• Начало поездки
    6 октября 2025 г.

    Abfahrt in Nussdorf

    6 октября 2025 г., Австрия ⋅ 🌧 11 °C

    Es ist ein Geschleppe bis wir in Nussdorf sind. Es nieselt immer wieder, aber wir wollen auf jeden Fall nach Bratislava radln. Denn die Prognose ist ja ganz gut. Im üblichen Chaos am Anleger steht Angelika vom Schiff und versorgt alle Aktivradler mit den Unterlagrn und Lunchpaketen. Goran wetzt herum, stellt Sättel ein, erklärt Räder und schon sind wir Freunde aufs Leben. Er kommt aus der Umgebung von Nis und der Chef der Neurochirurgie ist sein Motorradfteund! Wenn ich nur seine Nummer gehabt hätte!
    Es formiert sich ein Grüppchen, die gerne mit mir radeln möchten und so starten wir los. Bereits an der Copa Cagrana hört der Regen auf und mi dem starken Westwind und der Sonne sind wir schnell wieder trocken. Wir sind ein lustiges Trüppchen aus Vorarlbergern und Oberösterreichern. Der Weg ist wunderschön in den Herbstfarben und durch die silbernen Pappelwälder. In Hainburg machen wir ein Bierpäuschen. Inzwischen weiß ich, dass die Primadonna später ankommen wird in Bratislava. Die Schleuse Freudenau und der Wasserstand sind die Bremsen.
    In Bratislava drehen wir noch eine Stadtrunde und ab 19 Uhr warten wir am Pier.
    Schon ein bisschen kalt und sehr hungrig kommen wir dann endlich an Board.
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  • Budapest mit Draufgabe

    7 октября 2025 г., Венгрия ⋅ ⛅ 16 °C

    Brigitte und ich setzen uns der geführten Bustour aus. Soooo langweilig. Also, nix wie raus aus dem Gelabere und hinein ins Vergnügen. Gerti, die Schwester von Brigitte ist auch hier und so erkunden wir fie Innenstadt nach einem Kaffe und Doboschtorte gemeinsam. Es ist so genial, zu Dritt herum zuflanieren!
    Inzwischen haben wir uns auch mit einem der 5 Journalisten bekannt gemacht und damit einen Barkumpel gefunden.
    Der Trauni ist von Board gegangen und ich kann eine Kabine am Promenadendeck beziehen. An sich haben Brigitte und ich Los gezogen und ich hab gewonnen. Find ich schon sehr genial im Bett liegen und das Plätschern des ziehenden Wassers zu hören, nackt auf den Balkon springen und Fotis machen... aaaaaacchhhhh wie schön!
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  • Wieder das Wasser

    8 октября 2025 г., Венгрия ⋅ ☀️ 16 °C

    Zu wenig. Schwierig. Kalocsa muss ausfallen. Also traurig bin ich darüber nicht, weil die Alternative vom Osten nach Westen gefällt mich viel besser.
    Allerdings verzögert sich die Ankunft in Mohacs, das heute unser Ausgangspunkt sein soll, sehr.
    So bleiben in Realität nur gut 2 Stunden. Unsere 3 Vorarlberger Christl, 80 und die Zwillinge Uli und Armin, auch 80 oder so, hängen sich wieder an uns dran. Armin möchte Komoot lernen und so nehmen wir das bisschen Radln als Übungszeit.
    Wir kommen nur bis Kölked und dann schreit Christl "Bier", was für uns natürlich ein Befehl ist. Wir gehen in das grandiose Dorfwirtshaus wo 1/2 Bier 1,27 Euro kostet. Es ist total warm eingeheizt mit einem großen gemauerten Ofen. Schade, dass wir weiter müssen. Sie kaufen im Dorfladen noch Wurst, die ungefähr 5x weniger kostet als in der Budapester Markthalle. Mit querfliegendem Gegenwind geht's zurück nach Mohacs. Weil wir die lange Strecke nach Belgrad und die serbische Grenze vor uns haben, durften wir heute nur so kurz uns bewegen.
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  • Belgrad, inzwischen wie Schwester

    9 октября 2025 г., Сербия ⋅ ☀️ 12 °C

    Da ich gerade unfreiwillig so lange in Serbien war,aber das ist eine andere Geschichte, die ich privat erzähle, habe ich schon besondere Gefühle für Belgrad. Es ist mir total vertraut. Komisch. Brigitte macht die Stadtrundfahrt und ich warte auf sie in der Kneza Michaela. Dann müssen wir für unsere Kindlein zuhause ein bisschen einkaufen. Total doof, weil wir das Zeug dann zum Dom des Hl. Sava schleppen. Ich entdecke wieder neue Dinge und hab schon einen Plan für den nächsten Aufenthalt. Das Yugomuseum und Haus der Blumen.

