• Ulrike Pfleger
  • Ulrike Pfleger

Mexiko

Wieder genieße ich im Winter den Sommer. Helga und ich begeben uns auf Indianerspuren, aber auch das Baden kommt nicht zu kurz. Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    10 gennaio 1999

    Mexiko Stadt

    11 gennaio 1999, Messico ⋅ 10 °C

    Georg bringt mich zum Flughafen Wien, zuvor holen wir Helga am Bahnhof Meidling ab. Am Flughafen angekommen, erfahren wir, dass wir eine beträchtliche Verspätung in Kauf nehmen müssen. Um uns die Wartezeit zu verkürzen, wird eine Stadtführung durch Wien angeboten, an der Helga und ich teilnehmen.
    Um 19:30 fliegen wir dann endlich von Wien ab. Wenigstens ist das Essen im Flugzeug hervorragend. Wir landen gegen 01:00 in Mexiko Stadt, bevor es nach Cancun weitergeht.
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  • Playa del Carmen

    11 gennaio 1999, Messico

    Nach unserer Koffersuche geht es dann weiter zu unserer ersten Station. Unser Hotel ist das Riu Yucatan, ein 4-Sterne-Hotel, wo wir gerade rechtzeitig zum Frühstück ankommen. Es gibt zwar anfänglich Schwierigkeiten, da wir eigentlich einen Tag zu spät angekommen sind, aber mit viel Geduld bekommen wir endlich unsere Zimmer. Den restlichen Tag verbringen wir am herrlichen karibischen Strand, im warmen Meer und beim Essen. Wir brauchen kein zusätzliches Geld, da wir all inclusive gebucht haben und wir alles wie im Schlaraffenland holen können. Die erste Nacht in der Karibik ist relativ frisch. Man braucht immerhin einen Pullover, auch in Mexiko ist jetzt Winter.Leggi altro

  • Chichén Itzá

    13 gennaio 1999, Messico ⋅ 21 °C

    Bereits um 08:00 werden wir zur Rundreise abgeholt. Nachdem wir einige andere Teilnehmer unterwegs aufgesammelt haben, geht es weiter nach Puerto Morelos, wo wir ebenfalls noch Teilnehmer auflesen. Mit gehöriger Verspätung geht es weiter nach Chitzén Itzá, das "am Rand des Brunnens des Medizinmannes des Regens" bedeutet. Unser Reiseleiter spricht ausgezeichnet Deutsch, ist Mexikaner und hat eineinhalb Jahre in Wien verbracht. Er versteht es, unser Interesse für die Kultur des Landes zu wecken und ist immer bereit, ausführliche Erklärungen zu liefern.
    Die Stadt liegt auf der Halbinsel Yucatan und ist eine der größten der Maya-Städte. Was diese Stätte so interessant macht, ist die Tatsache, dass sich hier zwei historische Epochen und damit Kunstrichtungen der Maya-Zivilisation vermischen: Bauten im Puuc Stil, dem sog. Maya-Barock, und monumentale Konstruktionen der Maya-Tolteken, die wiederum aus Vermischung von einheimischer Maya-Kunst und toltekischer Bauweise hervorgegangen sind.
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  • Mérida

    13 gennaio 1999, Messico ⋅ 27 °C

    Mérida ist die Hauptstadt Yucatans, wo wir allerdings nur einen kurzen Zwischenstopp von einer halben Stunde einlegen, der gerade fürs Geldwechseln reicht. Ich schaffe es aber auch, einen kurzen Blick in den Palacio de Gobierno zu tätigen mit den Wandmalerein und den Arkaden.Leggi altro

  • Uxmal

    14 gennaio 1999, Messico

    Wir haben im Mayaland Resort genächtigt. Nach dem Frühstück geht es gleich weiter. Zu Fuß spazieren wir vom Hotel zu den Ausgrabungsstätten in Uxmal. Diese sind - einheitlicher als in Chichén Itzá - vorwiegend im Puuc-Stil der klassischen Mayaperiode erbaut. Auf toltekischen Einfluss weist lediglich dei häufige Verwendung des Schlangenornaments hin. Uxmal bedeutet in der Maya-Sprache "dreimal erbaut".Leggi altro

