Ab jetzt ist Klugheit angesagt... Schloss #3
21 juni, Frankrijk ⋅ 🌙 29 °C
Tours verlassen wir erst um ca. 7 Uhr, bei gut 25 Grad... Jipeee... Eiszeit!
Weil Schloss #3 und damit das letzte der 30000000000 Loire/Cher/Indre/Vienne Chateaux geplant ist und es erst um 9 öffnet und wir nur 20km zu fahren haben. Natürlich wird das meinen Gesundheit erhaltenden Plan durcheinander schmeißen, aber es ist eh Wurst, weil es sowieso über 40 Grad bekommen wird.
Der Weg nach Villandy bekannt für seine französischen Gärten ist wunderschön am Cher entlang. In einer Boulangerie gönnen wir uns Kaffee und ich bekomme mein "religieuse", ein köstliches Kaffeecreme Krapferl, das wie eine Nonne aussieht.
Hier haben wir mit dem ersten unfreundlichen Franzosen zu tun. Er scheißt uns zusammen, weil wir in einer grindigen Einfahrt am Rand parken und auf der Mauer sitzend Kaffee und Gebäck essen. Ich kann due Finessen des Schimpfens auf französisch üben. Herrlich. Er mag keine "Touristen".
Villandry ist ok, aber warum das soooo berühmt ist, keine Ahnung. Viel Gemüse wird angebaut und wegen Nichtnutzens entsorgt. Schade.
Ab nun ist Haushalten angesagt. Das Thermometer klettert auf 42 Grad. Die Straßen sind flirrende Backöfen, das Wasser in der Trinkflasche heiß.
In Rigny-Ussé gibt es den nächsten Halt. Kalte sprudelnde Getränke helfen wieder ein bisschen weiter.
Die nächste Rast unter einem Baum im "Schatten". Dann ein schönes Rastplätzchen an der Vienne in Candes-St. Martin um sich im 28 Grad warmen Wasser nass zu machen und zu hoffen, dass der Wind ein paar Minuten Linderung bringt.
Der Abstecher nach Torquai, den ich vermeiden wollte um so schnell als möglich nach Saumur gelangen stellt sich dann aber als Glücksfall heraus, da hier unglaubliche Tuffsteinhäuser in den Berg gegraben/gebaut wurden.
Überhaupt sind hier alle Häuser ganz weiß, mit den Blumen und dem vielen grünen Wein so hübsch!
Die Radlerei ist superleicht, einzig die Hitze macht es zum Abenteuer! Das Blut pocht wie verrückt wenn ich stehen bleibe, Trinken hilft nur bedingt, da müssten es, bei dem was wir bereits verloren haben, mehrere Liter sein.
Aber irgendwie setzt auch so ein Automatismus ein. Einfach radeln, radeln, radeln...
Vom Bad und Kaffee nach Saumur sind es nur mehr 16 km.
Und... plötzlich ist sie da, das Lycee und die eindrückliche Kuppel von Notre Dame des Ardilliers und das hoch aufragende Schloss von Saumur! 🥵🤸♂️🤸♂️🤸♂️
Schnell über die Loire gesaust... Bar! Wie wunderbar. Fin d'etappe Bier ist angesagt und dann kurz einkaufen und dann in die Unterkunft. Alles ohne Klima oder Ventilator macht Brigitte ein herrliches Abendessen. Es ist 23 Uhr und hat 38 Grad. Schlafen wird heute schwierig!Meer informatie
La canicule dévore leurs enfants
21 juni, Frankrijk ⋅ ☀️ 37 °C
Tours... endlich ein bisschen ausschlafen. Aber... keine Klima. Es ist in der Früh erträglich, 25 Grad. Hinausziehen tut es uns nur, weil wir uns ein bisschen umschauen wollen und das Zimmer anstrengend klein ist.
Also aufs Radl und die paar Meter in die wunderschöne Stadt.
Recht erschöpft, nach einem leichten Mittagessen, brauchen wir einen Mittagsschlaf. Immerhin ist heute Fête de la musique in ganz Frankreich. Das bedeutet Musik an allen Ecken und Enden. Das können wir uns nicht entgehen lassen.
