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PanAmericana

Juhu , wir gehen auf große Reise. Für geplant 2 Jahre verlassen wir Freiburg und wollen durch 16 Länder von Alaska bis nach Feuerland mit unserem Wohnmobil 'Seven' reisen. Read more
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    🇨🇴 Silvia, Kolumbien

    Café Río Lejos - Finca La Esmeralda

    Jun 21–24 in Colombia ⋅ 🌧 22 °C

    Fast vier Tage sind wir auf der Finca La Esmeralda am Río Lejos zu Gast bei Stephan, der nicht nur ausgewiesener Islam-Experte ist, sondern sich auch zum Öko-Kaffeebauern entwickelt hat. Wir gewinnen einen intensiven Einblick in ökologischen Kaffeeanbau, lernen Schatten spendende Baumpflanzungen und Urwald-Regenerierung kennen, bekommen verschiedene Kaffeesorten und alle weiteren Schritte von der Ernte bis zur Trocknung erklärt ... und last but not least dürfen diesen besten Kaffee ausgiebig probieren 😋👌.

    Die Anfahrt in die Finca hat mal wieder ihre Tücken ... Diesmal ist's nicht die Steilheit, sondern eine unter harmlosem Gras versteckte Wurzel, an der wir uns so gründlich festfahren, dass anderthalb Stunden Tricks und Mühe nicht helfen 🫣.
    Zum Glück kann Stephan einen Willy-Fahrer anrufen, einen Allrad-Jeep, der uns ganz easy wieder rauszieht. Mal wieder großes Glück gehabt!!

    Zur Finca ist noch zu ergänzen: Wer nähere Infos über das Projekt und Stephans Arbeit möchte oder vielleicht auch mal den Spezialitäten-Kaffee probieren möchte, kann sich auf der Website ausführlich informieren:
    https://cafe-rio-lejos.com/de/

    Hinweis für andere Overlander: Stephan hat keine Struktur, um Overlander als Gäste aufzunehmen. Besucher für eine geführte Kaffeetour sind sehr willkommen und sollten vorher über die Website Kontakt aufnehmen. Stephan ist gerne auch behilflich bei der Unterbringung in Pijao (20 Min. zu Fuß von der Finca entfernt), einem herrlich entspannten und beschaulichen Städtchen mit vielen Cafés und dem Begrüßungsmotto "Pueblo sin Prisa" (Städtchen ohne Eile 😇).
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  • St. Elena, Medellin, Comuna 13

    Jun 18–20 in Colombia ⋅ ☁️ 19 °C

    Santa Elena - herrlich, Medellin - chaotisch, Comuna 13 - herrlich chaotisch visionär 💖. Das sind die Schlagworte zu dieser Etappe.
    In Santa Elena wohnen wir in 2.600 m Höhe oberhalb von Medellin auf einem schönen ländlichen Camping und schlafen bestens bei wunderbarer Kühle, um am nächsten Tag mit dem öffentlichen Bus eine Stunde den Berg runter in die City zu fahren - schon diese Fahrt ein gewisses Erlebnis.
    Es erwartet uns ein lautes, buntes Durcheinander, enge, oft steile Straßen, dichter Verkehr, Gestank und soo viele Menschen, mit 2,5 Millionen die zweitgrößte Stadt Kolumbiens.
    Zu Fuß geht's weiter in den zentral gelegenen Plaza Botero. Der Künstler hat seiner Geburtsstadt 23 (!) seiner voluminösen Bronze-Skulpturen geschenkt, der frei zugängliche Platz ist quasi eine Dauerausstellung, auch mit dem Ziel, mehr Besucher in die als gefährlich und drogen-kriminell verschriene Stadt zu locken - durchaus mit Erfolg!
    Mit der Metro schlagen wir uns durch zum Treffpunkt für die Comuna 13-Führung. Und die ist höchst beeindruckend, geht uns nahe und wirkt noch einige Zeit nach 🥰🤩. Die Comuna 13 ist ein Stadtteil von insgesamt 16, am dichtesten besiedelt, in steilster Hanglage und besonders bekannt als Zentrum von gewalttätigen Kämpfen rivalisierender Kokain-Drogenkartelle, es heißt, dass viele der minderjährigen Auftragsmörder (für 10 $) von Pablo Escobar hier rekrutiert werden konnten.
    Doch Wandel ist möglich!
    Zum einen haben städtische Maßnahmen beigetragen: Zum Beispiel konnte eine riesige, mehrteilige Rolltreppe, insgesamt 350 m lang, die Anbindung an städtische Infrastruktur ganz wesentlich erleichtern - Schüler, Schwangere, Mütter mit Kleinkindern, alte Menschen, Arbeitende können damit Schulen, Kindergärten, Ärzte, Krankenhäuser, Arbeitsplätze etc. um ein Vielfaches einfacher erreichen, als ca. 28 Stockwerke zu Fuß überwinden zu müssen, u.U. täglich...
    Und Alex, unser wunderbarer Guide, 27 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in dieser seiner Hood, kennt gefühlt fast jeden hier, erzählt seit 11 Jahren voller ganz persönlicher Erfahrungen und Geschichten von diesem Wandel ... vor allem von den Visionen und Ambitionen der Jugend!
    Mit Rap, HipHop, Breakdance, Graffiti hat sie eine eigene Sprache, Ausdrucksform und Identität entwickeln und zeigen können - und damit einen Ausweg aus Stigmatisierung und den alten Pfaden von Drogensucht und Kriminalität gefunden ... zumindest 70 zu 30 schätzt Alex optimistisch 😏.
    Mit viel Engagement, Leidenschaft und selbst erlebter Geschichte hat uns Alex "sein" Projekt näher gebracht. Unser Fazit: es gibt sie noch, die gelebten Visionen 🤜🤛 👏👏.
    Voller intensiver Eindrücke finden wir den Weg zurück zur Busstation. Eine Stunde später und rund 1.000 Meter höher befinden wir uns wieder im kühlen, ruhigen und friedlichen Santa Elena.
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  • Guatapé - 700 Stufen hoch hinaus

