• Heimreise

    January 1 in Germany ⋅ ☁️ 1 °C

    ,,Minus acht Grad, Tunnelmania & Hopfen-Heimkehr“
    Wir starten wieder im Valle Verzasca – und zwar erstaunlich ausgeschlafen.
    Gegen halb zehn melden sich dann endlich auch die Hunde mit einem dezenten, aber bestimmten: „Ähm… draußen wär jetzt nett.“
    Kein Wunder: Wir haben wirklich gut geschlafen. Und – Sensation! – der Van stand vollkommen gerade. Kein Keil, kein Gefälle, kein nächtliches Wegrollen in Richtung Kühlschrank.
    Also: Warm anziehen.
    Der Wetterbericht verkündet fröhlich –8 °C. Handschuhe, Mütze, alles, was isoliert, wird angezogen. Einmal raus in die frische Luft – und zack: Sauerstoff-Flash.
    Die Luft ist so klar, wie sie nur draußen fernab von Menschen und Jahreswechselböllern sein kann. Die Sonne lässt den Bach des Verzascatals funkeln, der Reif auf der Wiese glitzert wie Deko aus dem Naturkatalog. Absolute Postkartenstimmung. Authentisch und echt.
    Die Hunde?
    Die laufen den Reststress der letzten Nacht einfach in Grund und Boden. Auf, ab, hin, her – als gäbe es Bonuspunkte. Danach: zufrieden, leer, durchlüftet.
    Dann beginnt das klassische Van-Abfahrtsritual:
    💧 Wasser am nahegelegenen Quellbrunnen holen
    🚻 Noch einmal fix aufs stille Örtchen
    🐕 Hunde füttern
    🎒 Alles einpacken, was sich über Nacht verteilt hat
    ➡️ Und los!
    Einmal quer durch die Schweiz Richtung Luzern.
    Wir fahren vorbei an großen, teils schneebedeckten Bergen, und irgendwann verschluckt uns der Gotthard Tunnel.
    Über 16 Kilometer Tunnel, in denen man sich fragt, ob das Tageslicht jemals zurückkommt. Spoiler: tut es. Kurz. Dann kommt der nächste Tunnel.
    Fazit des Urlaubs: Tunnel haben wir jetzt gesehen. Viele. Sehr viele.
    Kurz grüßen wir noch den Luganersee, winken Zürich aus respektvoller Entfernung zu – und schwupps sind wir auch schon in Luzern.
    Und ja: Luzern ist wirklich hübsch.
    Eine schöne Altstadt, alte Holzbrücken, Uferrestaurants in der Sonne – alles sehr fotogen, sehr idyllisch.
    Aber dann… die Preise.
    Die Schweizer Preise schauen einen an und sagen leise: „Du kannst bleiben – musst aber nicht.“
    Nach einem gemütlichen Bummel durch die Altstadt beschließen wir daher:
    👉 Zeit für die Heimreise.
    Und so lassen wir die Schweiz hinter uns und sind schneller als gedacht wieder im Heimatlande.

    Den Abend lassen wir ganz entspannt ausklingen – und zwar in Freiburg im Breisgau.
    Traditionell badisches Essen, ein kühles Hopfengetränk, entspannte Stimmung.
    Genau der richtige Abschluss für einen Tag zwischen Naturschönheit und Frost, Tunnelrekorden und Heimkehrgefühlen.
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