Wieder viel zu früh, aber deutlich erholt, sausen wir zurück in die Stadt. Noch sind Wenige unterwegs. Ein paar Stunden später ist es völlig verrückt. Teilweise eine Kakophonie der vielen Gruppen und DJ Anlagen in den Straßen, überall Essen und Tausende von Leuten. Alle sind gut drauf und trotz der enormen Hitze,es hat noch immer 32 Grad um 22 Uhr, ist die Stimmung super.
Der Vernunft folgend und vermutlich gesteuert durch die Erschöpfung, radeln wir wieder in unser Zimmer.
Noch haben wir den Zenit der Hitzewelle nicht überschritten... Horror vor dem was noch kommt!Meer informatie
Schloss #2 von 3
20 juni, Frankrijk ⋅ ☀️ 22 °C
In der Höhle in Blois "verschlafen" wir eine frühe Abfahrt. Aber es macht nichts. Ein Stück der Loire entlang, radeln wir heute zur Cher, dem Fluss der bei Tour in die Loire mündet. Unser Ziel das Schloss Chenonceau.
Leider müssen wir Abstriche machen und an Chaumont vorbeifahren. So schade. Hier ist gerade ein Gartenausstellung. Aber, Chenonceau ist auf der Liste der schönsten Schlösser das 1. Und es soll herrliche Tapisserien beherbergen.
Die Route ist oft schattig, sogar einige Wolken gibt es. Kleine Dörfer, viele stattliche Maisons und kleine Chateaux erfreuen uns sehr. In einem lokalen Lebensmittelladen jausnen wir.
In Chenonceau, wir sind schon länger an der Cher entlang gefahren, ziehen wir uns um und nehmen erstmal eine Sprühdusche. Herrlich!
Das Schloss ist entzückend. Es hat einen angenehme Größe und ist beinahe voll möbliert.
In allen Räumen finden sich unglaublich schöne und gut erhaltene Wandteppiche.
Das Schönste sind Blumengestecke aus den wilden Blumen, die im Garten wachsen und jeden Raum extrem aufwerten.
Da es zwar heiß ist, aber angenehm, oder sind wir schon akklimatisiert?, radeln wir weiter Richtung Tours wo wir zwei Nächte bleiben werden.
Irgendwann reicht es mir. Ständig sehe ich Wasser und war noch nie drinnen. Also Klamotten runter und hinein in die 28 Grad warme Suppe. Aber fein und frisch fühlt es sich doch an.
Nach einem kurzen Einkaufstopp in einem Supermarkt, das Wasser ist uns ausgegangen, erreichen wir Tours. Noch einmal hüpfen wir in Wasser und suchen dann unsere Unterkunft.
Ohne Klima ist es unerträglich, also wieder hinaus. Mit dem Rad sind wir gleich im Zentrum.
Weil es so viel Angebot gibt, enden wir letztlich bei Salat und Käse. 🙈
Wir müssen morgen nicht aufstehen und lassen es ein bisschen "krachen"... ins Bett gehen, wenn es 30 Grad hat oder so, sinnlos!Meer informatie
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19 juni, Frankrijk ⋅ ⛅ 29 °C
Da wir ja nicht nur radeln wollen, sondern auch was ansehen, ist das Zeitmanagement täglich zu checken. Und für heute fassten wir den Entschluss mit dem Zug nach Blois zu fahren und weiter zum Schloss Chambord zu radeln. Das ist eines von dreien die wir besichtigen wollen.
Die ganze Strecke radln, dann Schloss, dann noch Blois erkunden.... brrr, klingt wie Stress bei 37 Grad.
Mit dem Zug ist es super einfach und wir sind im Nu in Blois. Der Weg vom Bahnhof zur Route ist ein Highlight. Blois scheint bisher die schönste Stadt zu sein. Um so froher sind wir, dass wir abends noch Zeit haben.
