• Ein Tag im Märchenbuch - Sintra

    October 16 in Portugal ☀️ 19 °C

    Mit dem Zug fahre ich nach Sintra. Ich lerne Irena kennen weil sie mich anspricht, als wir gemeinsam den Bahnhof Rossio suchen.

    Sie ist eine in Sydney lebende Russin und Lehrerin. Plaudernd und abgleichend was wir uns ansehen wollen landen wir mit 100ten anderen am hübschen Bahnhof in Sintra.

    Beim Gang ins Zentrum wird sehr schnell klar, das ist etwas ganz Besonderes! Jedes Gebäude ist voll mit Ornamenten. Alle möglichen Stile erzeugen einen großartigen, märchenhaften Eindruck. Manuelisisches trifft auf Renaissance, Neugotik, barocke Elemente... alles miteinander verquer und verspielt. Einfach genial!

    Und erst die Geschichte dieses besonderen Orts wo kein Gebäude "normal" ist.

    Die Römer waren die ersten, die nachvollziehbare Spuren hinterlassen haben. Sie verehrten den Mondgott Cynthia- Sintra.

    Die Mauren haben im 9. Jhd. eine riesige Burganlage auf den "Monte Lua" - Mondberg gebaut. Weil man sieht von da oben einfach 360 Grad und ist fast nicht einzunehmen weil es so steil ist. Diese Burg könnte man auch besichtigen, tat ich aber nicht.

    Der Berg war damals komplett kahl. Daher und vermutlich von den Römern als der Name. Im 10 Jhd wurde ein maurischer Palast zur Verwaltung und Sitz des Herrschers in Sintra (quasi im Dorf) gebaut. Die zwei strahlend weißen Türme des Palacio National de Sintra sind ein Wahrzeichen. Es war bis 1910 Sommerfrische Residenz der Könige Portugals.
    Den kann man auch besichtigen. Tat ich aber nicht.

    Das Rathaus reiht sich dazu und ganz besonders zwei Paläste oder Quintas, die das Ziel der meisten Touris sind, obwohl es so viel Anderes auch zu sehen gäbe.

    Alleine die ganzen Gassen, Parks und Anwesen. Unglaublich!
    Ich teile meine Footprints auf, weil ich mich nicht entscheiden kann welche Fotos ich nicht posten soll! 8🙈🙈🙈🙈

    Die folgenden Fotos sind nur ein paar Eindrücke aus Sintra Ort.
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