• Tobi G
  • Tobi G

GuaBeMe 🇬🇹🇧🇿🇲🇽🌶️

Es geht schon wieder los.
Mittelamerika ruft
Read more
  • Trip start
    February 5, 2026

    Es geht los

    February 5 in Germany ⋅ ☁️ 1 °C

    Donnerstag morgen. 8 Uhr. Lecker Bierchen am Flughafen und es schmeckt schon wieder.

    Guatemala, Belize und Mexiko wir kommen!

    Gebucht sind die ersten zwei Tage. Danach Freestyle :)

  • Antigua de Guatemala

    Feb 5–7 in Guatemala ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach einem langen und anstrengenden Flug sind wir in Guatemala Stadt am Donnerstag Abend gelandet. Da wir uns sagen haben lassen, dass dort nicht viel zu holen ist, sind wir direkt weiter gezogen nach Antigua der Guatemala. Antigua ist die alte Hauptstadt Guatemalas. Aufgrund der gefährlichen Lage umgeben von einigen noch aktiven Vulkanen, hat man sich aber schon vor mehreren Jahren entschieden die Hauptstadt umzusiedeln. 

    Angekommen in Antigua am späten Abend wollten wir uns noch schnell eine Köstlichkeit zu Essen holen, wobei uns aber schon Recht schnell klar geworden ist, dass das alte Antigua eine reine Touristenstadt. Viele Cafés und Restaurants. Die kleinen Tante Emma Läden direkt auf Touristenpreise angepasst. Also wurde es am Ende nur eine kleine Runde durch die Altstadt und ein paar Ramen zum Aufwärmen, weil sonst schon alles zu hatte.

    Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Antigua selbst. Zum Frühstück haben wir ein super schönes Kaffee am Markt gefunden, in dem es einheimischen Kaffee gab mit ganz besonderen Zubereitungsmethoden. Der Kaffee in Guatemala ist überigens hervorragend und wird hier auch reichlich angebaut, da durch den vulkanischen Boden genug Mineralstoffe im Boden sind um Unmengen an Kaffee anzubauen.

    Im Laufe des Tages haben wir uns dann noch alte Gebäude aus der Kolonialzeit der Spanier angeschaut, waren auf einem Aussichtspunkt mit Blick über Stadt und Umgebung und haben uns einheimisches essen schmecken lassen. Tacos und pepians. Eine typischer Guatemalischer Eintopf mit hänchen und Kartoffeln. Sehr sehr lecker. Am abend ging es dann nochmal in die Stadt für das ein oder andere Bier bevor am nächsten Tag dann die große Tour Anstand.
    Read more

  • El Fuego

    Feb 7–8 in Guatemala ⋅ ☁️ 15 °C

    Das Highlight der Reise haben wir tatsächlich schon zu Beginn eingeplant. Die Fuego Tour und die Besteigung des Mt Atetenango sowie die zwei ersten Hostelnächte ist das einzige was wir gebucht haben.

    Ich habe schon im Vorhinein sehr viel von der Vulkantour gehört und ich wollte schon immer mal einen aktiven Vulkan sehen. Der Atetenango gilt auch als absolutes Highlight in Mittelamerika.

    Treffpunkt für die Tour war bereits um 8 Uhr morgens. Nach guten Frühstück ging es dann mit dem Shuttle 1h zum Startpunkt der Tour. Dieser lag zum Glück bereits auf einer höhe von rund 2200m.

    Bei strahlendem Sonnenschein ging die Tour dann los. Die Gruppe war mit 40 Leuten etwas größer, aber auf dem Weg nach oben verläuft sich eh alles. Viele Pausen haben wir trotzdem gemacht, was aber nichts macht. Alle wollen ja schließlich nach oben und der Vulkan wird so oder so ausbrechen. Ob ich jetzt 15 min füher oder später oben bin :)

    Bei der hälfte gab es eine vorgefertigte Lunchbox, die wir auch selber tragen mussten. Natürlich ein feinster Burrito. Wie ich diese Rollen mit Hänchen, gemüse und lecker soße liebe!! Nach der Mittagspause ging es gut steil nach oben und die höhe Luft gepaart mit Jetlag hat sich bemerkbar gemacht. War die Tour doch zu optimistisch früh angesetzt?