Die Fahrt führt uns ca. 16km weit ins Land hinein und ist eine sehr angenehme Abwechslung zum faden "Dammeln".
Chambord ist unglaublich bekannt durch seine vielen Türmchen und Dächer.
Diese Chateaux haben jeweils sehr bewegte Geschichten und schrammen oft auch am Abriss oder der Auflassung vorbei. Es muss ein Horror sein so ein Ding zu besitzen!
Chambord ist riesig. Der Staat trägt die Erhaltung,
Wir spazieren durch alle Räume, sehen einen Film über den Bau, die Veränderungen im Laufe der Zeit und erfahren, dass vermutet wird, dass DaVinci möglicherweise seine Hand im Spiel hatte bei den Plänen. Vieles deutet drauf hin, was Treppen, die Anordnung der einzelnen Gebäudeteile betrifft. Und! Er war Gast von Franz 1, als dieser das Schloss im 16 Jhd plante. Immerhin ist er in Amboise bestattet, was ganz in der Nähe liegt- und wir durch die Zugfahrt bewusst ausgelassen haben.
Lange wandern wir am Dach zwischen all diesen wunderlichen, märchenhaften Türmen und Kuppeln und Pyramiden herum. Eine ganz eigene Welt ist das da oben. Es gastronomisch zu nutzen wäre ein Hammer!
Nach einer Schattenpause im Schlosspark radeln wir gemütlich wieder nach Blois.
Ein beinahe Unfall lehrt uns wieder mehr auf die anderen zu achten! Bei einer 90 Grad Ecke, rechts von mir ist Steinmauer, der Radweg in 2 Spuren unterteilt, fahre ich ganz langsam in die Kurve ein und mit einem glaublichem Karacho steuert ein E-Scooter direkt auf mich zu- Kurve schneidend. Ich reiß mein Rad die 30cm, die ich Platz habe nach rechts, das Mädchen den Scooter aus der Schusslinie- puhhhhh. Nochmals Glück gehabt. Im selben Moment kracht es ganz furchtbar. Sie ist Vollgas in eine Lichtsäule gekracht. Meine Frage ob sie verletzt ist verneint sie, steht auf, putzt sich ab. Lange beschäftigt uns der Anblick noch. Klugerweise war Brigitte mit Abstand hinter mir und wir tragen konsequent unsere Helme.
In Blois beziehen wir unser schreckliches Zimmer. In einem mittelalterlichen Fachwerkhaus logieren wir we in einem Verließ. Aus der Idee selber Salat zu basteln und ein Fläschchen dazu zu genießen wird nichts. Wir flüchten uns in diese schöne Stadt.
Was es so besonderes macht ist sicher die lockere, entspannte Atmosphäre. Und natürlich die Architektur, die Anlage der Stadt.
Der richtige Ort um diesen weiteren heißen Tag ausklingen zu lassen. Als Betthupferl kühlt uns ein kleiner Cocktail mit Wassermelonensaft und viel Eis. Wunderbar!Meer informatie

ReizigerSchaut alles sehr einladend und interessant aus. Da war ich noch nie, aber vielleicht wirds einmal passen.

ReizigerEs ist halt wie überall. Weiteres lauert hinter jeder Ecke und man muss aussuchen. Jeder Ort hat ein Chateau. Eine romanische Kirche. Irgendwas Besonderes. Killer der Neugier ist gerade die Hitze... da vergeht es einem...
Still und heimlich vermehren sie sich...
18 juni, Frankrijk ⋅ ☀️ 19 °C
Geplant ca. 60km. Absolviert 70.
Nach einer sehr gelungenen Nacht ohne Krämpfe- danke Pharmaindustrie- sausen wir wieder früh los, es wird noch heißer als gestern.
Die gewonnene Zeit investieren wir in den Besuch einer unglaublichen Kirche. 849 erbaut und mit einem byzantinischem Deckenmosaik ist die Kirche in Germigny-des-Prés ein Schmuckstück am Weg. Ganz anders als die gedrungenen Dorfkirchen oder im gotischen flamboyant (flammende Gotik) Stil gebauten Stadtkirchen ähnelt diese einer kleinen Trutzburg.
