• El Fuego

    Feb 7–8 in Guatemala ⋅ ☁️ 15 °C

    Das Highlight der Reise haben wir tatsächlich schon zu Beginn eingeplant. Die Fuego Tour und die Besteigung des Mt Atetenango sowie die zwei ersten Hostelnächte ist das einzige was wir gebucht haben.

    Ich habe schon im Vorhinein sehr viel von der Vulkantour gehört und ich wollte schon immer mal einen aktiven Vulkan sehen. Der Atetenango gilt auch als absolutes Highlight in Mittelamerika.

    Treffpunkt für die Tour war bereits um 8 Uhr morgens. Nach guten Frühstück ging es dann mit dem Shuttle 1h zum Startpunkt der Tour. Dieser lag zum Glück bereits auf einer höhe von rund 2200m.

    Bei strahlendem Sonnenschein ging die Tour dann los. Die Gruppe war mit 40 Leuten etwas größer, aber auf dem Weg nach oben verläuft sich eh alles. Viele Pausen haben wir trotzdem gemacht, was aber nichts macht. Alle wollen ja schließlich nach oben und der Vulkan wird so oder so ausbrechen. Ob ich jetzt 15 min füher oder später oben bin :)

    Bei der hälfte gab es eine vorgefertigte Lunchbox, die wir auch selber tragen mussten. Natürlich ein feinster Burrito. Wie ich diese Rollen mit Hänchen, gemüse und lecker soße liebe!! Nach der Mittagspause ging es gut steil nach oben und die höhe Luft gepaart mit Jetlag hat sich bemerkbar gemacht. War die Tour doch zu optimistisch früh angesetzt?

    Naja. Nach gut 5h Wanderung kamen wir schließlich am Basecamp an. Die Erschöpfung durch bereits 1300hm in den Knochen und die Höhenmetern hat man allen angemerkt. Dafür waren alle hellauf begeistert, als man den Fuego das erste Mal auf der gegenüberliegenden Bergseite ausbrechen gesehen hat. Der Vulkan spuckt durchschnittlich alle 15min Asche und Lawa in die Luft.

    Nun konnte jeder wählen, ob er oder sie nochmal 5h Wanderung dranhängt um noch näher zum Fuego zu kommen oder sich das Spektakel aus dem Basecamp anzuschauen. Was soll ich sagen? Da lassen wir uns doch nicht lumpen. Rückblicken war es die absolut beste Entscheidung. Aber es war die schlimmste Wanderung meines lebens. Vor allem die letzte Stunde...

    Wir wurden allerdings mit spektakulären ausbrüchen direkt vor unseren Augen belohnt! Einfach der absolute Wahnsinn und jede Quälerei wert. Die unfassbare kraft der Natur war zu hören, zu sehen und auch im ganzen Körper zu spüren. Einfach magisch und toll!
    Read more