Afi Mountain Wildlife Sanctuary
28.–30. jan., Nigeria ⋅ ☀️ 34 °C
Wir verlassen den Innenhof des Hotels früh am Morgen mit einer Diskussion ums Geld. Kein schöner Start aber es ist mal wieder wie so häufig, am nächsten Morgen wird wieder Versucht mehr Geld mit uns zu verdienen in dem man einen anderen Preis als noch am Vortag erwartet. Es geht um Beträge unter 10€ es würde uns nicht weh tun, uns geht es aber ums Prinzip. Wir bleiben standhaft und zahlen nur das was wir am Vortag ausgemacht haben.
Danach füllen wir im Dorf noch etwas unsere Vorräte mit dem auf was wir hier bekommen. Also eigentlich nur Toastbrot, Eier, Wasser und ein paar Soft Getränke. Viel mehr gibt es hier nicht ohne auf den Markt zu fahren. Den Stress und die Zeit diesen auch noch zu suchen wollen wir aber nicht in Kauf nehmen, wir haben noch genug Vorräte.
Nach unserer mehr oder weniger erfolgreichen Shopping Tour geht es ins Gelände, denn unser Heutiges Ziel ist eine Wildlife Sanctuary. Diese liegt in den sogenannten Afi Bergen. Auf dem Weg fahren wir über Straßen mit teilweise 1,5m tiefen Löchern, wir fragen uns dann immer was das wohl für eine Schlammschlacht in der Regenzeit sein wird. Ein spektakulärer Weg führt uns hoch auf den Berg in den Urwald immer tiefer rein bis wir bei der Ranch ankommen.
Komplett umgeben von grün und den schönsten Geräuschen verschiedener Tiere aus dem Wald bauen Jakob und Manuel ihr Zelt auf während Malte und ich den Pajero auf Kanthölzer positionieren.
Denn wir müssen das Verteilergetriebe absenken um elektrische Schalter zu Tauschen. Wir haben nämlich das Problem das wir das Getriebe nicht mehr in die Untersetzung schalten können.
Da es ein bekanntes Problem am Pajero ist haben wir die Schalter selbstverständlich dabei. Nach etwa einer Stunde sind die neuen Schalter drin und alles funktioniert wieder. Jetzt können auch wir unser Camp aufbauen.
Am nächsten Tag geht es mit einer Führung zu den Gehegen in den die Drills gehalten werden weiter.
Denn dieser Ort hier ist eine Auffangstation für gefährdete Affen. Viele von ihnen wurden zuvor illegal privat gehalten oder waren in ihrem Lebensraum gefährdet. Zum Beispiel durch Wilderer denn wenn wir eins gelernt haben dann das Afrikaner alles essen was sich bewegt.
Hier werden die Affen auf ihr Leben in der Wildnis vorbereitet bzw. Warten sie darauf frei gelassen zu werden. Das Problem ist wohl einen geeigneten Platz für sie zu finden wo sie sicher sind. Dies muss auch mit der Regierung abgestimmt werden, diese zeigt sich aber wohl wenig interessiert am Wildschutz sowie am Schutz des Regenwaldes. So ist es üblich das man in der Gegend illegale Jäger und tonnenweise illegal geschlagenes Holz sieht.
Offiziell ist beides verboten aber in einem so korrupten Land ist alles möglich. Der Staat ist sogar in den Holz Export verwickelt obwohl es illegal ist…😂😂. Nach der Führung vorbei an den ganzen Tieren geht es für uns auf einen kleinen zweistündigen Spaziergang quer durch den Wald zu einem Bach in dem man baden kann. Auf dem Weg sehen wir ein heruntergekommenes netzt an Hängebrücken die sich von Baum zu Baum von Plattform zu Plattform hangeln. Leider alles durch einen Erdrutsch vor Jahren zerstört.
Unser Guide zeigt uns auch immer wieder Stellen an denen illegal Bäume gefällt wurden und das in geschützten Gebieten des Stattes.
Wir entscheiden uns noch eine weitere Nacht hier zu bleiben und genießen nachts die 20 grad die uns mittlerweile schon ordentlich kalt vorkommen so kalt das wir schon wieder die dickere Decke auspacken. Aber es ist mal eine schöne Temperatur zum Schlafen und auch die Geräusche des Waldes sind traumhafte Musik.Læs mere

















