• Insel Moorea🤿🐋🩵

    13.–18. okt. 2024, Fransk Polynesien ⋅ ☀️ 25 °C

    Ich möchte hier mal etwas anderes festhalten, als nur all meine Erlebnisse, denn es gehört genau so dieser Reise dazu und ich möchte das nicht vergessen - die „Einsamkeit“. Zwar bin ich ständig von Menschen umgeben und natürlich erlebe ich täglich spannende Dinge, trotzdem begleitet mich hin und wieder ein düsteres Gefühl und ich vermisse meine Familie, Freunde und ganz vorne mit dabei natürlich meinen Partner sehr. Manchmal ist es einsam, egal wie viele Bekanntschaften man macht und ich muss tief durchatmen, um nicht durchzudrehen😅 ich kann damit umgehen und ich werde diese Reise definitiv durchziehen und auch weiterhin genießen, aber ich wollte einfach mal berichten, dass es nicht nur unbeschwert und einfach ist und das die hohen Reisekosten der geringste Preis für diese tollen Abenteuer sind. Ich liebe es alleine zu Reisen, es öffnet einem ganz neue Einblicke und es macht mich auch stark, aber manchmal erfordert es eben auch sehr viel Mut und Kraft und eine nicht ganz unbeträchtliche Menge an Selbstbeherrschung.
    Ich bin dankbar für diese merkwürdige und unangenehme Erfahrungen und mache das Beste daraus, es fordert mich und formt mich auch und ich sehe es positiv, aber manchmal ist es trotzdem etwas schwer. Die enorme Zeitverschiebung von 12 Stunden ist dabei auch nicht gerade hilfreich😅
    Ich freu mich trotzdem total auf das, was noch vor mir liegt! Diese App hilft mir wirklich enorm und ich bin dankbar für alle, die so kräftig mitfiebern auf meinem Weg, das tut mir sehr gut!🥹❤️ Danke!❤️

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    Diesen Eintrag hatte ich an meinem ersten Tag auf Tahiti verfasst und zum Glück konnte ich mich die letzten Tage nicht mehr damit identifizieren. Da dieses Thema jedoch immer mal wieder auftaucht, wollte ich es trotzdem gerne berichten.

    Tahiti war für mich nur ein Zwischenstopp und von vielen anderen Reisenden wurde mir auch berichtet, dass Moorea viel schöner sei und auf Tahiti nichts wirklich lohnenswertes zu sehen ist (abgesehen von den schönsten Stränden der Welt und die traumhafte grüne Berglandschaft, die etwas an meine Insel der Träume Kauai erinnert). Also übernachtete ich nur auf Tahiti und folgte dem Ruf der Wale nach Moorea, weshalb ich ja überhaupt bis in den Pazifik gereist war.
    Eine ca. 40-Minütige Fährfahrt brachte mich dann endlich an das Ziel, was mittlerweile Jahrelang in mir kribbelte.
    Die Insel Moorea überzeugte mich schon von weitem und auch wenn sie landschaftlich an Hawaii erinnerte, so bestand kein Zweifel: sie ist noch VIEL SCHÖNER 🥹😍😍
    Die Berge haben vielerlei herrliche Formen, sind grüner und bedecken die gesamte Insel. Nur eine Straße führt am Rande um die Insel herum (und dauert ohne Zwischenstopp ca. 1 Stunde mit dem Auto😂). Hinzu kommt glasklares Wasser, Strände deren Wasser türkisener ist, als alles was ich gesehen habe und Riffe, Riffe, Riffe🥹 Bereits von der Fähre aus haben wir den ersten Hai gesehen und so ging mein Meeresabenteuer endlich los!

    Meine Unterkunft liegt direkt am Meer (so wie alles hier😂) und stellt kostenlos Kajaks zur Verfügung. Der kleine Strand liegt direkt vor unzähligen Korallenblöcken und auch hier sind zahlreiche bunte Fische, Rochen und Riffhaie anzutreffen - herrlich!😍

    Die letzten Tage habe ich die Insel umrundet mit dem Auto, war ständig schnorcheln und mit dem Kajak unterwegs und habe einfach die Insel und das Leben genossen und zum ersten Mal seit langer Zeit fühle ich mich wieder ganz wie ich, frei, dankbar und einfach glücklich🥹 Ich glaube hier ist der Stress der letzten Monate endlich und endgültig abgewaschen worden🙏🏽
    Da ich die meiste Zeit im, am und auf dem Wasser verbringe, kommen meine Reiseberichte leider etwas zu kurz - ich sammle aber trotzdem fleißig Funfacts und lustige oder interessante Geschichten 😇

    Man sieht, es ist ein auf und ab der Gefühle und noch was anderes gerät hier ins Wanken: meine Reisepläne. Ich werde wohl etwas mehr Zeit auf Französisch-Polynesien verbringen und noch andere Inseln besuchen zum Tauchen. Dafür muss ich schweren Herzens Fidschi und die Philippinen aufs Eis legen, die Flüge sind einfach zu teuer und außerdem wäre es super schade, wenn ich diese herrliche Inselgruppe hier einfach ignoriere😊

    Funfact des Tages:
    Auch wenn Landschaft, Sprache und Aussehen der Einheimischen an Hawaii erinnern, so ist einiges völlig anders. Die Menschen sind deutlich ärmer, es ist alles etwas „heruntergekommener“ und dreckiger. ABER: die Menschen sind viel viel glücklicher!
    Bereits bei meiner Ankunft am Flughafen von Tahiti schlug mir der Duft von Blumen in die Nase und hunderte Menschen standen mit frischen Blumen, Blumenketten und lauthals singend in der Eingangshalle (und das um 21.30 Uhr). Es war magisch und einfach herrlich und ich habe mich sofort willkommen gefühlt!
    Insgesamt sind die Menschen viel viel herzlicher und offener, winken, grüßen freundlich und lachen. Ein Phänomen, was mir auf Reisen bereits öfter begegnet ist - je ärmer die Menschen, desto glücklicher scheinen sie zu sein.
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