    Naja. Nach gut 5h Wanderung kamen wir schließlich am Basecamp an. Die Erschöpfung durch bereits 1300hm in den Knochen und die Höhenmetern hat man allen angemerkt. Dafür waren alle hellauf begeistert, als man den Fuego das erste Mal auf der gegenüberliegenden Bergseite ausbrechen gesehen hat. Der Vulkan spuckt durchschnittlich alle 15min Asche und Lawa in die Luft.

    Nun konnte jeder wählen, ob er oder sie nochmal 5h Wanderung dranhängt um noch näher zum Fuego zu kommen oder sich das Spektakel aus dem Basecamp anzuschauen. Was soll ich sagen? Da lassen wir uns doch nicht lumpen. Rückblicken war es die absolut beste Entscheidung. Aber es war die schlimmste Wanderung meines lebens. Vor allem die letzte Stunde...

    Wir wurden allerdings mit spektakulären ausbrüchen direkt vor unseren Augen belohnt! Einfach der absolute Wahnsinn und jede Quälerei wert. Die unfassbare kraft der Natur war zu hören, zu sehen und auch im ganzen Körper zu spüren. Einfach magisch und toll!
    Read more

  • Lago Atitlan

    Feb 8–10 in Guatemala ⋅ 🌙 13 °C

    Direkt nach der Rückkehr von der super tollen Vulkanwanderung, ging es ab in den Shuttle Bus zum 3h entfernten San Pedro am Lago de Atitlan.

    Da wir ziemlich platt waren stand nach dem Check In lediglich ein kleiner Gang durch die engen Gassen und Abendessen auf dem Programm. Das hat zwar lange auf sich warten lassen, war aber wieder Köstlich! Mit einem chicken Burrito macht man hier einfach nichts falsch. Fantastisch.

    Am nächsten Morgen ging es früh raus. Ein ganzer Tag ist nur für den Lake eingeplant. Mal schauen, was rauszuholen ist. Wir gönnen uns in unserer kürzfristigen 3er Gruppe mit Sarit, Patrick (einem ehemaligen US Soldat, der sogar im Irak gedient hat) die gratis Pancakes mit Banane und Schoko und dann geht's ab.

    Erstes Ziel der Markt in San Pedro. Hierfür geht's durch extrem steile Straßen (die Gegend ist durch Vulkane geformt) etwas auf den Hügel, wo wir auf einem einheimischen Markt ankommen. Frisches Obst und gemüse. Sieht super authentisch aus. Außerdem ist alles super super schön bunt bemalt und die straßen sehen toll aus.

    Dann entscheiden wir uns spontan noch etwas weiter den Berg hoch zu laufen. Aus Zufall kommen wir an einem Fußballstadion vorbei, in dem Leute fußball spielen. Sofort würden wir eingeladen ein wenig mit zu kicken. Direkt wurden wir in die Teams eingeteilt und schon ging die 30 Minuten Partie los. Super nette Leute! Nach dem Spiel kam extra eine Polizisten um Teamfotos zu schießen. Die Mitspieler haben uns gesagt, dass alles Pensionierte Lehrer sind, die ein neues Team gründen wollen.

    Nach kurzer getränkestärkung ging es auch schon weiter zum Hafen und einmal mit dem Boot über den See in die Hippistadt San Marco. Dort war es uns allerdings etwas zu touristisch und voll mit europäischen Aussteigern, die alle mindestens 3 gänge im Leben zurück geschaltet haben. Deshalb haben wir uns etwas aus der Stadt raus bewegt und vorne ans Wasser, wo wir an einem Cliff Jumping Punkt herausgekommen sind. Ohne viel zögern ging's die 15m auch mal runter bei Blick auf die Vulkane in den Tiefen Kratersee, der durch den Zusammenbruch eines Supervulkans entstanden ist.