  • Muna

    14 gennaio 1999, Messico

    Nach dem ausführlichen Rundgang geht es nach Muna, wo wir uns ein spezielles Essen schmecken lassen, Hähnchen bedeckt mit Bananenblättern in einem Erdloch zubereitet. Dazu gibt es bunte und sehr erfrischende Cocktails.Leggi altro

  • Kabah Yucatan

    14 gennaio 1999, Messico

    Hier gibt es noch nicht so viele Touristen, allerdings ist auch erst ein Bruchteil ausgegraben. Die Stadt ist v.a. wegen ihres Maskenpalastes berühmt. Diesen Namen verdankt er der Schwelle einer Innentür, die aus einer langen Chac-Nase besteht, die wie eine Matte aufgerollt ist.Leggi altro

  • Campeche

    15 gennaio 1999, Messico

    In Campeche, das am Golf von Mexiko liegt, nächtigen wir im Ramada Hotel. Das Abendessen nehmen wir allerdings im Stadtzentrum ein, anschließend gibt es noch einen nächtlichen kurzen Spaziergang durch die Stadt.
    Am nächsten Tag machen wir zuerst eine Stadtrundfahrt durch die Stadt. Die Catedral de la Concepción hat eine nüchterne Barockfassade, das restaurierte Innere ist schlicht. Die noch weitgehend erhaltene Stadtmauer ist der besterhaltene Mauerring des gesamten amerikanischen Kontinents. Auch zwei Stadttore stehen noch.
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  • Palenque

    15 gennaio 1999, Messico

    Kurz vor Erreichen der Ruinenstätte in Palenque beginnt der dunkle tropische Dschungel, der das großartige Zeremonialzentrum der Maya lange vor den Augen der Forscher verborgen hielt. Dann kommen wir an unserer heutigen Endstation am Fuß der Chiapas-Berge an, von einem Bach durchflossen. Das Wort bedeutet "befestigte Häuser". Wir gehen durch den Regenwald zu den Ausgrabungsstätten.
    Als erstes sehen wir den Templo del Sol, der sich auf einer 23 m hohen Pyramidenplattform erhebt.
    Anschließend geht es unter dem Geschrei der Brüllaffen zur Pirámide de las Inscripciónes. Sie ist die berühmteste aller Maya-Bauten. Hier ist der Beweis erbracht, dass Maya-Pyramiden auch als Begräbnisstätten gedient haben. Der Tempel erhebt sich auf einer Pyramide, die auf acht aufeinandergesetzten Plattformen besteht.
    Die nächste Station ist der Palacio, der sich auf einer riesigen, künstlichen, trapezförmigen Plattform und hat verwirrend ineinader verschachtelte Bauten.
    Danach geht es zum Templo de la Cruz auf der Spitze einer hohen Pyramide im Nordosten der Terrasse, um die sich auch der Templo de la Cruz Foliada und der Templo del Sol gruppieren.
    Nach diesem anstrengenden Tag geht es dann zum Hotel Chan Kah. Dies ist eine tolle Anlage mit einem traumhaften Swimmingpool. Einige von der Reisegruppe, darunter auch Helga und ich, gehen noch für eine halbe Stunde schwimmen, da es noch immer sehr heiß ist. Beim Abendessen im Restaurant treffe ich zufällig Fr. Fasching, eine Hebamme, die in der Linzer Frauenklinik im OP arbeitet und sich ebenfalls zur selben Zeit in diesem Hotel aufhält. Ihre Rundreise hat allerdings in Mexiko Stadt begonnen und dauert drei Wochen.
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  • Villahermosa

    16 gennaio 1999, Messico

    Heute beginnt der Tag sehr früh für uns. Bereits um 06:00 fahren wir nach Villahermosa zum Flugplatz, wo wir unser Gepäck gleich einchecken. Anschließend fahren wir ins Freilichtmuseum Parque Museo de la Venta, wo wir die olmekischen Figuren im einem Eilzugstempo bewundern können. Für die wunderschöne Flora haben wir allerdings zuwenig Zeit. Das Freilichmuseum liegt am SW-Ufer der Laguna de los Illusiones. Hierher wurden fast alle olmekischen Monumentalskulpturen gebracht, die im unzugänglichen Sumpfgebiet von La Venta gefunden wurden. Man findet hier Altäre, Tierskulpturen und Menschenköpfe sowei Stelen.Leggi altro

