• Tennis 🎾

    21–23 gen, Benin ⋅ ☁️ 29 °C

    Für heute steht nach Cotonou fahren und einkaufen auf dem Plan. Auf dem Weg schauen wir uns verschiedene Sachen an, ein Denkmal am Strand wo damals die Sklaven verladen wurden. Ein Altes Flugzeug direkt am Strand am Flughafen und die Mauer am Hafen die über einige Kilometer mit Kunst bedeckt wurde.
    Danach wollen wir uns noch den größten Markt Westafrikas hier in der Stadt anschauen oder viel mehr die Voodoo Fetisch Sektion. Leider finden wir aber keinen Parkplatz der uns sicher genug erscheint, außerdem lesen wir das der Eintritt zur Voodoo Sektion wohl häufig 30€ pro Person kostet und Bilder verboten sind.
    Wir entscheiden uns also leider dagegen und steuern einen Schlafplatz am Strand an.
    Diesen hat Malte zufällig über Satelliten Bilder gefunden, also ich hatte wirklich keinen Einfluss darauf, aber gefreut über den direkt anliegenden Tennisplatz habe ich mich natürlich trotzdem riesig. So bauen wir unser Camp auf und ich nutze nach am selben Abend die Gelegenheit und spiele mit einem Trainer eine Runde Tennis, endlich mal wieder. Das letzte Mal ist bei mir schon etwa 5 Monate her, denn in den letzten Monaten der Reisevorbereitungen war dafür leider auch keine Zeit. Davor war ich jede Woche etwa 5 mal spielen, dementsprechend kribbelt es in den Fingern wenn ich einen Platz sehe.
    Am nächsten Morgen bin ich natürlich wieder zum Tennis spielen verabredet.
    Danach planen wir unseren Grenzübertritt nach Nigeria, den würden wir am liebsten zusammen mit Henning machen. Ein anderer Reisender den wir bereits in Liberia kennen gelernt haben. Er hängt aber noch in Ghana fest, da er eine neue Kupplung bekommt. Wir entscheiden uns dazu noch zwei Tage auf ihn zu warten. Also verbringen wir den Tag hier am Strand in der Strandbar.
    Plötzlich kommt Simon zu uns, er kommt aus Benin und ihm gehört die Strandbar erzählt er uns. Er ist super nett gibt uns einen Cocktail aus und wir sprechen über unsere Reise und darüber was er so macht. Er besitzt noch einen Club in der Stadt und noch zwei weitere Strandbars. Sein Handy klingelt echt ununterbrochen, anfangs sind wir zwar skeptisch glauben ihm aber.
    Er sagt uns wir sollen unbedingt morgen Abend in seinen Club kommen. Sowas ist für uns aber total schwierig weil wir die Autos irgendwo sicher unterbringen müssen, und auch nach dem Club darin schlafen müssen. Simon sagt uns wir sollen uns nicht so viele Gedanken machen er hat ein aktuell leerstehendes Gästehaus welches er uns anbieten kann. Wir fragen nach dem Preis um zu schauen ob es in unsere budget liegt. Er versichert uns das es ein Geschenk ist und er uns in den Club und ins Haus einlädt. Wir sind überrascht und nehmen das Angebot gerne an. Unsicher sind wir uns dennoch etwas, normalerweise versucht jeder aus uns Geld raus zu holen. Wir vertrauen ihm und machen alles für den nächsten Tag aus.
    Später am Abend können wir unseren Augen mal wieder nicht trauen als der gelbe Afrika Reisebus mal wieder genau zu uns kommt. Wir kontaktieren Simon der mittlerweile schon nachhause ist, er kommt wieder und ist glücklich darüber das der Bus bei ihm hält. Er ist uns super dankbar das wir ihm nochmal Bescheid gegeben haben, er lässt alle 20 Leute aus dem Bus bei sich auf dem Geländer der Bar schlafen. Wir verbringen den Abend also mit den Leuten aus dem Bus an der Bar.
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