Den Rest der gewonnenen kühlen Stunden verbringen wir in einer Bäckerei in Châteauneuf-sur-Loire. Diesmal brunchen wir ausgiebig, gestern wurde ohnehin ordentlich gefastet... Eine Quiche und Flan für mich, Croque Monsieur und Croissant für Brigitte.
Und dann büßen wir. Gnadenlose Hitze. Null Schatten, langweiliges Abspulen am Damm. Erinnert mich sehr an den Donauradweg.
Hin und wieder einfach stehen bleiben im Schatten. Auch wenn es nichts nutzt, weil es einfach 37 Grad im Schatten hat. Meine Muskel schreien nach Salz!
Aber, die Aussicht, dass wir, sobald wir in Orleans ankommen und nicht erst um 16 Uhr ins Zimmer dürfen, gibt Hoffnung. Ich habe einen KI Bot solange bearbeitet, bis ein echter Mensch mir die Codes für Haustür und Zimmer geschickt hat! 🤣🤣🤣
Sehnsüchtig betrachte ich ein paar Kilometer lang den plage von Orleans, extra hinfahren und kurz Baden macht auch keinen Sinn. Lieber in die Unterkunft und eine herrliche Dusche und dann ein Bier.
Die Lage des kleinen Hotels ist genial. Direkt hinter der Basilika.
Ein bisschen Auslüften im Kühlen und dann hinaus in die Sauna. Es besteht Hoffnung auf ein Gewitter. Leider bleibt es bei der Hoffnung, auch wenn dunkelgraue Wolken schwer drücken.
Richtig Lust auf Besichtigung haben keine. Wir hanteln uns von Schatten zu Schatten bis wir ein Beisl finden, das 0,5l um knapp 6 Euro anbietet. Es gibt auch Essen, denn wir wollen nicht bis 19 Uhr warten. Bier hier ist bei knapp 10 Euro/1/2. Verrückt!
Nach 2 Bier und schmackhaftem Pub Essen, denn so etwas ist dieses Ding, gut ausgekühlt latschen wir zum Verdauen noch ein wenig herum.
Sauber- übrigens ist es überall makellos. Es gibt keine Tschick, Kaugummis, Essens-Getränkeverpackungen negativ. Selbst bei den Clochards in Paris herrschte penibelste Ordnung unter der Brücke.
Für mich, Balkanreisende, eine Wohltat.
Was auch noch sehr positiv auffällt. Es gibt keine grauslichen Anhäufungen von Kik, Tedi und Co. Kleine Lebensmittelläden im Ort, wie Spar, auch hin und wieder ein Aldi. Keine gleichlautenden Geschäfte wie C&A, H&M usw.
Was noch und am Allerbesten auffällt. Die Leute sind SEHR!!! höflich, halten gute höfliche Distanz. Sind trotzdem interessiert und reden, auch mit mir 🤣🤣🤣, gerne.
Nach einem kurzen Schreckmoment- das Ebike ist im Freien angesteckt und fette Topfen bringen uns zum Laufen... besorgen wir uns noch ein Fläschchen und Chips.
Gemütlich mit ein bisschen Navigationstraining auf Komoot und der Flasche Vin légèr beschließen wir den Tag.Meer informatie
Perfekte Einteilung
17 juni, Frankrijk ⋅ ☀️ 18 °C
Früh schmeiß ich Brigitte aus dem Bett und schnell sind wir auf der Route. Es ist herrlich kühl und in dieser wunderschönen Morgenstimmung kommen wir schnell voran.
Die Landschaft und die Orte haben sich verändert. Es ist belebt, bewohnt, aus eintönigem Dahinradeln ist Schauen und Entdecken geworden.
Zum Frühstück, schnell haben wir 40 Kilometer bewältigt, biegen wir nach Cogne Cours sur Loire ab. Wir genießen einen fluffigen, himmlischen Brioche und Kaffee. 1,90 Euro für 1 Kaffee und 1/2 Baguette ist ein Schnäppchen!