    Jun 16–18 in Colombia ⋅ 🌧 21 °C

    Wir machen uns auf nach Guatapé, Richtung Medellin, lassen Bogota "links liegen" (Großstädte sind ganz schön anstrengend) und kommen nach einer geräuschvollen Übernachtung in einem Truckstopp-Dorf auf dem herrlich gelegenen Campingplatz von Daniel an - vorher natürlich nach Steilheit gefragt und vor Ort auch nochmal vor der Fahrt hinauf per pedes erkundet ... gemeinsames Fazit: zwar steil, aber machbar 😏.
    Hat sich wieder gelohnt: Daniel ist extrem nett und hilfsbereit und wir können einen grandiosen Weitblick genießen, u.a. auf den El Peñon, auch La Piedra genannt, einen ganz schön auffälligen Granit-Monolithen, touristisch bestens erschlossen, der am nächsten Tag erklommen wird.
    Nach ca. 700 Stufen (659 am Berg, die restlichen auf dem Weg zum Eingang) bietet sich wieder ein weiter Blick über die Umgebung, von hier aus vor allem über den stark verzweigten Stausee Peñol-Guatapé. Beim Bau in den 70ern wurde die Stadt Peñol komplett überflutet und an anderer Stelle neu errichtet (mit entsprechenden sozialen "Kollateralschäden" eines so gigantischen Umsiedlungsprojektes).
    Der Stausee gehört zu den wichtigsten Wasserreservoiren und Wasserkraftzentren Kolumbiens, das um die 70% (!) seines Strombedarfs durch Wasserkraft abdeckt. Die Region um den See ist außerdem ein beliebtes Tourismusziel geworden, entlang des weitläufigen Ufers wurden viele exklusive Villen (mit privatem Seezugang) errichtet - eine der bekanntesten war die Villa "La Manuela", die Pablo Escobar für seine Tochter errichtet hat. 1993 von einer rivalisierenden Gang fast vollständig mit 200 kg Spengstoff in die Luft gesprengt, können die erhaltenen Teile heute besichtigt werden - anscheinend suchen viele Besucher immer noch nach Geldverstecken 🤑. Pablo Escobar - anlässlich der Gegend um Medellin haben wir Wikipedia u.a. über ihn gelesen ... echt heftiges Leben!
    Das hübsche Touristenstädtchen Guatapé wird auch besucht, ist bekannt für seine bunten Häuser mit aufwendig reliefkünstlerisch gestalteten Häusersockeln, den sog. Zócalos ... sogar das Fußballschauen ist hier schon verarbeitet 🌐😆
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  • Los Farallones de Sutatausa

    Jun 14–15 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

    Diese Etappe ist zwischendrin fahrtechnisch die Hölle - aber auch eine Erfahrung, aus der wir gelernt haben. Wir folgen Google und 2 km vor Erreichen des Ziels hängen wir auf einer extrem steilen Gravelpiste in einer Kurve fest, aus der wir aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen. Hilfreiche Anwohner sind schnell zur Stelle 🙏🙏🙏. Aber selbst 6 starke Männer können unsren Seven nicht aus der misslichen Lage pushen 🫣😱😫. Daraufhin macht sich tatsächlich einer auf den Weg und organisiert im Dorf einen LKW, der uns - vor den Augen einer inzwischen nicht unbeträchtlichen Zuschauerschar, willkommene Sonntagnachmittag- Unterhaltung 😏 - rausziehen kann. Puuhhh!!! 👍👍👍
    Was wir gelernt haben: Kolumbien ist seehhr bergig, kennt keinen Winter, Straßen werden extrem steil gebaut, da es nie Glatteis gibt!
    Wir fahren nie mehr in steile Passagen rein, ohne vorher zu Fuß geprüft zu haben ... Und hier in den Cordilleras fragen wir bei unsrem Ziel-Camping nach Möglichkeit vorher an, ob er mit einem 2x2 Fahrzeug erreichbar ist!

    Inzwischen sind auch José und Andrees vom Campingplatz am Ort des Geschehens angekommen und fahren uns auf einer alternativen, deutlich flacheren Route voraus. Und die Aufregung hat sich gelohnt 😁. Ein tief im Tal versteckter Platz, weitgehend von Wildnis umgeben ... aber doch so viel Infrastruktur, dass wir abends nach kurzem Fußmarsch noch ein Bierchen beim Kiosk-Nachbar zusammen trinken können 😋. Dabei erfahren wir, dass José geprüfter Führer in den Los Farallones ist und verschiedene Touren anbietet, also verabreden wir uns spontan für den nächsten Morgen, auch weil die steile Felsformation ganz schön spektakulär aussieht. Und die Tour ist grandios und gefüllt mit Geschichte.
    "Im 16. Jahrhundert, als die spanischen Konquistadoren das Gebiet eroberten, leistete das indigene Volk der Muiscas erbitterten Widerstand. Der Überlieferung nach zogen sie sich in die unzugänglichen und hohen Felsformationen der Farallones zurück, um sich der Unterwerfung und Versklavung durch die Spanier zu entziehen. Um der Gefangennahme zu entgehen, sollen sich bis zu 5.000 indigene Männer, Frauen und Kinder von den Klippen in den Tod gestürzt haben."
    Heute sind die Farallones ein beliebtes Wander- und Klettergebiet...

    José hat 30 Jahre in einer dortigen Kohlemine gearbeitet, bevor er sein "Campo Hermoso" - sein wunderschönes Camp - für Gäste ausbauen konnte. Die Kohlemine wurde inzwischen geschlossen, da bereits mehrfach aufgrund von Gasexplosionen Arbeiter zu Tode kamen ... José hat Glück gehabt.
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  • Guadalupe, Straße mit Löchern!