    Raus und getrocknet ging es nach einer guten Sonnenpause aber auch schon wieder ab zum Boot und weiter. Eigentlich wollten wir wieder zurück sind dann aber spontan doch in San Juan vom Boot gesprungen.

    Beste Entscheidung des Tages. Hier gab es erstmal Michilada zu probieren. Bier zubereitet mit Tomatensaft, Limetten und Tahin. Unfassbar lecker! Beim schlendern durch die bunten Straßen sind wir dann auf eine kleine Hütte gestoßen, die hochfrequentiert wurde und aus der alte Frauen essen verkauft haben. Da haben wir doch glatt mal angehalten und ALLES probiert. Tostadas, Dobladas und Paches in verschiedensten Varianten alles für einen schmalen Taler. Unfassbar lecker!

    Mit vollem Magen ging's zurück nach San Pedro ins Hostel. Bei ein paar Bier haben wir uns mit verschiedenen Leuten Unterhalten und sind dann spät noch einmal für einen Mitternachtsnack auf die Straße. Wieder eine herausragende Entscheidung. Es gab Pupusa mit schön viel Jalapeños. Ein absoluter Traum!

    Dann aber auch ab ins Bett. Morgen geht's schon weiter.

    Und das war alles an einem Tag. Wir nutzen die Zeit perfekt, ohne viel zu planen. Die Spontanität in diesem Jahr funktioniert bisher hervorragend.
    Read more

  • Tikal

    Feb 11–12 in Guatemala ⋅ ☀️ 29 °C

    Zack und schon der letzte Stop in Guatemala.

    Eig wollten wir uns noch Semuc Sampey in der Mitte des Landes anschauen. 2 Nachtbusse und insgesamt 18 Stunden Fahrt wollten wir uns aber nicht antun. Deshalb aufgrund der doch leider begrenzten Zeit direkt weiter nach Flores mit dem Flieger von Guatemala City aus.

    Spontan also alles gebucht und schon ging's morgens um 6 Uhr los. Statt 18h dann also 30min Flug. Die Entfernung Luftlinie ist eig ziemlich kurz, durch die durch Vulkane geformten Landschaften zu fahren, dauert allerdings eine Ewigkeit.

    Angekommen in Flores haben wir unsere Taschen ins Hotel und erstmal eine kleine Pause gemacht. Dann ging's zum Frühstück. Köstlicher frühstücksburrito mit ei. Lieben wir 😍

    Der Plan war am nächsten Morgen die Tikal Tour zu machen. Dann kam una aber die Idee, einfach die Sunset Tour stattdessen zu machen. Hervorragende Idee. Also ab zum büro und Buchen. Dann auch noch gleich den Transfer für den nächten Tag nach Belize, da in Flores sonst nicht viel zu holen ist.

    So ging's zum Mittag los nach Tikal die alte Maya Stadt im Dschungel. Die sunset Tour war die richtige Wahl. Wir konnten ohne Gruppe und Guide den Ort erkunden und es war nichts los. Man hat die ganze Zeit die Affen und anderen Dschungelbewohner gehört, was sehr schön war. Die "Stadt" selbst mit ihren Tempeln hat mich sehr an Angkor Wat erinnert, wobei sie etwas weniger spektakulär war. Nichts desto trotz ein schöner Einblick in die Kultur der Maya, die hier eines ihrer Hauptzentren zwischen 900v und 900n Chr hatten, bis sie aufgrund von Resourcenmangel zu anderen Orten weiter gezogen sind.

    Der Sonnenuntergang, den wir von einem Tempel aus gesehen haben und Blick über den Dschungel hatten war auch sehr schön :)

    Am Abend ging es dann nur noch fix etwas essen und dann ins Bett. Schließlich waren wir schon seit 3:30 Uhr wach.

