• Tag 10 – Technische Teufeleien an Bord 🪫

    October 10, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Arrr! Der Plan des Käpt’ns war so schlau wie ’n Delfin nach drei Grog – früh in Rechlin in See stechen, um pünktlich zur ersten Öffnung der Schleuse zu Mirow zu sein. Und danach zur Mittagsstund’ nach Wolfsbruch, um noch ’ne flotte Radtour zu machen. Harhar, so stand’s im Logbuch!

    Doch kaum graute der Morgen, da brüllte der Käpt’n die Mannschaft aus den Hängematten – ohne Zähneputzen, ohne Frühstück, jawoll! „Alle Mann an Deck!“, röhrte er, und das Schiff legte ab, noch bevor der erste Kaffee gerochen werden konnt’.

    Superpünktlich (also ’ne halbe Stunde zu früh, was beim Käpt’n als Wunder gilt) erreichten wir das obere Schleusentor. Kaum war’s 09:00, öffnete sich das Tor… nur um gleich wieder festzuhaken wie ’ne Muschel am Kiel. 🤦🏻‍♂️

    Nach zähem Ringen mit der Hydraulikbestie klappte der zweite Versuch dann um 09:30 Uhr. Die Mannschaft kurz vorm Meutern – zwei mal dreißig Minuten Warten, und keiner durfte sich den Bart waschen oder den Magen füllen! 🏴‍☠️🤬

    Zum Glück hat der Smutje mit seinen göttlichen Eggs Benedict die Stimmung gerettet. 🤩

    Dann kurzer Landgang beim Bieberhof in Diemitz – aber kein Gold, kein Rum, keine Beute! Also weiter durch die Schleusen von Diemitz und Canow, bis zur letzten Hürde der Reise: der teuflisch automatischen Schleuse zu Wolfsbruch.

    Doch der Wettergott hatte seinen Spaß – Schleuse auf, Schleuse zu, Schleuse wieder auf! Aber wir Piraten lassen uns von so was nich’ entmutigen, Arrr! Also Planänderung und ab in den hintersten Seitenarm bis zum Zechliner Flecken.

    Obwohl Warnschilder von Untiefen sprachen (90 cm Wasser bei 95 cm Tiefgang! 😱), hat uns das nicht abgehalten, den Kurs auf Gerd’s Fischerhütte zu setzen. Alle Mann hielten den Atem an – und wie durch Zauberei kamen wir heil durch!

    Auf dem Zootzensee hielten wir inne, um unseren drei tapferen Geistern, die immer bei uns sind, ’nen Gruß ins Wasser zu schicken. Da brach plötzlich der Himmel auf, die Sonne grinste, und wir wussten: Das war ’n gutes Omen. 🌤️

    Bei Gerd legten wir längsseits an, nahmen ’ne kleine Stärkung und Walburga raubte dem örtlichen Mehlmeister ein wenig Proviant. Dann zurück durch die Untiefen – diesmal mit dem stolzen Gefühl, unbesiegbar zu sein. 🤷🏻‍♂️🤩🤣

    „Heut’ übernachten wir auf hoher See!“, rief der Käpt’n. Die Älteren erinnerten sich an den letzten grandios gescheiterten Versuch (das Schilf weicht noch immer ehrfürchtig zurück, wenn’s uns sieht, harhar! 🤣).

    Also: Grit wirft beherzt den Anker ⚓️ und gleich die ganze Kette hinterher ⛓️💥 – zum Glück war ein Ende festgebunden! Dann Rückwärtsgang, Anker fest, Licht an – alles klar zum Entspannen.

    Zwei Stunden saßen wir am Oberdeck, erzählten Seemannsgeschichten und philosophierten, ob der Wind uns wohl abtreiben würde. 🤦🏻‍♂️🤣

    Drinnen bollerten die Heizungen wie ’ne finnische Sauna auf See. Fenster auf, Türen auf, selbst der Herd schwitzte und fragte, ob er ’ne Runde schwimmen darf. 🤣

    Doch das Schicksal schlug zu: Hausbatterie und Ankerlicht – tot! 💀😱 Alarm auf dem Schiff! Grit zerrt am Anker, Walburga zieht Warnwesten 🦺 über, Jana nippt gelassen am Wein, und der Käpt’n will schon ablegen – obwohl der Anker noch unten is’! 🤦🏻‍♂️🤣

    Die Sonne ging unter, und Fahren ohne Licht is’ verboten – also Volldampf voraus in Richtung Hafen! Dunkelheit, Chaos, kein Platz weit und breit. Wie hungrige Möwen kreisten wir durchs Hafenbecken, bis wir uns frech auf ’nen verbotenen Platz stellten. 🏴‍☠️🚫🅿️

    Aber was soll’s! Bis morgen früh hält das schon. Landstrom wieder da, Abendessen an Deck, Rum in der Hand. Jetzt lassen wir den letzten Abend gemütlich ausklingen, lauschen dem leisen Klatschen der Wellen – und warten drauf, wer uns morgen anschreit. 🤣🤣🤣

    Grüße vom sicheren Anleger – over and out. ⚓️☠️
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