    Jun 13–14 in Colombia ⋅ ☁️ 25 °C

    ... und 'Las Gachas' - Fluss mit Löchern.
    Von Barichara aus die Straße Berg runter, easy, aber sehr eng und kurvig, die Nationalstraße auch easy, aber dann... Die letzten 20 km haben es in sich. Zwar meistens relativ flach, ein Glück, aber Rumpelpiste ist gar kein Ausdruck. Eine Stunde für 20 km sagt eigentlich schon alles, die Fahrerin muss mit vollster Konzentration fahren, um nicht in einem sehr überraschenden, dafür umso tieferen Schlagloch zu landen 🫣.
    Aber wir sind früh dran und wandern nachmittags noch zu den 'Las Gachas', einem Fluss, der hier auf Fels fließt und aussieht wie ein Schweizer Käse. Moni geht in dem Natur-Jacuzzi baden (herrlich erfrischend 😋), Micha ist es zu kalt.
    Die runden „Löcher“ im Flussbett sind über sehr lange Zeit durch Strudel entstanden. Kleine Steine und Kiesel wurden von der Strömung in Vertiefungen festgehalten und haben sich dort wie Schleifkörper gedreht. Dadurch wurde das relativ weiche Gestein nach und nach ausgeschliffen, bis die typischen runden Becken entstanden.
    Dieser Prozess wird als Strudeltopf- oder Kolkbildung bezeichnet - 'learing by travelling' 🤩.
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  • Back in Barichara 🥰👌

    Jun 3–13 in Colombia ⋅ 🌧 24 °C

    Auch dieses herrliche Plãtzchen weckt schöne Erinnerungen: Beim Besuch vor sechs Jahren haben wir hier zusammen mit Alina, Simon und Noé auf der Treppe vor der Kathedrale am zentralen Platz Silvester gefeiert. Barichara hat uns schon damals besonders gut gefallen.
    Außerdem steht in fast jedem Reiseführer: ... eines der schönsten Kolonialdörfer Kolumbiens 😁 ... dem können wir uns nur anschließen!
    Wir schlendern durch die mit Natursteinen gepflasterten Gassen, schauen uns die Kathedrale, drei weitere Kirchen und den riesigen Ceiba-Baum an, trinken einen Kaffee aus Barichara an der Abbruchkante mit Blick über den Canyon des Rio Suárez und wandern auf dem "Camino Real" nach Guane, ein kleines, beschauliches Bergdorf, benannt nach dem ursprünglich hier ansässigen indigenen Volk. Um die Wiederherstellung dieses Caminos hat sich ein Deutscher verdient gemacht, Geo von Lengerke hat den alten Handelsweg im 19. Jahrhundert quasi wiederbelebt.
    Zwei Nächte verbringen wir auf einem stadtnahen Campingplatz, drei Nächte in derselben Airbnb-Unterkunft wie vor sechs Jahren und dann - das Beste zum Schluss - fahren wir noch bisschen außerhalb zum Camping Guaimaro und bleiben dort fünf Tage und Nächte, weil es ein so rundum gelungener Platz ist. Joep und Julia aus den Niederlanden haben sich vor 16 Jahren hier niedergelassen und die ehemalige Tabak-Finca - bzw. was von ihr übrig geblieben war - mit Julias architektonischem Sachverstand und einer kunstvollen Mischung aus so viel wie möglich alten Materialien und Bautechniken und modernen Elementen wieder aufgebaut - wunderbar.
    Das vom Tabakanbau erschöpfte Land regenerieren sie ganz erfolgreich nach Prinzipien der Permakultur und in den letzten Jahren gemäß der sog. Syntropischen Agrokultur, einer Bewirtschaftungsmethode, die der Schweizer Agronom Ernst Götsch in Brasilien entwickelt hat. Überall wächst, blüht und grünt es, Kolibris, Schmetterlinge und alle möglichen sonstigen fliegenden Tierchen lassen sich bei unsrem und ihrem Frühstück beobachten 🤩.
    Zum Abschied wünscht uns Joep viele spannende Abenteuer, denn das sei ja ein wichtiger Grund für viele Reisende. Und die Wünsche erfüllen sich schneller, als uns lieb ist. Belag und Steilheit der Straßen in den Cordilleras bringt uns und unser Fahrzeug an so manche Grenze. Dazu ausführlicher in den nächsten Footprints.
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  • Auf nach La Mesa de Los Santos...

    May 28–Jun 3 in Colombia ⋅ ☁️ 23 °C

    ... zum Tisch der Heiligen 🙏.
    Von der Küste aus machen wir uns auf den Weg Richtung Süden nach Bucaramanga, wo wir vor 6 Jahren Alina, Simon und Noé besucht haben ... kurz vor Corona 🫣.
    Unterwegs zwei unspektakuläre Übernachtungen an der LKW-Strecke, die nahe der Grenze zu Venezuela entlang führt und mit den Gebirgsketten Sierra de Perijá und dem nördlichen Ausläufer der kolumbianischen Cordillera Oriental einen ersten Berührungspunkt mit den Anden bietet. Fast der gesamte Gütertransport wird hier in Kolumbien mit Camiones abgewickelt und wir fahren immer wieder und öfters durch Bergland, dem nicht jeder Laster so wirklich gewachsen ist 😑.
    Ein Stück hinter Bucaramanga liegt auf ca. 1300 Metern Höhe La Mesa de Los Santos, kennen wir noch von damals und liegt vor allem hoch genug, um nachts bei angenehmen Temperaturen gut schlafen zu können 👍😴.
    La Mesa de Los Santos ist eine weitläufige, touristisch und landwirtschaftlich genutzte Hochebene, die mit steiler Abbruchkante am Chicamocha Canyon liegt und damit herrliche Weitblicke über den Canyon bietet.
    Dort haben wir das Glück, einen erst kürzlich eröffneten Campingplatz mit sehr herzlichen Gastgebern und äußerst komfortabler Ausstattung zu finden 😃👌.
    Wir genießen die Zeit mit Schlendern über den Bauernmarkt, Spaziergängen am Rande des Canyons und zu einem Wasserfall "im Dschungel" und gönnen unsrem guten Seven endlich auch mal wieder eine Autowäsche 🧽🚐🚿💎.
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  • Letzte Tage an der Karibikküste

