Von Peniche nach Ericeira
October 13 in Portugal
⛅ 17 °C
Voller Eifer starte ich - im Nebel- um Peniche, das ja auf einer runden Halbinsel liegt zu erkunden.
Schnell begreife ich, dass der Ort außer Klippen und ein tolles geologisches Phänomen gar nichts hat. Der älteste Teil sind ein paar abgehauste Steinhäuser, die ein bisschen an Bauernsacherl erinnern.
Zentrum gibt es nicht.
Der "berühmte" Teil ist in Wahrheit der Strand zwischen Peniche und Baleal fürs Surfen.
Heute dauert es wirklich nicht sehr lange und ich fahre wieder in der Sonne.
Vorbei an Sardinenfabriken- OMG- geruchstechnisch sehr spannend und vielen Landwirtschaften.
Recht unsensibel wird allerdings mit der Ressource Boden und Küste umgegangen und pothässliche und vor Allem unglaublich viele Neubauten in die Landschaft geknallt.
An so einem Ort mache ich ein Päuschen. Hotelruinen neben, inzwischen schon wieder in die Jahre genommenen Hotels, denen man den Unwillen zur Reinvest und Restaurierung ansieht. Vermutlich werden sie das Schicksal der Ruine erleiden, wenn der Standard weiter sinkt und irgendwann wird in dem Tal keine Wertschopfung mehr stattfinden.
Zu mir gesellt sich ein lustiger Norweger, der zum ersten Mal wandert. 15 kg hat sein Rucksach für due 4, 5 Tage, die er unterwegs ist. 3 Paar Schuhe hat er mit. Wir haben eine richtige Gaudi miteinander. Dann trennen sich unsere Wege wieder und ich schiebe mein Rad vom Strand zurück auf den Weg. Und wer steht da und lacht mich an? Die taffe Lady aus München! Was für ein unglaublicher Zufall! Den Rest der Strecke radeln wir miteinander. Immer wieder halten wir an diesen großen Aussichten übers Meer weil es einfach erhaben und schön ist!
Ein erstes Fazit ist sicher, dass das Landesinnere zu dieser Jahreszeit recht langweilig ist und die Küste spektakulär.
Recht ausgehungert bin ich dann in Ericeira. Mein obligatorisches Minifrühstück liegt Stunden zurück.
Ich freu mich richtig aufs Essen in diesem wunderschönen, supersauberen Ort. Weiß ist die Hauptfarbe, bunte Elemente schmücken die Häuser, glatt und glänzend- poliert der Marmorbelag.
Schon die Einfahrt in Sao Sebastiano zeigt die Seele dieses Abschnitts. Hier ist Sport und Spaß angesagt!
Surf- Kitesurf-Skating Schulen, Marken wie Billabong, Beachvolleyball Felder so groß wie Fußballplätze.
Im Wasser überall die schwarzen Punkte, auf die nächste Welle wartend.
Bei köstlichem Schwertfisch und einer gemeinsamen Flasche Wein lassen wir den Abend ausklingen.
Auch wenn der Name wie eine Hautkrankheit klingt, so ist es doch bisher der 2. schönste Ort für mich.
63 km und 904 HmRead more






























Traveler
Echt cooles Foto!
Traveler
Immobilieninvestoren 🫣 grässlich!
Traveler
Tolles Bild