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  • Day2

    Wildstrubelhütte - Plaine Morte

    August 9, 2020 in Switzerland ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einer nicht für alle erholsamen Nacht gabs um 8 Uhr Frühstück (früher wäre auch gegangen, aber wer will das schon😄). Da unserer Ansicht nach die Wanderung von der Hütte bis zur Plaine Morte Bergstation zu kurz gewesen wäre, machten wir noch einen Abstecher zum Rohrbachstein. Der fiel uns schon tags zuvor auf, weil er aussieht, wie ein riesen Felsklotz der auf einem Steinhaufen deponiert wurde. Der Weg dorthin glich einem Eisenbahntrasse. Mam/Edith beschloss von Anfang an, ihren Knien zuliebe lieber in der Sonne zu warten, als auf den Felsbrocken hochzukraxeln und Pa/Fredy fand das gar nicht so eine dumme Idee, als er die Seile sah, die als Hilfe dienten. Folglich kraxelte dann nur die Jungmannschaft auf den Rohrbachstein, von dem aus man eine tolle Sicht hatte (auch auf Mam, die uns von unten fotografierte😄).

    Zurück auf dem richtigen Weg, gings abwärts zur Plaine Morte - Pa konnte es fast nicht abwarten sie endlich zu sehen! (Anscheinend wollten Mam und Pa bereits vor bald 30 Jahren, als sie mit Corinne und Rita in der Lenk Ferien machten, zur Plaine Morte, nur dass ihnen damals die beiden Knirpse einen Strich durch die Rechnung machten...) Die Plaine Morte erwies sich als schneebedeckte Ebene - haha, da wärt ihr wohl nie draufgekommen!🤣 Darunter verbirgt sich ein Gletscher, dessen Schmelzwasser gelegentlich zu Überschwemmungen im Tal führt. Von unserer Schneeschuhtour beim Jaunpass konnte man die Plaine Morte gemäss Pa sehen. Die riesige Messstation die darüber thront ist mir damals aber nicht aufgefallen... Diese trägt den Namen Pointe de la Plaine Morte und befindet sich neben der Bergstation der Gondelbahn. Bis dorthin ging es nochmals sehr steil hoch (so steil, dass ich mich bei manchen der vielen Besucher die mit der Gondel kamen wunderte, ob sie es überhaupt wieder den Berg hoch schaffen würden!). Beim Pointe de la Plaine Morte wurden wir von einer Ziegenherde in Empfang genommen, die nach Streicheleinheiten suchte. Nachdem wir es dann doch noch bis zur Gondel geschafft hatten, fuhren wir bis nach Marolires, von wo aus wir dann noch das letzte Stück bis Crans (oder war's Montana?) wanderten. Zum Abschluss unseres Wanderweekends gabs in Crans-Montana Crêpes, Glace, Bier und Wespen🍻
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  • Day1

    Iffigenalp - Wildstrubelhütte

    August 8, 2020 in Switzerland ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einer langen maskierten Anreise sind wir auf der Iffigenalp (1584 müM) bei Lenk angekommen. Nach einer süssen Stärkung für (fast) alle ging es los in Richtung Wildstrubelhütte SAC (2789 müM).

    Bei milden Temperaturen um die 30°C kämpften wir uns den Berg hoch, immer mit der motivierenden Militärseilbahn über unseren Köpfen, welche sogar einen Ausstieg bei der Wildstrubelhütte hätte...

    Bei den wirklich schönen Rawilseeleni auf 2489 müM (wir spekulierten, dass das wohl die berndeutsche Mehrzahl von "Rawilseelein" ist) haben wir eine Pause eingelegt. Einige haben sie für einen Powernap genutzt, andere um ihr luxuriöses Picknick zu geniessen und wieder andere um den Schweiss trocknen zu lassen (obwohl: letzteres taten wir wohl alle...).

    Erholt, gestärkt und getrocknet nahmen wir die letzten 300 Höhenmeter bis zur Hütte in Angriff. Ab hier ging es im Zickzack die Geröllhalde hoch. Optisch vergleichbar mit den letzten 1000 Höhenmetern am Kilimanjaro, nur glücklicherweise ohne bei jedem Schritt wieder zwei Schritte nach hinten zu rutschen. Flora und Fauna haben sich jedenfalls nicht weiter hoch gewagt, als bis zu den Rawilseeleni, eine wirklich karge Landschaft.

    Gegen 16 Uhr sind wir dann nach gut 3 Stunden Gehzeit bei der Hütte angekommen und haben bis zum Znacht die Sonne genossen (den Wind etwas weniger). Timo und Dani haben auch noch kurz die Boulderhalle getestet (ja, sowas gibt es neuerdings auch in den Bergen!).

    Nach einem super leckeren Znacht, bei dem alle Tische Corona-konform mit Plexiglasscheiben voneinander abgetrennt waren, gingen wir nach Draussen um den Sonnenuntergang zu geniessen. Dank Dani's neuer Super-Uhr wussten wir sogar exakt wann dieser sein würde! Während Corinne und Tobi danach schlafen gingen, haben wir anderen uns noch mit Gesellschaftsspielen unterhalten und müssen uns jetzt eingestehen, dass Pa/Fredy seine Säue am erfolgreichsten im Schlamm wälzen liess und Dani und Timo mit ihrem "Ameisenberg" beim Scrabble gewonnen hätten (auch wenn wir uns immer noch nicht sicher sind, ob es dieses Wort wirklich gibt...). Um 23 Uhr verkrochen sich dann auch die letzten von uns in ihren Schlafsack...
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