Heute, an Seetag 49, spüren wir besonders deutlich, wie sehr dieses Schiff zu einem kleinen Zuhause geworden ist. Während draußen das Meer ruhig vorbeizieht, denken wir an die vielen Menschen aus aller Welt, die hier Tag für Tag alles möglich machen.
Unterschiedliche Sprachen, verschiedene Kulturen, junge Gesichter und erfahrene Hände – und wir dürfen ein Teil davon sein.
Wenn uns das jemand vor ein paar Wochen gesagt hätte, hätten wir wahrscheinlich nur ungläubig den Kopf geschüttelt. Und nun sitzen wir hier, schauen aufs Meer und stellen fest: Dieses Schiff ist längst ein kleines Zuhause geworden.
Unsere Crew ist im Durchschnitt 34,6 Jahre alt, von 20 bis 67 ist alles vertreten. Eine schöne Mischung aus Energie und Erfahrung.
Wir staunen oft, wie selbstverständlich hier gearbeitet und gelächelt wird – selbst an langen Tagen.
Auch bei den Namen entdecken wir kleine Häufungen: Lea, Vanessa, Maria – John, Christian, Muhammad. Wir überlegen schon, ob wir eine Strichliste führen sollten, rein aus Neugier natürlich.
Die Herkunftsländer sind so vielfältig wie das Meer weit ist: Philippinen, Indien, Deutschland, Italien, Kroatien und viele mehr. Ein kleines Stück Weltgemeinschaft auf großer Fahrt.
Der Tag führt uns gedanklich nach Südafrika: „Land in Sicht“ mit Blick auf Port Elizabeth, später Geschichten von Shaka Zulu bis Mandela. Beim Poolbrunch duftet es nach afrikanischen Gewürzen, am Nachmittag gibt es noch mehr Einblicke bei Kaffee und Gesprächen.
So treiben wir zwischen Meer und Vorfreude dahin – dankbar, mittendrin und ein kleines bisschen zuhause.