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  • Day10

    9. und letzte E., zurück in den Westen

    June 19, 2020 in Germany ⋅ 🌧 15 °C

    Gestern starteten wir in Schwerin auf unsere letzte Etappe unserer Tour nach Lübeck. Fred und ich haben beschlossen, aufgrund der schlechten Wetterprognose für Freitag (komplett Regen) und meiner Wunde im Schritt, die Tour in Lübeck zu beendet. Regen haben wir intensiv getestet, und meiner Wunde wird die Fahrradpause dann auch gut tun.
    Nach dem check out (netter Aufenthalt) fuhren wir erst nochmal runter zum Schweriner Schloss um ein paar Drohnen Bilder zu machen. Kaum hatten wir unseren „Vogel“ gestartet, wurden wir nett von einem Passanten aufmerksam gemacht, dass das verboten sei und durchaus teuer werden könnte. Wir bedankten uns, schnell noch 3-4 Luftaufnahmen geschossen, und uns auf die Reise gen Westen gemacht. Nach 2/3 der Tour führte uns Komoot durch abgelegene Bereiche, dass insbesondere Fred 😜sich langsam Sorge machte, das wir nix zu Mittag bekommen 😄
    In Schlagsdorf fanden wir dann neben einem Grenzmuseum einen kleinen Dorfladen und konnten uns versorgen. Neben Keksen, Smoothies und Eis bekamen wir noch ganz sympathischen Geschichtsunterricht von der Verkäuferin. Schlagsdorf und der Laden liegen im ehemaligen Sperrgebiet, direkt an der Zonengrenze....spannend!
    Nach der kulinarischen und geistigen Stärkung machten wir uns auf, auf unsere letzten Radkilometer und erreichten gegen 15:30 h Mats und Wiebke in Lübeck.
    Zu allererst haben wir unser Gepäck gewogen, es waren 26 u 27 kg pro Nase und gaaaanz wichtig, Fred hatte zusätzlich noch ne 1,5 L Wasserflasche für uns mitgeschleppt 😜
    Nachdem wiegen „durfte“ Fred dann letztmalig meine Wunde versorgen 😬🙈
    Ein toller Abend mit Rundgang durch die Altstadt von Lübeck und anschließend einem echt leckerem Essen im Vereinsheim des SV Eichede rundeten diesen schönen Abschlusstag ab.
    Dort trafen wir uns mit Wiebkes Schwester Julia und Ihrem Freund Finn. Interessant, Finn hatte sich vor 4 Wochen genau die kleine Drohne gekauft wie wir .... Folge Drohnengeflüster 😄
    Vielen Dank an Mats und Wiebke.

    Heute Morgen, nach nem kleinen Frühstück holte uns Andrea dankeswerterweise ab, und wir machen uns per Volvo auf die letzten Kilometer nach Hause.

    Trotz aller Widrigkeiten und auch schwierigen Erfahrungen, war es eine schöne Tour und es hat gemeinsam mit Fred super viel Spaß gemacht.
    Wir haben einige Hausaufgaben mitgenommen, und werden einiges für unsere Norwegenplanung überarbeiten! (Strecken-/Etappenplanung, Gepäckmanagement, Trainingssteuerung, ..... )

    Auch dieser Reisebericht sollte ein kleiner Test für unsere verschobene Norwegentour sein.
    Wer Lust hat, kann uns gerne (ob hier oder persönlich) eine Rückmeldung geben, ob das so iO war, oder was besser sein könnte. (Gefühlt war das häufig ganz schön viel Text 🤭🤦🏼‍♂️😄)

    Also, hoffentlich bis 2021, dann mit Norwegen-Infos 🇳🇴 😊😊
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  • Day9

    Pause

    June 18, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Unsere letzte Pause - Sperrgebiet!

  • Day8

    8. Etappe Wittenberge - Schwerin

    June 17, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach dem liebevollen Frühstück und einem kleinen Plausch mit unserer Vermieterin, die hofft im Januar für zwei Monate nach Papua (Indonesien) fliegen zu können, starten wir um 09:30 Uhr mit dem Ziel Schwerin, in Mecklenburg-Vorpommern unserem 5. Bundesland.

    Es wird ein heißer Tag, das Thermometer zeigt im Schatten zum Start schon 28 Grad! Wittenberge, eine kleine schöne Stadt mit einer schönen restaurierten Elbpromenade: Alte Speicher und einer alten Ölmühle mit zahlreichen Spots, kulinarisch und kulturell. Es hat uns gefallen. Unser heutiges Ziel: Schwerin, knapp 90 KM.

