Kongo
Feb 8–9 in Congo ⋅ ☁️ 22 °C
Am nächsten Morgen geht es schon wieder weiter, heute wollen wir den Grenzübergang in die Republik Kongo machen. Zuvor fahren wir aber noch etwa 400 Kilometer. Am späten Nachmittag kommen wir also an der Grenze an, das ausstempeln aus Kamerun geht schnell und einfach. Auf der Kongo Seite dauert das ganze etwas länger. Der Grenzbeamte will nicht nur unsere genaue Route durch das Land wissen
(wir wissen selbst noch nicht wo wir genau hin wollen) er will auch für jede Stadt wissen in welchem Hotel wir bleiben. Also lügen Jakob und Manuel sich einen zurecht und planen mit dem Officer zusammen unsere Route und die Hotel Aufenthalte 😂.
Mitten während diesem ganzen Gespräch zieht ein extrem starkes Gewitter auf. Mittlerweile ist es schon dunkel geworden und die Blitze sind so hell und nah das sie den ganzen Himmel Taghell leuchten lassen. Es regnet plötzlich so stark das der Weg und die Straße zu einem Fluss wird. Der Regen kommt durch den Wind komplett von der Seite weshalb wir uns von der Veranda der Grenzhütte in die etwa 10qm große Hütte mit rein quetschen. Das Blechdach dieser Hütte ist auch nicht ganz dicht, so haben die Beamten damit zu kämpfen die Unterlagen trocken zu halten. Achso und Licht gibt es natürlich auch nicht. Also helfen sich die Leute mit ihren Handy Taschenlampen gegenseitig. Unsere einzige Sorge in dem Moment war das unsere Visa in den Pässen ggf. Verschmieren.
Dann ist aber auch das irgendwann geschafft. Ich bin mir übrigens sicher das ich noch nie einen so starken Regen erlebt habe…
Danach steht noch das einstempeln der Zoll Dokumente an. Doof nur das der Prozess mit den Pässen so lange gedauert hat das das Zoll Büro schon zu hat. Der Chef sei schon weg sagen sie uns und nur er kann den Stempel machen.
Nach längerer Diskussion den Chef wieder zurück zu holen nimmt Henning den Stempel selbst in die Hand und droht den Stempel einfach selbst zu machen. Die Beamten sind schockiert und erstaunt zugleich… sie finden es lustig und sagen er solle den Stempel wieder hinlegen außerdem sei es der Ausreise Stempel. „Gut dann weiß ich ja welchen ich brauche“ fügt Henning hinzu.
Dann kommt der Chef um die Ecke die Stimmung ist entspannt und als Dankeschön bekommen sie umgerechnet drei Euro in die Hand gedrückt.
Sie empfehlen uns allerdings nicht bei dem Wetter zu fahren da die Gefahr durch umfallende Bäume zu groß sei. Das haben wir auch schon von anderen Reisenden gehört also parken wir auf einer Freifläche ein paar Meter weiter und harren etwa 90Minuten in den Autos aus bis das Gewitter endlich etwas in die richtige Richtung abzieht.
Erst dann brechen wir auf und sehen tatsächlich ein paar kleinere Bäume die umgestürzt sind. Wir schlafen heute wieder Wild an einem wunderschönen Ort.Read more





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