    May 24–27 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    In Minca haben wir für unseren 2x2-Van leider keinen guten Platz gefunden, es war nur ein staubiger Parkplatz mit tagsüber viel Betrieb. Zu einem Umzug in eines der vielen Hostels konnten wir uns auch nicht entschließen ... lieber noch ein bisschen an der Karibikküste schwitzen ☀️🌴🌊
    Wir finden den Casa Grande Surf Campingplatz, der zwar direkt am Beach gelegen ist, allerdings ist die Strömung hier zum Baden zu heftig. Wir müssen unterschreiben (!), dass wir NICHT ins Meer gehen, überall Hinweisschilder, aber in der 10 Minuten entfernten Flussmündung ist's wieder ungefährlich. Trotz "Badeverbot" sind der Platz und der Blick herrlich ...
    Zusammen mit Silke, die vor 30 Jahren von Hannover nach Australien ausgewandert ist und grade auf Kolumbienurlaub ist, besuchen wir den Tayrona-Nationalpark ... wunderschöne Wanderung an der Küste entlang, zur Belohnung mit zugänglichen und geschützten Badebuchten 🏖️, ein herrlicher Tag und Abschluss an der Küste 👋😎
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  • Back On The Road ...

    May 20–23 in Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

    ... weiter nach Santa Marta, Minca und an die Karibikküste. Gleich nachdem wir den Seven aus dem Hafen abgeholt haben, wird er mit Diesel gefüttert, die vor der Verschiffung geleerten Gaszylinder werden wieder befüllt und der Kühlschrank wird auch wieder ausgestattet, so dass wir gleich nach Norden Richtung Santa Marta aufbrechen können. Ein Übernachtungsstop in Barranquilla, nicht hübsch, aber freundliche Gastgeber. Nachdem uns der erste Platz in Santa Marta eher unfreundlich abweist, sind die nächsten Gastgeber umso herzlicher. Anna Maria zeigt uns auf einem Abendspaziergang mit ihrem Hund den Strand und organisiert uns einen Übernachtungsplatz am nächsten Zielort Minca. Herzlichkeit lässt sich schlecht beschreiben, man muss sie erleben und fühlen.Read more

  • Cartagena -

    May 12–20 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    entspannte karibische Lebensfreude und überall kommt Musik her, aus Geschäften, aus Wohnungen, einfach überall. Im heißen, quirligen, bunten, touristischen, grandiosen, chaotischen Cartagena warten wir eine gute Woche auf unsren Seven, wohnen zentral in San Diego und vertreiben uns die Zeit mit diversen Ausflügen in die umliegende historische Kolonialstadt, z. B. nach Getsemani, dem Künstler- und Partyviertel, ins El Centro, historisches Zentrum mit diversen Museen (Historico, Palacio de la Inquisición, Goldmuseum) und mit einem Bummel über die Stadtmauer mit Ziel Café del Mar zum Sonnenuntergang. Am letzten Tag wird noch das monumentale Castillo de San Felipe de Barajas erklommen, belohnt mit herrlichem Blick über die Stadt.
    Und dann können wir am 20.05.26 endlich unseren Seven aus dem Hafen abholen, zusammen mit fünf anderen Reisefahrzeugen, alle ganz unbeschadet! Morgen geht die Reise weiter...
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  • Panama - City de las diferencias

    May 10 in Panama ⋅ ☁️ 32 °C

    Zehn Tage durch Panama ... der Transit ist geprägt vom Gedanken an und dem Weg nach Kolumbien. So reisen wir durchs Land mit dem Verschiffungs-Fahrplan im Kopf und auf diese Termine ist alles fokussiert. Außerdem beginnt die Regenzeit spürbar...
    Am 05.05. ist der hochoffizielle sog. Inspektionstermin zur Überprüfung des Fahrzeugs via Interpol (Fahrzeugnummer wird geprüft), am 08.05. Abgabe im Hafen von Colon (Gas und Wasser leeren, innen blickfrei muss sein, Zoll und Fahrzeugkontrolle, Schlüsselabgabe ... unser Zuhause is weg 😱).
    Seitdem wohnen wir in einem Airbnb im schönen Casco Viejo, mitten in der Altstadt von Panama City, zwei Minuten von der Kathedrale entfernt und vertreiben uns die Zeit bis zu unserem Flug am 12.05. nach Cartagena, Kolumbien.

    Jetzt aber zur Reise: Nach dem Besuch bei Raul fahren wir in die kühleren Berge nach Boquete, gleich neben Panamas höchstem Berg gelegen, dem Volcán Barú mit 3.474 m. Leider regnet es, Wanderungen fallen ins Wasser und den Berg kriegen wir nur kurz zu Gesicht ... dann in Wolken.
    An der Pazifikküste bei Las Lajas feiern wir unser Einjähriges, leider auch größtenteils bei Regen 🌦️🌧️🌥️⛈️.
    Auch im Valle de Anton regnet's, noch bisschen mehr und länger, schade, sehr schön gelegen, in einem riesigen Kraterkessel. Also geht's am nächsten Morgen gleich weiter zu Rosa's House zwischen Panama und Colon, um den Seven für die Verschiffung vorzubereiten.