  • Oaxaca

    16 gennaio 1999, Messico

    Vom Flughafen in Villahermosa geht es weiter nach Oaxaca mit einer Zwischenlandung in Tuxla. Unser Hotel ist das Fiesta Inn.
    Nach einer Runde Schwimmen im Hotelpool fahren wir um 15:30 ins Stadtzentrum von Oaxaca. Diese Stadt zählt zu den attraktivsten Städten Mexikos; es liegt in einem subtropischen, von hohen Bergen der Sierra Madre umgebenen Tal. Wir besichtigen die Kirche Santo Domingo, die ein Teil eines Klosters war. Im Klostergebäude ist das Museo Regional untergebracht.
    Anschließend machen wir noch einen Spaziergang Richtung Markt, wo wir das rege Treiben beobachten. Danach geht es zurück zum Hotel.
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  • Monte Albán

    17 gennaio 1999, Messico

    Heute geht es erst um 08:30 weiter. Ziel ist Monte Albán, wor wir die Ausgrabungsstätte besichtigen. Dies ist zweifelsohne eine der beeindruckendsten Ruinenstätten Altmexikos, schon aufgrund der unvergleichlichen Lage auf einem etwa 400 m hohen, künstlich abgeflachten Berg. Die Bergkuppe liegt am Schnittpunkt der drei Täler der Beckenregion von Oaxaca und war somit von eminenter strategischer Bedeutung. Da man keine Waffen gefunden hat, glaubt man jedoch nicht, dass Monte Albán eine Festung war; die Stätte war eher reines Kultzentrum.Leggi altro

  • Mitla

    17 gennaio 1999, Messico

    Diese kleine Ruinenstätte ist aufgrund ihrer mit reichem Mosaik aus vor- und zurückspringenden Steinen dekorierten Fassaden einzigartig in der mesoamerikanischen Kunstgeschichte. Ihre Anfänge reichen bis in die präklassische Zeit, in die Periode Monte Albán I zurück. Die Prachtbauten wurden jedoch erst von den Mixteken angelegt. Mitla bedeutet "Ort der Toten".
    Im Anschluss daran besuchen wri eine Mezcal-Brennerei, so wir auch einige Kostproben bekommen - mit oder ohne Engerling. Eine weitere Spezialität - allerdings nicht für mich - sind gegrillte Heuschrecken.
    Zum Abschluss dieses Tages fahren wir noch nach El Tule, wo wir einen 200 Jarhe alten Baum sehen. Hier führt uns ein Schulkind rund um den Baum und erklärt uns auf Deutsch die verschiedenen Gestalten, die man in dem Blattwerk sehen kann, wobei es uns diese mit einem Spiegel leuchtet.
    Danach geht es zurück zum Hotel.
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  • Puebla

    18 gennaio 1999, Messico ⋅ 20 °C

    Um 08:00 geht es mit dem Bus von Oaxaca Richtung Mexiko Stadt. Die Sierra Madre bietet uns eine abwechslungsreiche Landschaft von Nadelwäldern über Karstlandschaften zu Kakteenwäldern und alles auf einer Höhe von 2000 bis 3000 m über dem Meeresspiegel.
    Einen Zwischenstopp machen wir in Puebla, wo wir zu Mittag essen und anschließend eine kurze Stadtbesichtigung unternehmen. Puebla gehört zwar zu den wichtigsten Industriestädte Mexikos, aber das historische Zentrum mit seinen unzähligen Kirchen und Kolonialhäusern im bunten Talavera-Kachelschmuck wurde von der UNESCO in die Liste des Kulturellen Welterbes aufgenommen.
    Wir besichtigen zuallererst die Kirche Sanot Domingo, danach die Casa del Alfenique.
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  • Mexiko Stadt