Es ist Markttag. Unglaublich welche Köstlichkeiten hier angepriesen werden.
Ich erstehe mein neues Radausfit. Sonnenkompatibel.
Schnell noch Elektrolyte und 50er Sonnencreme gekauft und dann geht es weiter.
In Briare hat mich der Hunger fest im Griff. Am Hauptplatz genießen wir eine wunderbare plât du jour. 2 Gänge 19 Euro.
Ich esse Ei mit Mayo - sehr pikant- und viel Salat und ein Stockfischgratin mit viel Salat. Brigitte Avocado- Crevetten Salat und fish'n Chips. Trinken ist relativ teuer- für uns sehr ungewöhnlich 1/2 Bier 8,80 Euro ist ein bisschen hardcore.
Das Essen bisher frisch, leicht, sehr gschmackig, sehr französisch- überraschend bodenständig und dich ein bisschen raffiniert- sehr nach meinem Geschmack.
Völlig platt suchen wir uns ein schattiges Plätzchen. Zeit für Siesta! Nach 2 Stunden Rast und Schlaf sind die Kräfte zurück. Es hat um 16 Uhr immer noch 33 Grad im Schatten.
Gien lassen wir rechts liegen, können einem Einheimischenbeisl im Nachmittagsschatten an der Brücke aber nicht widerstehen. Hier kosten Cocktails mit und ohne Alkohol wieder nur ca. 4 Euro.
Eiskalten café frapé mit chantily verträgt unser Kalorienbedarf leicht. Es sind einige herausfordernde bergauf und recht schwierige Untergründe mit den schweren Taschen zu bewältigen.
Unsere Devise heute...so weit wir kommen...
Das wird ein Ort abseits der Route sein. Google maps legt mir noch ein Ei und so grasen wir im der Pampas herum bis meine Geduld zu Ende ist weil seit gefühlten 30 Minuten die Ankunft immer noch in 16 Minuten sein soll. Ich such einen Weg zur Hauptstraße und im Nu werden aus 16, 4 und 3 und 1 Minute und wir sind da.
Knapp 100km geschafft. Ohne Stress und gut eingeteilt mit der Hitze!
Bedauernswerterweise haben wir keinen Wein eingekauft. Unser heutiges Zuhause liegt idyllischst am Teich unter riesigen Bäumen mit Holzterrasse.
Na ja. Dann halt Wasser 🥵. Mir tut es gut. Durch die Mittelchen im Wasser und das in scheinbar ausreichender Menge habe ich meine durch Dehydration und Elekrolyverlust bedingten mega argen Krämpfe im Griff. Keine Essiggurkerl beim Liegen 🤣.
Unsere Pläne für die nächsten 2 Tage sind auch fixiert. Na dann. Gute Nacht! 😴Meer informatie
Der 1. Arbeitstag
16 juni, Frankrijk ⋅ ☁️ 26 °C
Da wir in Paris geblieben sind, hatten wir Glück mit Fahrradtickets um.9 Uhr vom naheliegenden Bahnhof Bercy weg nach Nevers.
Also wenn Frankreich scheinbar ein Fahrradland ist, der öffentliche Verkehr ist es nicht! SNCF Tickets zu buchen ist so extrem user unfreundlich, dass ich auf eine externe Plattform omnia umgestiegen bin und dafür 6 Euro Servicegebühr investiert habe. Auch fie Preise für Regionaltickets haben es in sich. Paris - Nevers 43 Euro und 10 Euro pro Person.
War es in Paris bewölkt und recht komot mit den Temperaturen, empfängt uns mit Nevers mit Hitze und keinem Lift. Also auf der provisorischen Rampe, wieder Taschen runter, nach wieder Taschen rauf, geschoben und gleich geschwitzt...
Es ist so unglaublich wie Frankreich so eine andersartige, eigene Architektur entwickeln konnte. Due grauen Häusern, die grauen Dächer, die hohen Fenster, die unglaublich verwinkelten Dächer. Gässchen und Straßen. Wenig Schmuck und trotzdem schön. Aber, es ist auch eine Geisterstadt. Keine Geschäfte, keine Bewohner, keine Caféhaussitzer, alles irgendwie tot.
