• Angekommen zu Hause

    January 2 in Germany ⋅ 🌬 1 °C

    Ein frostiges Abenteuer im Breisgau
    Kaum waren wir in Freiburg im Breisgau angekommen, wurden wir von einer unerwarteten Überraschung empfangen: klirrende Kälte und ein eisiger Wind, der uns sofort klar machte, dass dies kein gewöhnlicher Städtetrip werden würde. Frisch durchgepustet und hungrig machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem.
    Voller Hoffnung steuerten wir das erste Lokal an – nur um festzustellen, dass es geschlossen hatte. Was wir nicht bedacht hatten, dass es Neujahr war und somit einige Lokale zu hatten. Freiburg schien uns gleich prüfen zu wollen. Also weiter, tapfer gegen den Wind, bis wir schließlich ein zweites Lokal fanden, das uns gnädig Einlass gewährte.
    Dort wurden wir belohnt: eine sehr feine Vorspeise, gefolgt von einer soliden, mittleren Hauptspeise – genau das Richtige, um Körper und Seele wieder aufzuwärmen.
    Der Rückweg zum Van hatte es dann erneut in sich. Der Wind pfiff uns um die Ohren, als hätte er es persönlich auf uns abgesehen. Endlich angekommen, fielen wir erschöpft aufs Bett, schauten noch einen Film und wollten nichts sehnlicher, als sanft in den Schlaf zu gleiten.
    Doch Freiburg hatte andere Pläne.
    Der Wind rüttelte und schaukelte den Van, als wären wir auf hoher See. Und ja, es war nur der Wind 😏Und direkt nebenan läutete eine Kirche – zuverlässig, stündlich, gnadenlos. Es war, als hätten sich Wetter und Kirchenglocken verschworen, uns die Nacht möglichst kurz zu gestalten. Mal der Wind, mal die Kirche – ein Wechselspiel der Wachhaltung.
    So fiel das Erwachen am Morgen entsprechend schläfrig aus. Trotzdem rafften wir uns auf, zogen uns warm an und machten uns auf, die Altstadt von Freiburg im weißgrauen Licht des Tages zu erkunden. Zwischen beeindruckenden Gebäuden und zahlreichen Kirchen – eine schöner als die andere – lag eine fast märchenhafte Stimmung über der Stadt.
    Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns schließlich wieder auf den Weg. Das Wetter zeigte sich gnädig, und so beschlossen wir, die Heimreise anzutreten.
    Was harmlos begann, wurde auf der Autobahn schnell zur Prüfung: Regen, Schnee, schlechtes Wetter – und eine Notbremsung, die uns den Puls kurzzeitig in die Höhe trieb. Irgendwann legten wir eine Pause ein und gingen mit den Hunden im Schnee spazieren.
    Und dann geschah Magie.
    Die Hunde tobten, sprangen und wühlten im Schnee, als gäbe es kein Morgen mehr. Endlich wieder Schnee unter den Pfoten! Die tief stehende Sonne tauchte alles in ein warmes Licht, während sie langsam hinter dem Horizont verschwand. Harmonie, Wildheit und pure Freude – ein Moment zum Festhalten.
    Nach dem Spaziergang ging es zurück in den Van und weiter Richtung Heimat. Im Schneetreiben kamen wir schließlich wohlbehalten an. ❄️🚐✨
    Wir sind dankbar für die vielen, schönen Eindrücke die wir erleben durften. Halten fest an wunderschönen Erinnerungen und freuen uns bereits jetzt auf die zukünftigen Ausflüge. Wir sagen DANKE! 🙏❤️
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