    Und jetzt sind wir seit drei Tagen in Panama City, einer Stadt voller Gegensätze. Schon die Altstadt ist hart unterteilt in einen großartig restaurierten (Touristen-)Teil mit prächtigen Kolonialbauten und sichtbarer Polizeipräsenz, das Casco Viejo, und gleich daneben El Chorrillo, sozialer Brennpunkt, sichtbares existenzielles Elend, von Touristen tunlichst zu meiden. Unser Taxifahrer meint, der Zugang zum Touristenviertel ist den Bewohnern von El Chorrillo verboten.
    Im Kontrast zur Altstadt steht das moderne Geschäftsviertel ... wir haben schon lange nicht mehr so viele Wolkenkratzer gesehen!
    Und dann der Panamakanal - ein Mega-Infrastruktur-Projekt auf damals höchstem technischen und logistischen Niveau ... durch unwegsamsten Dschungel getrieben.
    Auch die KI bestätigt unseren Eindruck: Panama ist ein Land der extremen Kontraste, in dem enormer Reichtum direkt neben ausgeprägter Armut existiert. Obwohl das Land aufgrund des Panamakanals, des Finanzsektors und der Logistik zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Lateinamerikas zählt, ist die Einkommensverteilung extrem ungleich.
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  • Ein Jahr - 10 Länder - 37.000 km

    May 1 in Panama ⋅ 🌧 30 °C

    Heute feiern wir ein Jubiläum - wir sind genau vor einem Jahr, am 1. Mai 2025, in Halifax, Kanada gestartet. Und haben in dieser Zeit Nord- und Zentralamerika bis Panama bereist. Wir hatten Höhen und Tiefen, echte Highlights und fantastisch viel gesehen, aber auch stressige Tage auf der Reise. Im Rückblick erscheint das Jahr irgendwie schnell vergangen zu sein, aber jeder einzelne Tag wollte doch gestaltet und gemeistert werden. Insgesamt lautet unser persönliches Fazit: Die ganze Reise ist ein echtes Highlight in unserem Leben - und geht ja noch weiter - Halbzeit!
    Hinzu kommt ausgesprochenes Glück mit unserem Seven, der fährt und fährt und fährt. Außer zwei Ölwechseln, einer Inspektion und zwei neuen Reifen hat er noch nichts gebraucht und bringt uns täglich an neue Ziele. Dass der Pössl-Innenausbau nach einem Jahr Dauerbelastung hier und da ein bisschen schwächelt, verständlich und eher Kleinigkeiten - toitoitoi...
    In einer Woche geben wir den Seven im Hafen in Colon ab und am 13.05. soll er Richtung Cartagena, Kolumbien schippern. Dann bereisen wir in der zweiten Hälfte unserer geplanten Reisezeit den Kontinent Südamerika 🇧🇴🇪🇨🇵🇪🇬🇭🇺🇾🇨🇱.
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  • Caribbean Coast bis Panama

    April 28 in Panama ⋅ ⛅ 24 °C

    Puerto Viejo hat irgendwie eine Freak-Patina, ein Backpacker-Hippie-Vibe liegt über dem Städtchen, es wird in der Hauptsaison sicherlich von Touristen aus aller Welt geflutet, jetzt, kurz vor Beginn der Regenzeit, ist es etwas friedlicher, aber immer noch ein Karibik-Hotspot.
    Unser Campingplatz "Rocking J's" ist relaxed, gut ausgestattet und optimal, um karibisches Flair zu genießen - bei der Gestaltung stand allerdings eindeutig Gaudi Pate ... jedes Fleckchen ist fantasievoll mit bunten Fliesenmosaiken dekoriert.
    Nach zwei Tagen geht's ein Stückchen weiter die Küste entlang zum wunderschönen Strand bei Punta Uva. Am Wochenende ist hier schwer was los, die Locals aus den Bergen lieben es, ihre freien Tage am Playa zu verbringen ... mit Familie, Kühltasche, Sonnenschirm, kulinarischen Köstlichkeiten ... sich mit Freunden, Kaltgetränk und Musikbeschallung im Meer stehend sanft schaukeln lassen ... Pura Vida eben 🤙😋
    Am Abend spielt in der Bar nebenan noch eine karibische Live-Band ... wie leidenschaftlich und gekonnt dazu Salsa und Bachata zelebriert wird ... wir genießen gebannt, fasziniert und staunend Temperament und Atmosphäre (Micha nimmt sich mal wieder einen Tanzkurs vor ... schaumermal 😏).
    Am Dienstag starten wir dann zum letzten zentralamerikanischen Grenzübertritt ... nach Panama. Irgendwas ist immer ... saublöd. Diesmal kennt die Versicherungssoftware den Citroen Jumper nicht 🙄. Wegen der bevorstehenden Verschiffung nach Kolumbien wollen wir aber in diesem Fall ganz korrekte Papiere ... Also dauert die Grenzprozedur diesmal noch eine Stunde länger, der Software muss erst der Jumper "beigebracht" werden 🙄🙄. Aber irgendwann sind wir dann drin, nach 5 km nochmal ne Passkontrolle von der Policia und sogar ein 'Bienvenidos a Panamá' von den Uniformträgern.
    Weiter auf Zentralamerikas besten Straßen - auch Nebenstraßen (!) - besuchen wir Raul am Rande des kleinen Dorfes Bonyic, der Besuchern sein indigenes Volk der Naso nahebringt. Wir werden dort sehr freundlich von der ganzen Familie begrüßt und am nächsten Morgen geht's auf eine dreistündige Tour durch seinen Dschungel, ein echter Deep Dive in die Flora und ihre Verwendungsmöglichkeiten.
    Mittags reisen wir weiter nach Boquete, um auf 1.200 Metern Höhe mal wieder moderate Temperaturen zur Nacht zu genießen 🥱😴.
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  • San José - Sloths Tour - Puerto Viejo