    18 gennaio 1999, Messico ⋅ 17 °C

    Vorbei am Vulkan Popocatepetl geht es nach Mexiko Stadt, wo wir im Hotel Westin Galeria Plaza nächtigen. Bei der Einfahrt in die Stadt sehen wir das Monumento a la Indepencia. Oben thront die geflügelte Siegesgöttin, "El Angelo". Bei einem Erdbeben wurde die Statue zerstört, seither trägt sie den Spitznamen "Gefallener Engel".
    Anschließend macht fast die gesamte Gruppe noch einen Spaziergang durch die Straßen, wir essen gemeinsam in einem Restaurant, und wieder zurück im Hotel trinken wir noch einen Cocktail an der Bar.
    Am nächsten Tag fahren wir um 08:30 zuerst zur Hauptpost, von wo aus wir unseren Stadtrundgang starten. Die Stadt liegt auf 2238 m Seehöhe und hat ohne Vororte 22 Mio Einwohner. Sie ist eine Stadt der Superlative, in der die Gegensätze von Arm und Reich auf engstem Raum so krass aufeinanderprallen wie sonst nirgendwo auf der Welt.
    Zuerst geht es auf den Zócalo, wor wir gleich die Catedral besichtigen. Danach geht es zum Nationalpalast aus rötlichen vulkanischen Gestein. Den Abschluss der Besichtigung macht die Plaza de las Tres Culturas. Hier befinden sich prähispanische Ruinen (Tlatelolco), eine koloniale Kirche und moderne Bauten.
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  • Teotihuacan

    19 gennaio 1999, Messico ⋅ 17 °C

    Teotihuacan ist die größte Ruinenstätte Mesoamerikas, die etwa 50 km nordöstlich von Mexiko Stadt liegt. Hier beginnt in gewisser Weise die Geschichte Mexikos, denn hier lag die Keimzelle der kulturellen, politischen, religiösen und wirtschaftlichen Entwicklung des mexikanischen Hochlandes. Die Azteken nannten den Ort ehrfürchtig "Ort, an dem die Götter geboren werden".
    Das Prunkstück von Teotihuacán ist die 65 m hohe Sonnenpyramide. Noch etwas weiter, am Ende der Strasse der Toten, liegt die etwas kleinere, aber dank dem attraktiven Stufenbau ästhetische ansprechendere Mondpyramide.
    Nach dieser ausführlichen Besichtigung geht es noch zu eienr Obsidian-Werkstätte, außerdem wird uns noch ausführlich die Herstellung von Pulque und die weitere Verwendung der Agave bis hin zu Nadel und Zwirn erklärt.
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  • Cancún

    20 gennaio 1999, Messico ⋅ 27 °C

    Heute ist der letzte Tag der Rundreise. Um 08:30 verlassen wird das Hotel und fahren zuerst in den Stadtteil Chapultepec, wo auch das Museo Nacional de Antropologia y Historia steht. Dieses bildet den Abschluss unserer Besichtigungstour und gibt uns nochmas einen Überblick über die gesamte Kultur Mexikos.
    Es geht weiter zum Flughafen. Unser Flug nach Cancun geht um 14:15. Dabei gehen zwei Berlinder verloren, die sich auch sonst immer von der Gruppe abgesondert haben. Trotz mehrmaliger Aufrufe melden sie sich nicht. Mit 10 Minuten Verspätung fliegen wir ab, von den Berlinern gibt es immer noch keine Spur.
    Von Cancun geht es dann wieder in unser Strandhotel Riu Yucatan in Playa del Carmen. Wir bekommen zwar nicht dasselbe Zimmer wie vor unserer Rundreise, abver wir sind im selben Trakt untergebracht.
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  • Xcaret

    22 gennaio 1999, Messico

    Nach dem Frühstück ziehen Wolken auf, sodass wir uns entschließen, mit dem Taxi nach Xcaret zu fahren. Dies ist zweifellos eines der schönsten Beispiele, an dem sich an einem Ort ein Ökopark mit einer historischen Stätte vereinigt. Es ist eine bezaubernde Bucht oder natürliche "Caleta" an der Karibikküste, hat eine Cenote mit kristallklarem Wasser, die von einem unterirdischen Fluss gespeist wird. Hinzu kommen die Ruinen des alten Mayahafens Pole.Leggi altro