Varaždin er- und umradelt
April 28 in Croatia ⋅ ☁️ 17 °C
So eine ruhige, angenehme Nacht! Es rührt sich nichts! Wir parken irgendwie mitten in der Stadt am Land. Uns gegenüber das städtische Freibad. Öffnet am 1.5. Ausser einem Haufen Spaziergänger, Radler, Läufer und Innen, ist hier nichts los. Keinen stört es, dass wir uns hier niedergelassen haben. Sehr cool. Und so mützeln wir gemütlich bis spät in der Früh. Wie sonst auch radeln wir ohne Frühstück los. Meinen Geschmack trifft sie nur zum Teil, weil wir circa die Hälfte mit viel Verkehr fahren. Wir sind einfach einer Komoot Tour nachgefahren. Interessant am Weg die vielen leeren Häuser und Häuschen, oft nicht ganz fertig, aber typisch schon 30, 40 Jahre alt. Ich denke mir: "Verstehe ich. Wer mag neben der grässlichen Straße wohnen?". Franzi meint, dass es vielleicht ehemalige Gastarbeiter sind, die dann doch lieber im Ausland geblieben sind. Entlang der Straße werden Unmengen von Äpfel, Kartoffeln, frische Zwieberl, Pflänzchen aller Art von Privaten angeboten..... ein kleines Zubrot für die fleißigen Gärtner und Gärtnerinnen.
Schließlich biegen wir dann doch ab. Bereits erfahren, balkanerfahren 😂... kaufen wir Guzzis in einer Bäckerei und gegenüber den Kaffee.
Es ist genau richtig zum Radfahren. 20 Grad, leicht bewölkt, kaum Wind. Durch ein hübsches Tal, einst war da jedes Haus eine Mühle bewältigen wir knapp 200 hm. Ich freu mich, dass die Tour ganz hinauf zu einem Sender geht, aber leider... plötzlich geht's wieder bergab. Nun durch hübsche, sehr grüne, kleinstrukturierte Dörfer. Jedes hat jedoch einen Wirt und einen Laden. Fast jedes Sacherl Hendl und ein Hausgarterl. Schön sind sie nicht, die Häuser, so wie bei uns. Irgendwie ist keine alte Struktur mehr erhalten oder diese Gegend würde erst spät besiedelt? Auch die Kirchen, hier herrscht strenge Marien- und Jesusverehrung- sind nicht alt.
Nach circa 60 km erreichen wir wieder die Stadtmitte und trinken ein kühles Pan. Herrlich!
Ganz frech- Franzi hat da wenig Hemmungen- heizt er unsere Dusche und ein wenig von der Öffentlichkeit abgewandt genießen wir später das "Sauber sein". Wunderbar speisen wir im, gefühlt einzigem Speiselokal. Sonst finden wir nur Bars und Cafés.
Mein Wetterfrosch Franzi hat Regen angesagt. Mal sehen ob mein App oder seins Recht hat. Vielleicht ist unsere Zeit in dieser unglaublich beschaulichen, gepflegten, hübschen Stadt zu Ende. Irgendwie treibt es uns weiter. 🤸🤸🤸Read more























