• Togo

    16–17 gen, Andare ⋅ 🌙 29 °C

    Nach unserer zweiten Nacht in der Waterfall Lodge geht es für uns weiter in Richtung Togo Grenze. Auf dem Weg tanken wir noch einmal voll da der Sprit in Togo und Benin deutlich schlechter sein soll als hier in Ghana. So werden wir auch unser restliches Geld der Ghana Währung los.
    Togo und Benin haben wie viele andere Westafrikanischen Länder die Einheitliche Währung CFA.
    Außerdem sind die beiden Länder wieder französisch sprachig.
    Die Grenze überfahren wir problemlos, der Prozess dauert trotzdem sehr lang da die Leute besonders auf der Togo Seite hier einfach kein Bock haben zu Arbeiten. So werden unser Dokument in Zeitlupe begutachtet und bearbeitet außerdem stempeln die hier direkt eine Seite im pass voll, und das mit vier verschiedenen stempeln. Den Beamten scheint das ganze ordentlich anstrengend zu sein. Naja nach etwa 2 Stunden haben wir die Grenze überwunden und fahren erst einmal ein gutes Stück Off-road über eine Dirt road durch den Regenwald.
    Nach etwa 20km kommt wieder eine Schranke, diesmal Zoll hier müssen wir unsere Papiere für das Auto ausfüllen lassen.
    Hier in Togo wollen wir uns eigentlich nichts anschauen und planen deshalb nur eine Nacht hier zu verbringen bevor es weiter nach Benin geht.
    Wir halten in der Stadt Kpalimé an um etwas zu essen, mit dem Restaurant Besitzer verstehen wir uns so gut, das wir direkt mal fragen wo wir hier eine SIM Karte als Backup bekommen. Denn hier in Togo funktioniert unser Starlink nicht. Starlink ist wohl noch mit Togo in Verhandlungen weshalb es hier geblockt ist.
    Nachdem Jakob sich eine SIM besorgt hat, gehen wir noch zusammen mit der Köchin des Restaurants auf Suche nach einer Machete. Am Restaurant sagt man uns wenn wir alleine gehen würden, würden sie uns viel zu viel Geld abnehmen. Wir laufen also zusammen mit der Köchin auf dem Markt und kaufen uns jeweils für etwa 4€ eine Machete.
    Jaa ich weiß wir haben uns in Sierra Leone schon Machete bauen lassen allerdings war das Metall eher weichgeglüht als gehärtet weshalb diese nichtmal eine Kokosnuss öffnen können.
    Auf dem Rückweg zum Restaurant sehen wir eine Beerdigung. Ein Sarg quer hinten auf einem Roller geschnallt und dahinter 20 weitere Roller, alle sind am hupen und fahren im Konvoi im Kreisverkehr mehrere Runden. Das ganze ordentlich schnell, so schnell das wir uns denken, die Leiche muss doch angeschnallt sein dadrin sonst liegt sie jetzt schon in einer Ecke. Eine verrückte Erfahrung aber hier scheinbar normal bekommen wir mit. Ein Bild haben wir leider nicht da alles zu schnell ging.
    Wir fahren weiter, raus aus der Stadt zu unserem Schlafspot mal wieder wild in der Natur. Nichts besonderes einfach abseits der Straße ein paar Meter in einen Weg rein bis auf eine Freifläche.
    Hier verbringen wir also unserer erste und eigentlich auch einzige Nacht in Togo… eigentlich…
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