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Weltreise 2025 mit AIDAdiva

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  • Update Seetage 16.-18.11.2025

    18 de novembro de 2025, Atlantischer Ozean ⋅ ☀️ 10 °C

    Die letzten Tage auf dem Weg nach Halifax liefen ganz anders, als wir es nach den ersten Wetterwarnungen erwartet hätten. Der Start war erstaunlich ruhig, die See freundlich, und wir konnten unsere gewohnten Runden auf Deck 5 drehen, während die Crew das Schiff für die angekündigten Sturmtiefs vorbereitete. Dazwischen suchten wir uns immer wieder ruhige Plätze – mal im Theater, mal bei Kaffee in der Eisbar, mal beim Beobachten des Bordtrubels.

    Das Schiff war gut gefüllt, und das merkte man besonders beim Essen. Trotzdem fanden wir immer irgendwie einen Platz und auch ein paar nette Gespräche. Die Vorträge über Künstliche Intelligenz sorgten für Abwechslung – spannend, auch wenn uns die Sperre von ChatGPT ein Schmunzeln entlockte. Vielleicht hatte man Angst, die KI könnte herausfinden, wie voll es im Buffetrestaurant wirklich ist.

    Dann meldete sich der Atlantik doch zu Wort: Windstärke 12, geschlossene Laufdecks und ein Schiff, das gut zu tun hatte. Der Tag war eine kleine Herausforderung, aber drinnen blieb es erstaunlich entspannt.

    Als der Wind wieder nachließ, standen eher praktische Dinge auf dem Programm: Kanada-Formulare ausfüllen, Infos zur USA-Einreise anhören und – besonders schön – das Treffen der alten Weltreisegruppe. Viele bekannte Gesichter, viele Geschichten, die sofort wieder da waren.

    Manchmal blieb uns nur ein Rundgang durchs Schiff, weil draußen einfach nichts möglich war. So wurden die Gänge, Treppenhäuser und das Pooldeck zu unserer kleinen Trainingsstrecke. Abends ließen wir es ruhig angehen, ein bisschen Fernsehen, ein bisschen Vorbereitung auf Halifax.

    Am Ende hatten wir eine Überfahrt, die von allem etwas bot: ruhige See, ordentlich Wind, volle Restaurants, interessante Vorträge, bekannte Menschen und ein Schiff, das manchmal mehr schaukelte, als uns lieb war. Aber langweilig wurde es nie – und das ist auf dem Atlantik ja schon fast ein Kompliment.
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  • Update Seetage - 12. bis 16.11.2025

    16 de novembro de 2025, Atlantischer Ozean ⋅ ☁️ 6 °C

    Zu Beginn unserer Reise stimmte uns der Kapitän mit der Ernsthaftigkeit eines Wettergottes auf die kommenden maritimen Kapriolen ein. Gleich darauf folgte das obligatorische Ausfüllen der kanadischen Zollformulare – ein bürokratisches Ritual, das uns daran erinnerte: Irgendwann erreichen wir tatsächlich festes Land.

    Inzwischen sind drei von sechs herrlich gemütlichen Seetagen vergangen. Die Zeitumstellung? Hat uns höchstens ein müdes Gähnen entlockt. Stattdessen starten wir morgens oft gemeinsam zu einer Laufrunde an Deck – frische Meeresluft in den Lungen, das Schiff schaukelt sanft unter unseren Füßen.

    Am Nachmittag gönnen wir uns unsere liebste kleine Auszeit: Kaffee in der Eisbar. Danach trennen sich unsere Wege kurz – ich stürze mich in spannende Vorträge über KI-Tools, während Hermann lieber weiter trainiert. Jeder nach seiner Fasson.

    Das Mittagessen ist lebendig und voll, aber das leckere Essen macht jede Warteminute wett. Nachmittags tauschen wir uns aus, bevor ich mich ans Blogschreiben mache und Hermann seine Runden dreht – mal zusammen, mal jeder für sich.

    Abends wird es gesellig: Wir treffen Bekannte von früheren Reisen oder lernen neue Gesichter kennen. Diese Begegnungen und spontanen Gespräche machen diesen Urlaub zu etwas Besonderem.