    April 25 in Costa Rica ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach vier Wochen Freiburg (die viel zu schnell um waren) bei Freunden und Familie, sind wir seit dem 18. April wieder in Costa Rica, auch schön 🤩😏.
    21 Stunden Reise (von morgens 7 bis 4 Uhr nachts, 9 Uhr Ortszeit), ca. 80 kg Gepäck (das meiste/schwerste für's Womo, z.B. Schneeketten 😳, damit nach Costa Rica zu reisen hat doch mancherorts Heiterkeit hervorgerufen, sind dann aber in Argentinien Pflicht und für unsere Reifengröße gar nicht so einfach zu kriegen) ... war schon heavy, hat aber alles gut geklappt, einschließlich Zoll (Samstagabend 🥱).
    Mit unserem besten Seven geht's am nächsten Tag vom Storage zum Camping in San José ... erstmal auspacken, einpacken, einkaufen, sortieren.
    Am Dienstag gibt's für's Womo in Augustos Werkstatt nen Ölwechsel und gründliche Fensterabdichtung, die Regenzeit naht ... und ganz viele Tipps und gute Wünsche 👍😃.
    Mittwoch dann Aufbruch Richtung Karibikküste, nach abenteuerlicher Fahrt aber erstmal Zwischenstopp beim Caribbean Rainforest Sloth. Am Rande des Regenwalds pflegt José ein herrliches Plätzchen mit so vielen verschiedenen Vogelarten, mit dem auch Jeansfrosch genannten giftigen Pfeilgiftfrosch, mit den Rotaugenlaubfröschen und vor allem mit ganz vielen Faultieren ... so skurrile Tiere 🥰
    Nach der höchst interessanten Tour - auch mit herrlicher Flora - dürfen wir uns noch eigenhändig einen Zuckerrohrsaft pressen, mit ein bisschen Limone ganz köstlich 😋
    Am Nachmittag fahren wir weiter an die Karibikküste. In Puerto Viejo planen wir unsere Reise nach und durch Panama, auch zu unserer Verschiffung gibt's mit unserer Agentin Tea noch einiges zu klären. Ansonsten lassen wir's uns bei fast 40°C so gut wie möglich gehen 🤙😎☀️
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  • Sendepause - weil Urlaub bis 20.04.26

    March 20 in Germany ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir verbringen vier Wochen in Deutschland und freuen uns riesig auf ein Wiedersehen mit der Familie und mit vielen Freunden und Freundinnen.
    Außerdem stehen einige Arztbesuche an, auch um den Medikamentenvorrat für das nächste Jahr einzusammeln.
    Und dann findet am 12. April der Freiburg Marathon und Halbmarathon statt, letzterer ein Muss für den Freiburger Micha, auch untrainiert 😏.
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  • Auf dem Wasser - über dem Wald

    March 11 in Costa Rica ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir verlassen das paradiesische Esterillos ... wollen Costa Rica doch noch ein bisschen weiter erkunden.
    Der Swiss Palmgarden wird von Jörg aus der Schweiz und seiner Partnerin betrieben und macht seinem Namen alle Ehre. Im Schatten großer Palmen finden wir ein schönes Plätzchen, der Pool bietet Erfrischung, die roten Aras kommen morgens und abends zur Mandel-Mahlzeit vorbei.
    Vom Palmgarden aus geht's zur Bootstour durch die Mangroven im Nacarcosta Biotop - der junge Guia weiß sehr informativ und lebendig zu erzählen, auch Wildlife wird zahlreich gesichtet: ein kleiner Kaiman, ein amerikanisches Krokodil, eine Boa Constrictor (!), Fledermäuse (sind uns extrem sympathisch, seitdem wir wisssen, dass sie voller Moskitos sind 😏), eine Gruppe Kapuzineraffen und wir erfahren, wie wichtig Blattschneiderameisen und die Mangroven für das Ökosystem sind ... eine richtig schöne Tour 🐒
    Am Nachmittag statten wir dem Rainmaker Forest in der Nachbarschaft vom Manuel Antonio Nationalpark einen Besuch ab. Fauna-Wildlife können wir leider nicht sichten, dafür umso mehr Flora auf dem 2stündigen Spaziergang durch dichten Dschungel, über Hängebrücken, vorbei an Wasserfällen, unter denen auch gebadet werden kann. Und am Ende kann noch ein Tukan, frei und wild, gefunden und fotografiert werden. Also ein toller Tag mit viel spannendem Input und sehr netten neuen Bekanntschaften.
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  • Beachlife - aller Anfang is schwer ...

    March 8 in Costa Rica ⋅ ☀️ 30 °C

    ... für Surfer und für Schildkröten 🙃
    Doch von Anfang an ...
    Für die Heimreise haben wir zwei Koffer von einem jungen Paar erstanden, die als Volunteers auf einer Tierrettungsfarm nahe San José arbeiten ... eine beliebte und häufige Möglichkeit hier. So bekommen wir unseren ersten und einzigen hellblauen Ara, einen Tukan, Ozelot und ein Faultier zwar in "Gefangenschaft", aber dafür still alive zu Gesicht.
    Nachdem wir in San José noch weitere Schritte in Richtung Germany organisiert haben, bleibt uns rein wettertechnisch nur die Rückkehr Richtung Pazifikküste ... alles andere ist verregnet. Also gut ... wenn's denn sein muss 😏.
    Tja, und was macht Mensch so bei knapp 40° am liebsten? Genau .... Pura Vida am Pazifikstrand, surfen lernen oder auch kleine frisch geschlüpfte Schildkröten in ihren natürlichen Lebensraum begleiten. Michas Surflehrer Jorge pflegt ein Schutzareal für Schildkröteneier und wenn sie geschlüpft sind, sorgt er für das sichere Erreichen des Pazifiks. Der größte Feind für die Eier ist neben diversen tierischen Fressfeinden vor allem der Mensch, die Eier gelten als teure Delikatesse 🤨😒😡
    Nachts war es für ein Gelege so weit ... netterweise hat uns Jorge drei "aufgehoben", damit wir's auch am nächsten Morgen beobachten können 🙏. An unserem letzten Tag findet er dann auch noch ein total erschöpftes älteres Exemplar am Strand, das wohl von der sehr starken Flut angespült wurde ... er kümmert sich 🙏🙏.
    Das Surfen macht so viel Spaß, auch mit dem viel einfacheren Bodyboard 😉, und Esterillos ist so ein schönes Plätzchen, morgens kommt ein Leguan vorbei und testet, ob die Mangos schon genießbar sind, nachmittags knacken die Aras Mandeln hoch in den Bäumen ... Wir bleiben noch ein bisschen ... Die letzten beiden Surf-Lessons finden leider unter schwierigen Bedingungen statt. Der Pazifik ist viel zu wild für einen Anfänger und die Flut ist extrem stark. Aber zu lernen gibt's immer was ... und wenn's verletzungsfrei ins Wasser fallen ist 😜.
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  • Costa Rica - pura vida !