    So vergaukeln wir die Zeit in der Stadt und nach dem Dom fahren wir mit dem 33er Bus direkt zur Brankow Brücke und damit zum Schiff. Unmöglich jetzt schon "heim" gehen und wir beschließen den Tag in einer supercoplen Yugobar. Dort treffen wir die halbe Crew beim Essen. Ein paar gehen, ein paar kommen. Angeblich das beste serbische Essen in Serbien. Tito prangt von den Wänden, von Porzellanservicen, es ist fast ein Museum des alten Yugoslavien. Aber. Es nützt nix. Auch wenn das Bleiben gut wäre. Heute ist keine Tourenbesprechung mehr und so kann ich den Abend auch verplaudern und faul sein.
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  • Mohacs noch einmal

    10 октября 2025 г., Венгрия ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute geht's von Mohacs nach Baja. Nur 36 Kilometer, aber schön luftig. In Dunafalva gönnen wir uns wieder ein Bierchen, gemeinsam mit den Vorarlbergern.
    Dann geben wie Gas, denn die Zeit wird knapp. Immerhin sind wir drei Stunden zu spät angelegt und uns bleiben nur gute 2,5 Stunden.
    Es ist schon sehr dämmrig als wir in Baja ankommen. Dadurch, dass ich die Schleichwegerl kenne, lavieren wir uns an einer großen politischen Kundgebung von Petr Matja vorbei, dem Opponenten Orbans.
    Eine wunderbare heiße Dusche wärmt die, doch gut ausgekühlten Knochen. Ablegen tun wir dann aber viel später. 2 Kabinen der Americanos haben sich bei ihrem Abenteuer verfranst- oder doch zuviel Bierseligkeit genossen? 🤣🤣🤣
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  • Gegen den Sturm

    11 декабря 2025 г., Чехия ⋅ ☁️ 9 °C

    Estergom ja oder nein. Das Niederwasser macht uns wieder Kopfzerbrechen. Immerhin sind es über 60km zu fahren.
    Eine riesige Gruppe will sich in Strurovo anschließen. Es ist Kirtag und wir brauchen plus 4!!! Km bis wir am Radweg sind, weil die ganze Stadt voll ist!
    Also cruisen so um die 50 Leutln hinter mir her bis einer schreit, er hätte seine Frau verloren 🤣🤣🤣.
    Ich muss ihn zurückschicken, vermutlich gönnt sie sich einen Frühschoppen...🙈🙈🙈

    Am Knackpunkt, einer schlecht gekennzeichneten Abzweige waren nur mehr 40 und meine Brigitte ist auch weg. Leider hat das Stehenbleiben und die Nachkommenden einwinken nicht geklappt. Ich schick alle auf den Weg voran, immerhin ist Armin dabei, dem ich das Navigieren die ganze Woche gezeigt habe. Später erfahre ich dann, dass sie bei der Tourenbesprechung nicht gut aufgepasst haben und über Stock und Stein gerumpelt sind bis sie am richtigen Weg waren. 🫣🫣🫣

    Ich fetz zurück und mach mich auf der Bundesstraße auf die Pirsch. Das Blöde ist, es sind auch Biobikes dabei und es ist Sturm. Gegensturm, also echter Kampf heute den ganzen Tag.
    Nach ca. 20 Min wildsauradeln habe ich sie endlich gefunden. Am Weg nach Moskau... mon Dieu!🤣

    Gemeinsam radeln wir wieder auf die Route. Keiner von den Ausreißern hatte ein Navi, Karte oä!
    Mit dabei eine Berlinerin mit strammen Wadln, der ich den ganzen Weg die Windmauer mache. Zum ersten Mal habe ich ein EBike und bin nun richtig froh drüber.

    Die wunderschönen Ausblicke auf die Donau entschädigen dafür, dass wir durchradeln müssen um rechtzeitig in Komarno zu sein..

    Immer wieder überholen wir Radler ohne Strom und sie plagen sich gehörig!
    Endlich erreichen wir Komarno und suchen uns ein gemütliches Bierchen.
    Das finden wir am Europaplatz, den so auch noch alle zu sehen bekommen.
    Müde und gehypt genießen wir den Abend auf dem Schiff.
    Es geht zurück nach Wien. Traurig, aber so ist es eben beim Reisen. Es sollte nie aufhören!
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    Окончание поездки
    12 октября 2025 г.