    Das Essen (tacos el pastore, Burritos, Nachos), waren selbstverständlich wieder grandios.
    Read more

  • Belize / Caye Caulker

    Feb 12–15 in Belize ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach unserer spontanen Neuplanung in Flores ging es also früh am Morgen in den Bus Richtung Belize. Pünktlich um 6 Uhr ging es los. Aber schon nach 1h Stunde wurde es dann unpünktlich. Reifenpanne am bus. Es hieß dann für uns aussteigen und warten. Nach gut 30 min sind wir dann allerdings umgesiedelt worden in einen anderen bus und es ging weiter. Die Grenze kam auch bald, Einreise war leicht, allerdings nicht für alle aus dem bus. Also mussten wir knapp 2h warten, bis alle durch waren...

    Dann ging es nochmal gute 2h weiter mit dem bus und dann auf die fähre. Am Nachmittag waren wir dann auf der Insel Caye Caulker und haben in unser Hostel eingecheckt. Der Vibe auf der Insel war schon ein ganz anderer die Leute sahen ganz anders aus, es wurde nicht mehr spanisch gesprochen sondern eine ganz eigene Sprache (Belizian Kreol, eine Mischung aus Englisch und afrikanischen sprachen) und alles hatte eher einen jamaikanischen, amerikanischen Einfluss auch aufgrund der vielen Touristen aus den USA.

    Am Abebd gab es dann ein barbecue, was ich im Endeffekt bereue. Das hat nämlich dazu geführt, das ich am Folgetag flachgelegen habe mit Magenproblemen. Ein Glück war eh nur entspannen angesagt.

    Nach elenden Bauchkrämpfen und vielen besuchen im Nebenzimmer, ging es am nächsten Tag aber wieder gut und wir haben beide Teile der Insel erkundet. Allerdings haben wir unseren Aufenthalt verkürzt, da es uns beiden nicht so gut gefallen hat.

    Nun sitzen wir auf der Fähre nach Mexiko mit großer Sehnsucht nach wieder gutem Essen :)
    Read more

  • Zwischenstop: Bacalar

    Feb 15–16 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Gestern ging es mit der Fähre von Belize rüber nach Mexiko. Der Grenzübertritt am Hafen von San Pedro war auf jeden Fall schon wieder eine wilde Erfahrung. Wir haben Ewigkeiten warten müssen obwohl nur wenige Personen vor uns waren. Den Grund konnten wir dann sehen, als wir selbst dran waren. Die Frau, die für die Ausreise aus Belize verantwortlich war, hat alle Daten aus dem Reisepass per Hand abgeschrieben. Kein Computer, nichts. Unfassbar nervig und langwierig.

    Naja. Nach 2 Stunden Stop ging's dann weiter nochmal 1,5h bis nach Chetumal in Mexiko. Dort sind wir nach wieder einer Stunde warten fix in ein Collectivo gehülft, dass uns dann nach Bacalar gebracht hat.

    Bacalar ist bekannt für die Glasklaren Flusströme, weshalb wir uns das auch mal anschauen wollten bei unserem kurzen Zwischenstop. Also taxi dorthin, Badehose an und rein in die los Rapidos. Was soll ich sagen? Irgendwie etwas unspektakulär und sehr touristisch. Bacalar generell war sehr touristisch. Am Abend haben wir dann aber doch nochmal einen schönen einheimischen Ort zum Essen gefunden und haben verschiedene empanadas und Tacos probiert. Super lecker und authentisch :)

    Heute geht's schon weiter nach Tulum. Ich hab aber jetzt schon das gefühl, dass jetzt in den letzten Tagen die sehr touristischen Orte abgelaufen werden. Naja. Das beste draus machen 😌
    Read more

  • Tulum

    Feb 16–18 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Früh am Morgen ging es schon weiter nach Tulum. Warum hatten wir es überhaupt eilig?

    In Tulum ist ein Freund von Sarit dazugestoßen, um Sarits Geburtstag zu feiern und gemeinsam mit uns die Reise zu beenden. So waren wir also schon ab Tulum zu dritt und zunächst stand erst einmal Geburtstag feiern an. Dafür haben wir uns ein paar räder gemietet und haben uns auf an den Strand gemacht mit ein paar Bier. Hier haben wir uns gemütlich den Sonnenuntergang angeschaut, bevor wir von Bar zu Bar gezogen sind und zwischendurch auch essen waren. Alles in allem war Tulum ein guter Ort um in den Geburtstag reizunfeiern.