    February 23 in Costa Rica ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua bereisen wir jetzt mit Costa Rica das sechste mittelamerikanische Land. Vom Gefühl her ist es mit Mexico das siebte Land, aber das gehört ja geografisch noch zu Nordamerika.
    Auf jeden Fall gefällt uns Costa Rica extrem gut 👍🤩 Warum nur? Costa Rica macht einen so gut entwickelten Eindruck. Mit seiner recht langen, stabilen, demokratischen Staatsform seit 1950, dem Abschied vom Militär seit 1948 und stattdessen Investitionen in Bildung und Gesundheit geht es dem Land offenbar ganz gut. Wir können nur hoffen, dass das so bleibt ...
    Bei der Durchreise auf ziemlich guten Straßen stellen wir auf jeden Fall fest, dass viel weniger Müll an den Straßenrändern liegt 🤞🤞🤞.
    Wikipedia weiß: „Das Land gewinnt fast seinen gesamten Strombedarf aus regenerativen Quellen und der Ökotourismus wird stark gefördert. Rund 27% der Landesfläche stehen unter Naturschutz ... eine der höchsten Wildtierdichten der Welt." Die Artenvielfalt ist extrem hoch. Es beherbergt  über 500.000 Tier- und Pflanzenarten, das sind 5-6% der weltweiten Arten auf nur 0,03% der Erdoberfläche.
    So jetzt aber genug mit Zahlen, denn es ist extrem schön, um nicht gleich paradiesisch zu sagen. Wir stehen heute schon den fünften Tag am Pazifikstrand und sind so was von entspannt ... keine Ahnung, wie man hier an Arbeit denken kann, echt unmöglich!!! Aber morgen arbeiten wir auch, denn wir reisen weiter - jaja Reisen ist echt Arbeit - nach San José, der Hauptstadt.
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  • Arriving in Costa Rica

    February 20 in Costa Rica ⋅ 🌬 30 °C

    Heute sagen wir Nicaragua adios und fahren weiter nach Costa Rica 🤩. Relativ kurz nach der Grenze - Grenzen IMMER bisschen nervig 🙄 - fahren wir die Finca von Agi und Guido an, die ursprünglich aus der Schweiz kommen, schon seit 28 Jahren hier leben und sich wirklich ein kleines Paradies geschaffen haben, s. https://www.canas-castilla.com
    Über uns turnt ein ganzes Rudel Brüllaffen in den Bäumen, im Fluss lebt ein Krokodil, zahllose Reiher, Vögel, Hühner, zwei Truthähne geistern hier rum, Simba, der Hofhund, begleitet uns auf einem der herrlich angelegten Wanderwege, Agi zeigt uns unser erstes Faultier 🦥, überall grünt und wächst und blüht es und lecker essen können wir auch dort 👍🤩.
    Nach drei Genusstagen müssen wir uns ein bisschen losreißen ... zum Abschied aus der Gegend plaudern wir im nahen Super Mercado mit einem Verkäufer an der Fleischtheke, der uns - ganz stolz und herzlich - auf Englisch anspricht und jede Gelegenheit zum Englishlernen nutzen möchte 👏👏. Er verabschiedet uns mit: "Thank you for visiting Costa Rica" ❤️🔆. Machen wir doch sehr, sehr gerne✌️😎.
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  • Granada, Masaya und ein Wiedersehen

    February 18 in Nicaragua ⋅ ☀️ 30 °C

    Unser nächstes Ziel in Nicaragua ist Granada am Lago Cocibolca, von dort aus besuchen wir den aktiven Volcán Masaya. Ein Standplatz direkt am Seeufer wird gefunden ... die ganze Nacht das sanfte Rauschen der Wellen 😌.
    Am Vormittag schauen wir uns noch das hübsche Granada an, auch wieder farbenfroh, fröhlich, freundlich 🤩.
    Der Besuch des Vulkans ist durchwachsen - eine Stunde Anfahrt - eine Stunde in Autoschlangen warten, der Andrang just heute ist wohl überraschend extrem 🫤 - 15 Minuten rot-leuchtenden Rauch von der weit unten brodelnden, glühenden Lava im Dunkeln betrachten (die Vorstellung von Lava nicht so weit weg ist aber schon irgendwie sehr klasse) - und wieder eine Stunde Rückfahrt ... eine etwas ernüchternde Bilanz.
    OK, am nächsten Morgen weiter Richtung Süden nach San Jorge, wo wir uns mit Heidi und Gerhard verabredet haben. Und die Wiedersehensfreude ist riesig ❤️❤️❤️, schließlich haben wir eine relativ lange und intensive gemeinsame Reisezeit von Mexico bis Guatemala zusammen verbracht. Hier in San Jorge genießen wir einen wunderbaren Abend mit angeregtem Austausch über die Reise, über dies und das und freuen uns einfach 🥰. Entsprechend berührt uns der Abschied wieder, adios, save travels und mal schaun, wann wir uns wieder über den Weg fahren 😏, Colombia? Argentina?🤞🤞
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  • La Libertad, El Cuco und ...

    February 13 in Honduras ⋅ ☀️ 36 °C

    ... weiter nach San Lorenzo, Honduras. Nach dem Besuch der Kaffeefarm und des Vulkans Santa Ana, alles über 1.850 m und damit bei angenehmen Temperaturen, wagen wir uns wieder an die Pazifikküste mit 35 bis 40°. Aber am Meer ist es trotz Hitze doch immer ein bisschen paradiesisch. 😎🏝️☀️
    Nach fünf Tagen - Reparatur des Lecks, Robert und Barbara nochmal getroffen, Strand gewechselt - fahren wir weiter, um El Salvador Richtung Honduras zu verlassen.
    Gerade haben wir die Personeneinreise erfolgreich hinter uns gebracht, startet in der Aduana-Halle eine spontane Party - nicht nur für uns 😏. Einfach cool - honduranische Schönheiten, vermutlich auf dem Weg zum Shakira-Konzert in San Salvador.
    Nachmittags kommen wir bei Werner in San Lorenzo an, der aus Stuttgart stammt, inzwischen 84 oder 85 oder 86 Jahre alt ist, er weiß es selbst schon nicht mehr so genau, und seit 52 Jahren in Honduras lebt. In seinem direkt am Wasser gelegenen Restaurant genießen wir den Abend. 😋🍹
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  • Volcán de Santa Ana

