• Eine 3-Tage-Runde auf Dirt Road 🥵

    Jul 2–6 in Colombia ⋅ 🌧 23 °C

    Wir wollten es so, aber es war eine heftige Belastung für Mensch und Material. Zuerst von Silvia nach Inzá und noch 20 km weiter bis Tierradentro bei Regen und auf über 3.500 m Höhe über ca. 15 km Dirt Road. Jetzt wissen wir, warum die so heißt 😮‍💨. Wir können im Durchschnitt nur 15 km/h fahren und der Van sieht danach aus wie ein Wildschwein im Spätherbst. Dann am nächsten Tag, wir verzichten wegen anhaltendem Regen auf einen Besuch im archäologischen Park von Tierradentro, geht's weiter wieder über lange Dirt Road-Abschnitte und ab Mittag im Regen nach San Agustin. Am Nachmittag klärt es etwas auf und wir erhaschen ein paar spektakuläre Blicke in die Schlucht, die der Rio Magdalena hier gegraben hat.
    In San Agustin besuchen wir dann tatsächlich ein archäologisches Areal mit Museum (Unesco-Weltkulturerbe), das "die größte zusammenhängende Gruppe von Megalithskulpturen Südamerikas" beherbergt, ca. 200 v. Chr. bis 700 n. Chr. entstanden. Das Monumentale der Statuen, die zum großen Teil für Bestattungen und Verehrung der Ahnen geschaffen wurden, und mit welchem Aufwand Grabanlagen errichtet wurden, hat uns sehr beeindruckt. Aber auch diese Kultur ist aus nicht geklärten Gründen verfallen ...
    Nach zwei Übernachtungen (und zusammen mindestens 20 Stichen 😖) wagen wir uns auf die letzte Etappe dieser wilden Tour - zurück nach Popayan - 34 km davon Dirt Road 😤😡😰. Nur für dieses Stück gehen um die 3 Stunden drauf. Aber alle Beteiligten sind (für's erste ... mehr dazu im nächsten Footprint) unbeschadet angekommen - außer unserem Fahrzeugfunkschlüssel, der hat vor lauter Geruckel die Synchronisation zum Fahrzeug verloren 🤨. Jetzt müssen wir eine Citroen Vertragswerkstatt finden, die den Funkschlüssel neu anlernen kann, in Popayan gibt's leider keine. Aber immerhin stehen wir auf einem rundum netten Camping bisschen außerhalb und können einen Stadtbummel in der historischen Altstadt von Popayan unternehmen ... mit lecker Kaffee trinken 👍😋☕🍰
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