• Ho CHI-Minh-Stadt/Phú Mÿ

    2. februar, Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Zwischen riesiger Jesusstatue, Meerblick und vietnamesischem Kaffee

    Heute geht es in Vũng Tàu hoch hinaus – im wörtlichen Sinne und auch temperaturtechnisch. Statt der angekündigten 23 Grad erwarten uns stolze 31, und schnell merken wir: Das wird ein Tag für Sonnenhut, Wasserflasche und strategisch gesetzte Schattenpausen.

    Zum Glück sind wir privat mit einer netten kleinen Gruppe und unserem Fahrer unterwegs, was alles angenehm locker macht – gemeinsames Schwitzen verbindet schließlich.

    Schon von unten sehen wir die Jesus-Statue hoch über der Stadt die Arme ausbreiten. Der Aufstieg bringt uns nicht nur dem Himmel näher, sondern auch an unsere persönliche Hitzetoleranzgrenze. Stufe um Stufe arbeiten wir uns nach oben, legen verdächtig viele Fotopausen ein und stehen schließlich staunend vor diesem riesigen Wahrzeichen. Der Blick über Meer, Stadt und Küste ist großartig – und die Brise dort oben fühlt sich an wie ein kleiner Orden für überstandene Anstrengung.

    Danach geht es zum Vũng Tàu Lighthouse. Kaum Menschen weit und breit, nur der frische Wind und wir – und überall um uns herum die farbenfrohe Pracht der Blumen und Bepflanzungen, die den Hügel schmücken. Wir schlendern ein Stück, schauen und merken: Manchmal sind es diese kleinen Details, die einen Ort besonders machen.

    Später tauchen wir in die friedliche Welt des Phổ Đà Sơn Quan Âm Bồ Tát Tự ein. Auf dem Gelände des Tempels empfängt uns der Weiße Buddha, und alles wirkt wie aus einem Guss: Hallen, Statuen, Räucherstäbchenplätze und kleine Gärten. Wir gehen langsam, schauen uns um und genießen die Ruhe, die Wärme und die vielen liebevollen Details.

    Im Soho Café wartet dann ein Moment, der für uns etwas ganz Besonderes ist: vietnamesischer Kaffee und Kuchen. Wir sitzen zusammen, probieren neugierig und sind uns einig, dass genau solche Kleinigkeiten eine Reise unvergesslich machen. Draußen flimmert die Hitze, drinnen genießen wir jeden Schluck und jeden Bissen.

    Am Tam Thang Aussichtspunkt überrascht uns völlige Ruhe – kein Mensch weit und breit, nur wir und ein frischer Wind vom Meer. Die Wellen rollen unten an die Küste, und wir stehen einfach da, lassen den Blick schweifen und genießen diesen seltenen Moment der Einsamkeit an einem so schönen Ort.

    Zum Abschluss leuchtet uns noch ein Goldener Buddha entgegen, warm angestrahlt von der Sonne, die heute wirklich alles gibt. Ein letzter stiller Rundgang, ein letzter weiter Blick – und dann fahren wir zurück zum Schiff.

    Müde, etwas sonnenverwöhnt und voller Eindrücke von einem Tag, der uns Vũng Tàu aus vielen Blickwinkeln gezeigt hat.

    Nächste Etappe 631 Seemeilen (1.169 km) bis Singapur, Singapur 🇸🇬.

    Ahoichen🚢
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