• Lastiver Cave Hike

    September 4 in Armenia ⋅ ⛅ 19 °C

    Morgens wachen wir hier in den Bergen auf. Nachts musste ich mal wieder einen bellenden Hund vertreiben.
    Wir sehen morgens insgesamt 23 Adler, die über uns kreisen. Die Gleichen wie in Georgien.
    Bei bestem Wanderwetter geht's runter in den Canyon zu einem Wasserfall und einer Höhle. Richtig idyllisch.

    Die Lastiver-Höhle (auch Lastiver-Höhlenkomplex) liegt in einer bewaldeten Schlucht am Fluss Khachaghbyur nahe dem Dorf Yenokavan in der nordarmenischen Provinz Tawusch, etwa 130 Kilometer von Jerewan entfernt. Hier sind die wichtigsten Fakten und historischen Hintergründe zu dem Ort:
    Zufluchtsort im Mittelalter: Während der mongolischen Invasionen im 13. und 14. Jahrhundert dienten die schwer zugänglichen Klippenhöhlen den Einheimischen und Mönchen als sicherer Unterschlupf. Wegen der Mönche, die sich hier zurückzogen, wurde der Ort von den Einheimischen früher auch „Anapat“ (Einsiedelei) genannt. Der Name Lastiver setzt sich aus den armenischen Wörtern „last“ (Floss) und „ver“ (nach oben) zusammen. Der Überlieferung nach musste man früher Äste und Baumstämme wie ein Floss zusammenbinden und sich mit Seilen an den steilen Felsen hinaufziehen, um den Eingang zu erreichen.
    Besonderheiten und Kunst:
    Felsreliefs aus der Sowjetzeit: Nicht alle Verzierungen an den Wänden sind mittelalterlich. In den 1970er Jahren gestaltete der armenische Bildhauer Benik Petrosjan Teile der Fände mit Reliefs, die Menschen, Tiere und mystische Motive zeigen.
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