Wir schauen uns noch fie vielgepriesene Kathedrale an bevor wir den ersten Blick auf die Loire erhaschen.
Dann geht es endlos lang einigen Kanälen entlang, manchmal passieren wir ein Dörfchen- auch alles ausgestorben- ein paar Bauernhäuser- viele leere, teilweise verfallende Herrenhäuser. Ein bisschen woe meine jüngste Erfahrung in Kroatien. Niemand wohnt mehr am Land. Schade!!
Kilometer um Kilometer radeln wir auf sehr gut befestigtem Untergrund. Ich bin froh, dass ich meine Muskeln ein bisschen fordern kann. Was mir zu schaffen macht ist die unglaubliche Hitze. Viel fahren wir ungeschützt und nachmittags bei 30 Grad im Schatten ist das herausfordernd. Es wird noch schlimmer. Bis 40 Grad. Da brauchen wir eine Strategie!
Nach circa 50 km machen wir einen Abstecher nach Le Charité sur Loire.
Zum Thema Sprache muss ich ganz stolz sagen: Merci, Nicolas. Je comprand toutes! Et je n'ai pas un problem de parle et de bavard avec les gents!
Auch Brigitte hat ihr französisch parat und die Leute sind sehr kooperativ und freuen sich über uns! Sie sind genauso stolz wie wir zuhause, wenn wir unsere Gegend anpreisen können.
Noch 15 km und wir haben nach ca. 65 km unsere erste Etappe erledigt. Pouilly sur Loire. Berühmt für den lokalen Wein.
Unsere Unterkunft ist ein Zelt auf einem Campingplatz.
In einem extrem originellen Beisl trinken wir diesen wunderbaren, trockenen, süffigen Weißwein und schnabulieren was uns die Wirtin bringt. Es ist köstlich!
Nun genießen wir den kühlen Abend.Meer informatie
L'aventure commence....
15 juni, Oostenrijk ⋅ ☁️ 14 °C
Um 8 Uhr besteigen wir- Brigitte und ich den Zug nach Salzburg. Von dort geht es nach Stuttgart und weiter nach Paris.
Hier müssen wir ein wenig tricksen weil es keinen grenzübergreifenden Schnellzug mit Radtransport gibt. Frechheit und Charme siegt und ohne Probleme mit a bissal Schmäh mit der französischen Zugchefin aus dem Elsass erreichen wir in Höchstgeschwindigkeit Paris. Gut 20 Minuten zu spät, die schon von der Vorreise stammten. Daher unsere kluge Entscheidung. Wir übernachten in Paris. Der letzte Zug nach Nevers ist um 19.00.
Radl ausladen, zusammen bauen, alles aufladen, radln... geht sich einfach nicht aus.
Ganz in der Nähe des Bahnhofs finden wir ein günstiges Hotel. Supercool dann die 30 Minuten Fahrt mit den ganzen wahnsinnigen Parisern.... Paris und Rad, eine Liebesgeschichte! Eigene Radstraßen, klare Abgrenzungen, große Pickerl auf der Straße. Und trotz des vermeintlichen Chaos funktioniert beides: Auto und Rad.
Nach einem Snack im Hotelresti, wir haben keinen Bock mehr auf mehr, schlaaaaaafen... wie wunderbar!Meer informatie





























































































































































































Reiziger
Mega ihr 2, ihr lässt euch nicht unterkriegen..schaut weiter gut auf euch, sicher schön (anstrengend)...