    Die nächsten drei Tage liegen noch vor uns wie ein ungeöffnetes Geschenk. Wir freuen uns darauf, noch mehr von dieser Kreuzfahrt aufzusaugen.​​​​​​​​​​​​​​​​
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  • Isle of Portland, 12. November 2025

    12 de novembro de 2025, Inglaterra ⋅ 🌬 15 °C

    Portland begrüßt uns mit echtem englischen Wetter: Wind, Niesel und Wolken im Wechselspiel.

    Heute geht’s entspannt zu, denn wir haben spontan einen Ausflug nach Corfe Castle gebucht. Die Passkontrolle auf dem Schiff? Schnell, freundlich, völlig stressfrei.

    Um 10:15 stehen wir bereit – mit Regenjacke und guter Laune, ganz britisch eben.

    Man hatte uns erzählt, Corfe Castle sei das Highlight der Isle of Purbeck – und das kann man verstehen. Die Ruine liegt auf einem Hügel über dem Dorf, ruhig und eindrucksvoll, mit schönem Blick über die Küste.

    Tourguide Andrea erzählt lebhaft die Geschichte der Burg, untermalt mit Bildern und Musik. Danach haben wir Zeit, alles in Ruhe zu erkunden – inklusive einer gemütlichen Kaffeepause in einem kleinen Café.

    Zum Abschluss besuchen wir den Bahnhof von Corfe, wo eigentlich die alte Dampflok täglich abfahren soll. Leider ruht der Betrieb bis Weihnachten. Trotzdem ein stimmungsvoller Ort und ein schöner Ausklang des Tages.

    Unser erster Landgang endet mit Kanonenschüssen und Gesang – ein stimmungsvoller Auftakt für die bevorstehende Atlantiküberquerung. In den nächsten Tagen wartet eine kleine Herausforderung auf uns: Es soll recht stürmisch werden, weshalb die Route vorsorglich etwas angepasst wird, damit es nicht allzu wild zugeht.

    Immerhin müssen wir bis Halifax, Kanada in 6 Seetagen eine Strecke von mehr als 2524 Seemeilen, 4674 km zurück legen.

    Ahoichen 🚢
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  • Hamburg, 10. November 2025

    10 de novembro de 2025, Alemanha ⋅ ☁️ 9 °C

    Nach dem Frühstück packten wir die letzten Sachen zusammen. Es ist ja immer das Gleiche – man glaubt, alles sei verstaut, und doch schleicht sich dieses Gefühl ein, etwas Wichtiges vergessen zu haben. Pünktlich um 10:30 Uhr stand das Taxi vor der Tür, und wenig später rollte der Zug Richtung Lübeck und Hamburg. Alles lief wie am Schnürchen – keine Verspätung, keine Hektik, einfach angenehm ruhig.

    Am Hamburger Bahnhof gaben wir unseren Koffer gleich bei AIDA ab. Danach machten wir einen Abstecher zu Calumet, das bestellte Objektiv abzuholen.

    Anschließend spazierten wir durch den Elbtunnel nach Steinwerder. Ein bisschen Bewegung vor dem großen Abenteuer kann ja nicht schaden, und außerdem ist dieser Weg durch den Tunnel immer wieder beeindruckend.

    Das Einchecken verlief völlig entspannt. Keine Schlange, keine Hektik – wir waren tatsächlich ganz allein. Auf der Kabine standen unsere Koffer schon bereit, und so konnten wir uns gleich ein wenig einrichten, bevor es zum Abendessen ging.

    Dort war es erwartungsgemäß voll, doch mit etwas Geduld fanden wir schließlich ein gemütliches Plätzchen. Einige bekannte Gesichter tauchten auf, und bald entwickelte sich eine fröhliche Gesprächsrunde.

    Das Auslaufen um 20 Uhr aus dem Hamburger Hafen war dann das i-Tüpfelchen des Tages: die Lichter der Stadt, das Hupen der Schiffe, ein Hauch Fernweh in der Luft.

    Zurück in der Kabine verstauten wir noch ein paar Sachen, bevor wir den Abend ruhig ausklingen ließen. Heute Nacht werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt – wir wechseln auf englische Zeit.

    Vor uns liegt ein Seetag, 560 Seemeilen (1.037 km) bis Isle of Portland, England 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿.

    Ahoichen🚢
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    10 de novembro de 2025