Gorilla?🦍
Feb 9–10 in Congo ⋅ ⛅ 25 °C
Heute geht es weiter unser Tag besteht heute aus:
-Hennings Spiegel reparieren
(Diesen hat er sich an einem LKW abgefahren)
-Wieder aus dem Camp Spot raus kommen
(da es viel geregnet hat sehr schlammig)
-SIM Karte besorgen
-viele Kilometer weiter in den Süden fahren
-die wunderschöne Natur genießen, denn wir kommen dem Äquator näher und es wird Tropischer.
Der Bereich den wir durchfahren ist dafür bekannt eine Strecke mitten durch den Regenwald zu sein.
So fühlt es sich auch an, es ist so wunderschön und satt sehen kann man sich an dieser Natur echt nicht. Zu unserem Glück haben wir super gute Straßen. Diese sind aber teilweise nur noch eine Spur breit weil die Natur sich ihren Platz hier wieder zurück holt. So ist teilweise 50% der Straße komplett zu gewachsen.
Das es hier gute Straßen gibt war selbstverständlich nicht immer so. Früher war Kongo dafür bekannt nur aus Schlamm zu bestehen. Eine Erfahrung die man hier heutzutage abseits der Hauptstraße unnötig erzwingen müsste.
Es hat vor und Nachteile… allgemein gesagt: hätte Afrika sich in den letzten Jahrzehnten nicht so entwickelt, wäre jetzt diese harte Erfahrung immer noch Alltag für Reisende. Ich würde es lieben diese Erfahrung wie früher machen zu können. Aber es geht eben nicht mehr. Andererseits wäre die Reise wie wir sie machen damals wahrscheinlich unvorstellbar gewesen, da es in dieser Geschwindigkeit undenkbar gewesen wäre.
Die Straßen sind aber nicht das einzige was sich für Reisende geändert hat. Damals ist man einfach an die Grenzen gefahren ohne Visum, ohne viel vertrauliches Vorwissen, ohne das Wissen ob man überhaupt in das Land kommt.
Heute undenkbar die Länder stellen auf e-Visa um andere Länder müssen zuvor über eine Botschaft beantragt werden.
Eine Reise ohne Internet, ohne Handy heutzutage also garnicht mehr denkbar… leider.
Würde ich es lieben eine Karte auf der Motorhaube aus zu breiten und sich über den Weg zu streiten. Leute vom Straßenrand trotz sprachlicher Barriere nach dem Weg zu fragen. Einfach seinen eigenen Weg finden. Abends am Feuer zu sitzen ohne Handy, ohne Kontakt zur Außenwelt, ein Satelliten Telefon als einzige Sicherheit… Wow 😍 (sage ich während ich zwei Stunden diese Texte am Handy schreibe)
Naja leider bin ich nicht früh genug geboren um das ganze in den Neunzigerjahren erleben zu können.
Ich glaube viele halten mich aufgrund dieser Aussage für bescheuert (auch meine Mitreisenden)😂 aber irgendwie hätte ich bock drauf.
Wer nachvollziehen kann was ich meine, einfach mal bei Google oder YouTube „Camel Trophy“ eingeben… ein Traum.
Zur Veranschaulichung der Straßen damals habe ich mal zwei Bilder aus dem Internet hier gepostet.
So reicht jetzt mit schwärmen von Sachen die man gerne hätte. Zufrieden sein mit dem was man hat, den darüber könnte ich aktuell eigentlich nicht glücklicher sein.
Auf unsere heutigen Strecke ist es auch üblich, mit Glück Gorillas in freier Wildbahn in Straßennähe zu sehen. Wir halten die Augen offen, sehen aber leider nichts. Vielleicht haben wir ja die nächsten Tage mehr Glück.
So schlagen wir kurz vor der Dunkelheit unser Camp abseits der Straße im Wald auf einer Freifläche auf. Mit unseren Taschenlampen leuchten wir um uns in die Bäume und sehen immer mal wieder etwas rascheln und Augen die uns angucken. 👀 Alles kleine Äffchen die uns anschauen.Read more








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