    Erneut erleben wir meist gut ausgebaute Radwege, die oft durch Wälder führen und schöne Seitenstraßen. Einige Male haben wir schon Schienen gequert, aber heute außergewöhnlich. Die Navi-Hinweise irritierten uns, drehten um, suchten die richtige Abzweigung um die Schienen zu queren. Eine Anwohnerin, die unser Suchen erkannt hatte, kam auf uns zu: „Sie sind schon richtig, da vorne ist der Tunnel. Da rein, unter durch und dann gehts weiter. Ich kenne die suchenden Blicke.“ Umgekehrt, den unauffälligen Tunneleingang entdeckt und wer jetzt erwartet eine steile Rampe führt uns runter und wieder rauf, wird überrascht. Eine leichte fallende „Serpentine“ führt uns leicht rollend unter die Schienen hindurch und auf der anderen Seite ebenso wieder hoch.

    In Ludwigslust gönnen wir uns eine ausgiebige Mittagspause, mit Brötchen und zur Abkühlung ein leckeres Eis. Ganz nach Thommes Geschmack, ohne Sahne wie im Eisstübchen! Ja, es kühlte und schmeckte, aber es fehlte der Biss auf Karamellstücke aus dem schwedischen Karamell😜, (der heutige Autor hat schlicht weg null Ahnung von italienischer Eismacherkunst 🙄🤣)

    Es rollte trotz der Hitze gut uns so sind wir vor vier in unserer Pension Idra in Schwerin angekommen. Ein gemütliches Zimmer im Innenhof und einem witzigen und am Anfang etwas verpeilt wirkenden Wirt. Wir hatten ihn aus dem Tiefschlag geklingelt. Und so dauerte es einen Moment, bis er sich sortiert hatte. Dann gab er hilfreiche Hinweise unter anderem den Wichtigsten, wo wir unser kühles Ankommerbier her bekommen. „Da in der Kneipe,“ Keine 200 m, ein paar Schritte und wir hatten es. „Habe ich es nicht gesagt, es gibt alles.“

    Nach Duschen und Körperpflege raffen wir uns zu einem Bummel zum Schweriner Schloss auf. In tollen Abendlicht bewundern wir das Schloss und den Garten. Schlendern durch die Altstadt und da gefühlt jeder Tisch im Freien besetzt ist, ergattern wir in einer Burgerbar einen Platz im Freien und genießen bei gelangweilten Bedienungen einen leckeren Burger. 😋
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  • Day8

    ...nicht nur Frühstück

    June 17, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 24 °C

    ...Sanni, nicht nur Frühstück ist bei uns ein zentrales Thema 😄

  • Day7

    7. Etappe Süplingen - Wittenberge

    June 16, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    So, heute wollen wir uns auf den Weg durch Sachsen-Anhalt machen und versuchen das nächste „neue“ Bundesland für uns, dann Brandenburg zu erreichen....Wittenberge am nördlichen Ufer der Elbe ist das Ziel.
    Nach einem speziellem Frühstück Marke „was kann ich vom Discounter am billigsten anbieten“ haben wir unseren poltrigen Gastgeber verlassen ( Bett & Sauberkeit war aber i.O.)
    Die Etappe verlief heute sehr entspannt, top Wetter, landschaftlich schöne Strecken. Ziemlich genau zur Halbzeit der Strecke gab’s am Streckenrande einen echten EDEKA, wir ran da, und genauso gut wie bei uns 😀.....also erstmal GUT frühstücken! 😋
    Weiter ging’s, und Komoot suchte uns echte tolle Wege aus, gefühlt durch die Kornkammer Norddeutschlands 🌾 Dazu zäumten Kirschbäume unseren Weg, die immer wieder zum naschen einluden 😀
    Wir nahmen uns die Zeit, auch unsere Drohne nochmal fliegen zu lassen (auch da gibt‘s noch viel zu üben und zu lernen (macht aber Megaspaß👍🏼),. Ein kleiner technischer Defekt stellte sich fast obligatorisch am Rad noch ein, den kriegten wir dann aber mit Tape schnell in den Griff. Die vorderen Packtaschen hatten bei mir (Thommes) die Halterung vom Tachoabnehmer durchgescheuert.
    Ich schleppe seit der letzten Regenfahrt ne nervige Scheuerstelle im Schritt mit mir rum, aber auch das klappte heute ganz gut. Fotos hierzu erspare ich Euch aus redaktionellen Gründen 😉
    Nach 103 km erreichten wir Wittenberge, erwischten eine tolle Unterkunft und bekamen auch gleich ein kühles Ankommerbier 😋
    Ein guter Happen beim Griechen, dabei schöne Nachrichten vom Kicker-Ticker mit Gladbach 3:0-Sieg und ein Rundgang durch die Stadt mit schönen Eindrücken vom Elbufer rundeten einen schönen Tag unserer trotz aller Widrigkeiten tollen Testtour ab 😊😊
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  • Day6