    February 8 in El Salvador ⋅ ☀️ 19 °C

    ... Besteigung des höchsten Vulkans El Salvadors mit 2.381 m.
    Wir lassen uns am Samstagnachmittag auf dem weitläufigen Campingplatz Casa de Cristal nieder ... viele Zelte stehen schon, weitere kommen laufend hinzu, Familien, Gruppen junger Menschen, Pärchen, kleine Hüttchen werden auch vermietet ... überall wird aufgebaut, Feuerchen gemacht, geflirtet, gegrillt, Fußball gespielt ... unsere Reisesticker am Seven finden neugieriges Interesse 🌎
    Am nächsten Morgen wollen wir möglichst früh los ... es könnte voll werden. Die erste Tour gehe um 7 Uhr los 🥱, wird uns versichert, man darf den Vulkan nur mit Guide erklimmen.
    Wir sind ganz pünktlich ... um 8 sind dann die erforderlichen 15 Personen zusammen ... es kann tatsächlich losgehn 🙄
    Gaanz schöne Tour, so viele blühende Agaven, herrliche Ausblicke, auch auf den benachbarten Vulkan, und schließlich Einblick auf den Kratersee.
    Am Kraterrand finden wir uns zum Fotoshooting in einer Gruppe junger Leute aus El Salvador wieder, mit denen wir unterwegs ins Gespräch gekommen waren und die mittlerweile in Amerika wohnen und arbeiten. Später schauen wir bei Wiki nach: "Stammten 1978 noch 80 % der Deviseneinnahmen aus dem Export von landwirtschaftlichen Gütern, kommen heute 70 % der Einnahmen aus den Rücküberweisungen der im Ausland lebenden Salvadorianer." Wir wünschen ihnen viel Glück 🤞🍀
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  • Buena Vista Coffee Mill ...

    February 6 in El Salvador ⋅ 🌙 18 °C

    ... in Juayúa, s.a. Facebook, "Café hecho con amor" 💕
    Die besten und aktuellsten Tipps erhalten wir meist von Reisebegegnungen ... so auch diesmal ... Joachim und Anncatrin erzählen von einer Führung durch eine Kaffeefarm ... als passionierte Kaffeetanten (gibt's das auch als -onkels? 😏) wollen wir auch dorthin. 😋 Zumal wir dort übernachten können, Frühstück gibt's auch vor der Führung und sie liegt an der Ruta de Las Flores, eine landschaftlich herrliche Panoramastraße mit weiten Ausblicken über das Vulkan-reiche El Salvador bis hin zum Pazifik.
    Während wir uns noch auf dem Campground installieren, lernen wir Robert und Barbara kennen. Die zwei reisen seit 2018 - mit Unterbrechungen - auf ihren Einzylinder-Reiseenduros um die Welt und übernachten meistens im Zelt. Inzwischen haben sie in Mexico den Status von Teilresidents und bereisen aktuell El Salvador. Es ist immer spannend und inspirierend, die Geschichten von anderen Langzeitreisenden zu hören. Wer sich über die Weltreiseaktivitäten mit Motorrad und Zelt informieren möchte, hier ist ihr Blog: ride2seetheworld.de.
    Aber nun zurück zum Besuch der Coffee Mill:
    Samstag Punkt 10:00 Uhr steht unser Guide beeindruckend pünktlich!!! am Treffpunkt. Dank Übersetzungstool können wir auf dem 2stündigen Rundgang alle Arbeitsschritte von der geernteten Bohne bis zum gerösteten, gemahlenen und verpackten Kaffee nachvollziehen. Der größte Teil wird allerdings als getrocknete Bohne weltweit exportiert, zur Röstung vor Ort. In Europa sind Deutschland, Belgien und Italien die größten Abnehmer, Überseeexporte gehen u.a. nach Australien und in die USA.
    Die Führung war klasse, sehr informativ und anschaulich und hat uns vor allem den enormen Arbeitsaufwand - auch ganz viel Handarbeit - von der Bohne bis zu unserer Tasse Kaffee aufgezeigt.
    Dann nochmal zu Robert und Barbara: Am Morgen entdecken wir im Seven ein Wasserrinnsal. 🫤 Sch... Wasser im Van muss nun echt nicht sein ... Wir können die Quelle des Lecks ungefähr lokalisieren, aber Robert, der Schrauber, hilft bei genauer Ursachenfindung und leistet erste Hilfe. Wir brauchen ein Ersatzteil, das hoffentlich auch hier in El Salvador zu bekommen ist. Vier Tage und zwei Baumärkte später haben wir es tatsächlich an Land gezogen und so verbaut, dass wir wieder ganz dicht sind. 👍🤞🙏😄😄
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  • El Salvador - 35°C am Pazifik

    February 5 in El Salvador ⋅ 🌬 32 °C

    Heute 6:00 aufstehen, Kaffee trinken und 8:00 Abfahrt von Antigua Richtung Grenze El Salvador. Als wir sie mittags erreichen, passieren wir zunächst eine ewig lange LKW-Schlange. Bei der Abwicklung der Aus- und Einreise-Formalitäten hilft uns ein Salvadorianer, ein sog. Tramitador, der uns geschickt an der Schlange vorbeilotst und die Abwicklung an den Schaltern beschleunigen kann. So sind wir nach einer Stunde mit allen Formalitäten aus- und eingereist, trotz viel Betrieb und sogar einer Drogensuchhund-Inspektion 😳 ... hatten wir auch noch nicht. Dann noch eine halbe Stunde Weiterfahrt und das Tagesziel El Zapote am Pazifik ist erreicht.Read more