ziel war das Huinnyeoul Kulturdorf. Die Gassen wanden sich wie ein Labyrinth aus bunten Häusern, und immer wieder öffnete sich der Blick aufs Meer. Wer hier verschwand, tauchte angeblich nie wieder auf – wir haben uns zum Glück gut orientiert, und jede Ecke bot neue Fotomotive, die wir gierig einsammelten.
Weiter ging es ins Kangkangee-Dorf, mitten ins alte Werft- und Industriegebiet von Daepyeong-dong. Im Junkhouse, einem Lagerhaus aus den 1930ern, verwandelte sich die raue Werftwelt plötzlich in Kunst: alte Maschinen und Schiffsbauteile tauchten in warmen Braun- und Orangetönen an den Wänden wieder auf. Manchmal hätten wir fast vergessen, dass wir noch weiter mussten – so sehr zog uns die Mischung aus Geschichte und Kreativität in den Bann.
Und dann – mitten auf dem Weg zur Brücke – ein süßer Zwischenstopp: unser Reiseleiter zauberte Kkwabaegi – das sind koreanische Zucker-Spritzkuchen hervor, und wir waren sofort hin und weg. Ein perfekter Moment zwischen Motoren, Schrauben und ölverschmierten Relikten der Werft.
Die Yeongdodaegyo-Brücke kam uns dann fast wie ein Kunstwerk aus Stahl vor.
Von der Aussichtsplattform der Lotte Mall genossen wir dann Busan wie auf einem Tablett – Stadt, Hafen, Küste.
Ein kurzer Abstecher in den Bahnhof auf Kaffee, ein kleiner Spaziergang durch Chinatown, und schon ging es zurück zum Schiff.
Beim Auslaufen funkelte die Gwangan-Brücke in allen Farben über dem Wasser, als wolle sie uns noch ein Stück begleiten.
Unterm Strich: ein Tag voller Kontraste – Labyrinth-Gassen, Werftkunst, funkelnde Brücken, unterbrochen von kleinen Genussmomenten. Genau die Mischung, die wir lieben.
Nächste Etappe: 681 Seemeilen (1.262 km) bis Tokio, Japan 🇯🇵
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