    Am folgenden Tag ging es dann nachdem wir ausgeschlafen haben mit den ausgeliehenen Rädern zu unseren ersten Cenoten in Mexiko. Diese haben uns schon sehr gut gefallen. Das glasklare Wasser und die gefühlt unendlichen Sichtweiten Unterwasser in den Erdlöchern sind schon etwas besonderes. Vor allem die zweite Cenote, bei der man durch kleine Löcher in das Kristallklare Wasser springen konnte war der Hammer.

    Nach kurzem ausruhen nach den Cenoten ging es dann am Abend noch auf einen Markt (zwar für Touris, aber mit sehr tollem authentischen essen) bei dem ich einen der besten Burritos bisher hatte und eine wahnsinnig leckere Käsequesadilla.

    Dann ging's auch schon ins Bett und zum Ausruhen für den nächsten Tag, die nächste Tour, den nächsten Stop.
    Read more

  • Chichén Itzá

    February 18 in Mexico ⋅ ☀️ 32 °C

    Früh um 7 aufstehen, fertig machen und um halb 8 war schon die Abholung für die Kultur und Cenoten Tour.

    Hauptgrund für die Tour war natürlich eines der sieben Weltwunder. Chichén Itzá. 2 Stunden entfernt von Tulum war aber schon auf dem hinweg ein Stop in einer Cenote vorgesehen. Also angehalten, schwimmsachen an und rein da. Diesmal war die Cenote in einer Art Höhle mit kleinem Guckloch an der Decke. Super interessant, am Ende aber nicht all zu spektakulär und weil's Teil der Tour war auch voll mit Touristen.

    Dann ging's also weiter. Womit ich nicht gerechnet hatte - die Temperatur im Landesinneren war nochmal ein gutes stück heißer. Trotz winter hatte es gute 35°C und Knallende sonne. Extrem heiß also. Nichts desto trotz ging es rein und diesmal auch dem Tourguide für spannende Infos hinterher.

    Chichén Itzá ist zwar mit einer Bauzeit im 400 bis 600 jahr nach chrtistus nicht ganz so alt, aber dennoch beeindruckend. Vor allem die vielen Gadgets die mit eingebaut wurden, wie verschiedene echos, die den kommenden ton aufnehmen, verändern und zurückgeben. So hört man beispielsweise wenn man vor dem großen Haupttempel steht und klatscht ein vogelgeräuch als echo anstatt des klatschens. Sehr faszinierend.

    Nachdem wir den Tag dort verbracht haben ging es abends zurück und direkt in den Bus weiter zum nächsten stop.
    Read more

  • Cenoten Tauchen

    February 19 in Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    Am Abend in Playa del Carmen ging's früh ins Bett. Die andern beiden waren noch Party machen, ich bin aber früh ins Bett, da die Abholung fürs Hai Tauchen um 6:45 Anstand.

    Also morgens früh raus und vorm Hostel gewartet. Super aufgeregt ging's im Auto zur Tauchbasis. Problem: der Besitzer der Tauchbasis. Ein super netter deutscher, hat mich direkt darauf hingewiesen, dass der Hafen am Morgen wegen zu starkem Wind geschlossen wurde. Also leider kein Haitauchen für mich. Naja. Als Ersatz ging es zu einer Cenote. Da ich schon einige gesehen hatte bin ich mit Recht wenig Erwartungen hin. So spektakulär kann es ja gar nicht sein. Ist schließlich sehr sauberes süßwasser, aber ohne jegliche Tiere, was mich ja immer begeistert. Da aber einige Leute erzählt haben dass es cool sein soll, hab ich es dennoch gemacht.

