Lissabon
October 15 in Portugal
☀️ 28 °C
Ich schlafe einmal so richtig aus. Ich fühle mich ein bisschen ausgelaugt durch die gestrige Hitze und ich denke, dass ich mich verkühlt habe. Vormittags Wäsche ich alles ganz ordentlich in einer Wäscherei und hau mich wieder ein wenig ins Bett zum Dösen und Lesen.
Ich bin derart überfordert mit den vielen Leuten die da überall herum rennen.
Am Nachmittag wage ich mich hinaus und schlendere gemütlich durch die Stadt. Ganz gegen meine Gewohnheit erstehe ich eine ganze Ananas mit frischem, kalten überhaupt nicht süßem Pina Colada. Sehr köstlich!
Am Se vorbei- hineingehen tu ich in die Kathedrale nicht- erklimme ich durch Alfama die Burg. Auch den Eintritt spare ich mir. Lieber schnüffle ich in den Gassen des ältesten Teils herum. Ein gewaltiges Amphitheater krönte einst diesen Hügel und jetzt eben eine Maurenburg.
Lissabon fehlt eindeutig der Charakter von Porto. Was es für mich genau ausmacht kann ich nicht sagen, aber mir hat Porto vom Gefühl her viel besser gefallen. Vielleicht ändern diese Touristenmassen den Charakter einer Stadt? Was auf jeden Fall schöner ist im Norden ist die Buntheit.
Immer ein bisschen "auf der Flucht " vor den überlaufenen Orten gelange ich zur Endhaktestekke der 28er Bim. Der berühmten Straßenbahn. Es sind nur 10 Minuten zu den Prachtstraßen und trotzdem zeigt sich hier schon gut das Großstadtelend. Unglaublich viele Menschen die auf der Straße wohnen. "Fixe" Kartonbehausungen in allen Ecken und Einbuchtungen.
Ein ehemaliges Center Comercio ist nun China Großhandel und Einzelhandel für Bangladeshi. Ich unterhalte mich mit einem. In 4, 5 Stockwerken werden riesige Ballen mit Kleidung und Zeug herum geschleppt. Vom Schmuck in großen Chargen bis zu Souvenirs kann der Einzelhandel hier alles kaufen.
Die typischen bunten Baumwollfetzen, die an jedem Strandkiosk zu bekommen sind, kommen aus Bangladesch. 20 Jahre ist der junge Mann schon in Portugal. Und er mag es weil es wie Bangladesch (????) ist. Ok. Auch interessant. Leider reicht unsere gemeinsame Sprache nicht so weit, dass ich mehr aus ihm herauskitzle.
Vor dem Gebäude stapeln sich leere Kartons. Eben due Unterlage bzw. Behausung der Obdachlosen. Übrigens aller Couleur und nur Männer...
Da es eindeutig Chinaland ist freue ich mich auf das Essen. Ich genieße eine hervorragende Suppe und gebratene hauchdünne Reisnudeln.
Den Rest des Abends brauche ich für Planung des morgigen Tages und der weiteren Tour.
Ein Entschluss steht fest. Ich spare mir einen weiteren Tag hier. Um mir etwas wirklich anzusehen sind mir zu viele Leute.
Man kommt überall nur mit timeslots hinein und es reicht schon, dass ich in Sintra morgen so eingequetscht bin. Zeitgebundene Tickets! Ein Horror für mich!Read more









































TravelerUnd trotzdem hast du mit deinen Bildern geschafft Lissabon in ein schöneres Licht zu rücken!!
Traveler😄😄😄... ohne Menschenmassen und die Auswirkungen wäre es ja eh ok
TravelerIch mags auch nicht wenn’s so voll ist