    6. Etappe Quetlinburg - Süplingen

    June 15, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Ferienwohnung, ausgeschlafen, unsere Sachen waren nicht alle trocken geworden, deshalb kein Frühstück,
    Gut das wir die Wohnung und den coolen Vermieter hatten! Alles war ausgepackt, also brauchten wir den Platz!

    Wir starten in den Tag im „Thommes-Modus“, soll heißen, wir frühstücken später! Kurz vor zehn rollen wir Richtung Norden. Wir erleben tolle Radwege, riesige Getreidefelder, blühende Mohnblumen am Feldrand kilometerlang, es geht bergauf und bergab, durch Wälder und verschlafene Dörfer. So langsam meldete sich bei mir der Hunger, denn eine Tasse Kaffee und eine kalte halbe Dose Cola zum Start, sind für mich doch nicht genug! Und dann: Umleitung, 3 KM Umweg und schlagartig rückt das Frühstück wieder in die Ferne. Thommes: „Da vorne beim Kirchturm, finden wir einen Bäcker!“Wir rollen in den Ort, zur Kirche: Nichts, kein Bäcker! „Gibts hier überhaupt Menschen?“ Ein paar Meter weiter haben wir Glück und können fragen: „Ja, durch den Kreisel und dann seht ihr Norma (Bitte was ist Norma?) und da neben ist auch ein Bäcker.“

    Thommes besorgt im Norma, einem Lebensmittelgeschäft, Wurst, Käse, Eiersalat, Joghurt und O-Saft. Ich den Kaffee und für jeden von uns 3 aufgeschnittene Brötchen. Puh, was waren die lecker!
    Thommes: „Schmierst Du Dir nicht das dritte Brötchen für unterwegs?“
    Fred: „Welches dritte Brötchen? Ich hatte nur zwei!“
    Thommes: „Ach so, ich dachte du hättest auch drei?“
    Fred: „Ja klar, habe ich schon gegessen! Ich hole mir noch ein Viertes!“

    Es geht weiter, nach Oschersleben, einer Rennstrecke, wo auch Test- u. Schulungsfahrten angeboten werden. Thommes möchte einen solchen Kurs mit Niklas erleben. Wir testen unsere Drohne. Sie steigt und wir machen Aufnahme von der Rennstrecke. Wir testen weiter. Den Parallelflug zu mir auf dem Fahrrad. Sie folgt im Abstand während ich fahre und auf einmal macht sie sich selbständig und fliegt seitlich in einen Busch! Absturz! Keine Bilder! Kommen wir ran? Ja, es klappt, Thommes klettert hoch und holt die Drohne ohne Beschädigung wieder runter! Ihr merkt: Es ist für uns eine Testfahrt, mit allem was wir haben und jeder Tag bringt Neues!

    Die letzten Kilometer führen uns über Nebenstraßen, landwirtschaftlichen Wegen durch die Felder und Wälder. Mal mit riesigen Pfützen oder Betonplatten die alle drei Löcher haben, bis nach Süblingen unserer Pension am Schwanenteich. Allerdings ist der See so klein, dass ein Schwan wohl keinen Platz hat. Aber dafür springen und quaken Frösche. Gemütlich ist es hier und unser kühles Ankommerbier trinken wir im Garten.

    In der Alten Schmiede, in einem alten Steinbruch, der jetzt einen kleinen gemütlichen Campingplatz beherbergt, geniessen wir gute bürgerliche Küche!

    Unser Ziel für morgen: Wittenberge!

    Wir berichten. Unsere „Testfahrt“ zeigt uns jeden Tag einen kleines Teilchen auf, was wir auf unserer Norgetour beachten müssen. Trotz der Anstrengung, genieße ich jede Umdrehung und die gemeinsame Zeit mit Thommes.
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