    Also ab zur Cenote. Mit mir und dem Guide war lediglich noch Joachim dabei. Ein "Frührentner" aus Bayern, der all seine Waschanlagen verkauft hat und jetzt mit seinen 55 Jahren die ganze Welt bereist. Cooler Typ. Allerdings konnte er kein Englisch und kein Spanisch, also hätte ich viel übersetzungsarbeit. Das hat er mir mit Tips beim Tauchen wieder zurück gegeben :)

    An der Cenote angekommen schonmal die perfekte Nachricht. Wir sind die ersten bei einer der beliebtesten Cenoten, die extra für Taucher reserviert ist. Dann gab's eine kurze Einweisung von unserem Guide Omar bezüglich dem Tauchgang und den Sonderregeln in den Cenoten, da es ja halbe höhlen sind.

    Und schon ging's ins Wasser. Und was soll ich sagen? Pure Überraschung. Die Cenoten die fürs tauchen reserviert sind, sind nochmal klarer und schöner. Vor allem weil wir die einzigen waren. Unglaublich klares Wasser mit unendlicher Sichtweite. Das besondere? Das Zusammenspiel aus Felsformationen, von oben eintreffenden Licht und Reflektionen. Unglaublich schön!

    Und was ist das besondere an den Cenoten? Es ist suß und Salzwasser gemischt. Da beide sich nicht richtig vermischen, ist der obere Teil erstmal nur süß und unten dann Salzwasser. Im übergang befindet sich eine Übergangsphase. Und man mag es vllt nicht denken, aber die macht das ganze magisch. In der übergangsphase sind Mineralien gelöst wie beispielsweise auch Schwefel, die das ganze Trüb wirken lassen. Taucht man direkt darüber denkt man, man würde sich gar nicht im Wasser befinden, sondern über dem Wasser tauchen, weil das süßwasser so klar ist. An einem Teil liegt genau auf dem "Nebel" ein Boot auf einem Stein. Es sieht sooo wahnsinnig surreal aus.

    Wir sind dann ab getaucht. Durch die trübw Schicht hindurch. Ganz eng beieinander um uns nicht zu verlieren. Und dann? Plötzlich wieder ultra klares Wasser mit KM weiter Sicht. Von hier konnte man jetzt sogar durch den übergang schauen und das Zusammenspiel mit den eintreffenden Sonnenstrahlen war der Wahnsinn.

    Am Schluss sind wir sogar noch in einen airdome, also eine höhle mit Luftloch getaucht und konnten das Equipment ablegen. Mega cool!

    Alles in allem war ich mega begeistert durch die halben höhlen (es war immer etwas Tageslicht zu sehen) zu tauchen und mir diese Schauspieler anzuschauen. Sehr teuer, aber es hat sich definitiv gelohnt!

    Jetzt die traurige Nachricht:

    Es waren keine Kameras erlaubt. Also keine Bilder vom Tauchgang.
    Read more

  • Abschluss Cancun

    Feb 19–21 in Mexico ⋅ 🌬 27 °C

    Platt nach dem Tauchen ging's aber auch schon direkt in den Bus nach Cancun zum letzten Stop und zum Heimflugort.

    Die Jungs waren motiviert und haben sich tickets für eine Varieté show am Abend geholt. Mir war es erstens nach dem Tauchgang zu teuer und zweitens war ich einfach platt. Die zwei sind nach dem Abendessen also dort hin und ich ins Bett - ausnahmsweise mal nicht im Hostel.

    Am Folgetag hieß es dann einfach nochmal entspannen und etwas Sonne tanken. Leider war das nicht am Strand möglich, da es so unglaublich windig war.

    Es gab dann nochmal eine Abschluss quesadilla und einen burrito 🌯 bevor es dann am frühen Samstag morgen heim ging.

    Cancun ist übrigens nicht zu empfehlen. Nur Hotelanlagen Nebeneinander, nichts einheimisches und absolut überteuerte Preise. Selbst die kleinen souvenierstände...sie wollten für die gefälschten Trikots Originalpreise und wurden frech wenn man weniger als 25€ geboten hat.

    Naja. Also keine souverniers gekauft. Dafür ein Krokodil am Straßenrand gesehen.

    Das war's. Jetzt geht's wieder arbeiten :)
    Read more

    Trip end
    February 22, 2026