• Deux jours au board d'ocean ❣️

    June 28 in France ⋅ ⛅ 23 °C

    Endlich geschafft! Die Radln sind vom ärgsten Staub befreit. Allerdings ist eine ordentliche Wäsche und viel Schmiere wichtig.

    Es ist richtig schön warm und der Strand lockt. Monsieur Hulot, hier haben Strände Namen ist wunderschön mit seinen eisenfarbenen Felsen. Das Wasser hat 24 Grad und ist richtig salzig. Ungeübte Binnenlandler wie wir haben großen Respekt vor den hohen und starken Wellen.

    Schlafen, Lesen, anziehen- windig- ausziehen- im Wechsel.
    Und weil die Sonne hier erst um 22 Uhr untergeht, fällt es einfach nicht auf wie spät es ist.
    Zum Abendessen treffen wir eine schlechte Entscheidung. Wir nehmen eine Pizza mit ins Appartement. Wein und Wasser haben wir eingekühlt. Dieses Ding ist zwar super voll belegt, wir bekommen auch eine tolle Pizza Tragetasche zum Radln, aber es ist ein komischer schlappriger Lappen. Ein undefinierter Teig mit viel drauf. Na ja. Es ist, bis auf Paris, das erste Mal, dass wir nicht besonders zufrieden sind.

    Tag 1 am Atlanik geht unspektakulär zu Ende.

    Unsere Haxn verlangen nach so viel Ruhe gestern ein bisschen Bewegung. Wie gut ist es ohne Packtaschen einfach loszuradeln. Es gibt in der Nähe eine riesige Salzanlage und Brigitte möchte alle Strände sehen.
    Es ist wunder- wunderschön hier! Steilküsten mit sandigen Badebuchten wechseln sich mit enormen Sandstränden ab. Grober Sand, ganz feiner Sand. Und das alllllllerbeste! Alles ist für jeden frei zugänglich. Es gibt keine Liegen und Schirme. Keine brüllenden Strandbars.
    Jeder hat sein Zeug mit und so dezent wie wir sie die ganze Zeit erlebt haben, so respektvoll und höflich sind sie auch hier. Gut verteilt klebt man nicht aufeinander. Niemand hinterlässt auch nur ein Fuzelchen Mist. Überall gibt es Klos, Parkplätze, Stellplätze, Radabstellplätze.
    Bei Monsieur Hulot einen Teppich, damit Rollifahrer und Kinderwagen zum Stand können.
    Viele Strände sind mit life guards - saveurs ausgestattet.

    Ich bin unglaublich begeistert wie schön es hier ist! Die Häuser, Dörfer unglaublich! Selbst die "Croisette" von La Baule- sehr ähnlich der in Nizza ist interessant und schön. Zwischen den kargen Baubauten kleben kleine alte Villen.
    Den restlichen Tag verbringen wir auf einem Strand mit einem Guinguette (🥂 neues Wort gelernt) - also einem Schönwetterkiosk.

    Unseren traurigen Abschluss feiern wir mit einem Abendessen am Strand.
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