• Klaas Eßmüller
  • Klaas Eßmüller

Inverness

Mit dem Caledonian Sleeper fahren und mit dem Flugzeug nach London fliegen? Fühlt sich irgendwie falsch an. Daher: auf nach Schottland mit dem Zug! Mal schauen, ob es klappt. Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    9. Juli 2022
  • Auf gehts

    9. Juli 2022 in Deutschland ⋅ ☁️ 14 °C

    Für mein inneren Monk brauche ich Zeit auf dem Bahnhof, um viel viel öfter als notwendig meine Tickets zu überprüfen, den richtigen Bahnsteig zu finden und die optimale Einstiegsstelle. Um dann dort wieder meine Tickets zu überprüfen.

    Und dann auf die Anzeigen und Durchsagen zu starren, ob ich immer noch an der richtigen Stelle stehe, wann "mein" Zug kommt und die Pünktlichkeit in der Bahn-App zu überprüfen.

    Das macht Menschen um mich herum manchmal kirre, gehört bei mir zum Reisen aber dazu. Sobald ich im Zug oder Flugzeug sitze: alles ok.
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  • Köln

    9. Juli 2022 in Deutschland ⋅ ⛅ 22 °C

    Zwar sind wir mit 17 Minuten Verspätung aus Hamburg losgefahren, aber die Sollbruchstelle Köln hat aus einem anderen Grund zugeschlagen: der Thalys fährt nicht ab Köln sondern ab Aachen. Eine "Inspektion am Zug" hat dies erforderlich gemacht. Also mit dem RegionalExpress nach Aachen, dort "haben Sie dann Anschluss an den Thalys nach Paris". Gut, in diesem Fall bedeutet Anschluss dann 10 Minuten zum Umsteigen - das wird spannend.

    Ich selbst muss nur bis Paris, aber ich habe mit Mitreisenden gesprochen, die in Brüssel den Zug nach London bekommen müssen und dann weiter nach Exceter müssen. Tauschen möchte ich nicht. Ich muss ja "nur" bis Paris.
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  • Tagebau Hambach

    9. Juli 2022 in Deutschland ⋅ ⛅ 23 °C

    Das ist also der Tagebau, für den der Hambacher Forst geopfert werden soll. Meine Meinung: lasst den Wald stehen und die restliche Braunkohle wo sie ist.

  • Aachen

    9. Juli 2022 in Deutschland ⋅ ☁️ 23 °C

    Das war also Aachen. Eine Bahnsteig, eine Unterführung und noch ein Bahnsteig. Nicht mal für die eine Besichtigung des Doms hat es gereicht. Schade eigentlich.

    Trotz noch einiger Minuten Verspätung des Regionalexpress hat der Thalys auch noch auf Mitreisende aus Köln gewartet, die aufgrund Alters sehr viel mehr Zeit beim Umsteigen benötigen. Ich habe auch Bahnpersonal gesehen, dass eine ältere Dame über den kompletten Umstieg begleitet hat.

    Jetzt sitze ich in "meinem" Zug nach Paris mit Stopp in Lüttich und Brüssel. Jetzt kann die Anspannung abfallen und ich diesen wunderbar plüschigen Thalys genießen.
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  • Lüttich

    9. Juli 2022 in Belgien ⋅ ⛅ 24 °C

    Damit bin ich also das erste Mal seit Interrail 1992 und dem Besuch einer Bekannten in Knokke (wahrscheinlich 1997) wieder in Belgien. Next Stop Brüssel.

    Ich hab es ja so gewollt, aber die ganze Reise führt mich zu Orten - oder besser zu Gleisen auf Bahnhöfen in Orten - die auch sehr gut als Reiseziel taugen würden.Weiterlesen

  • Zuch kaputt

    9. Juli 2022 in Belgien ⋅ ⛅ 23 °C

    So, "mein" Zug ist also kaputt. Wechsel in Windeseile in Brüssel - einfach nur über den Bahnsteig - und in einen Ersatzzug. Die eine Station wird der jetzt hoffentlich halten. Bewundernswert: die Sitzplatzreservierungen haben ihre Gültigkeit behalten. So zumindest die Aussage des Zugpersonals. Ob das richtig ist? Auf jeden Fall wollte niemand ausser mir auf Platz 74 sitzen.

    Beeindruckend: Durchsage in 3 Sprachen. Weniger beeindruckend: so schlechte Tonqualität, dass keine der 3 Sprachen wirklich verständlich war.

    Auch beeindruckend: französischer Mitreisender, der für mich "alten Lateiner" übersetzt hat und dann mit "follow me" mich in den neuen Zug mitgenommen hat.
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  • Paris

    9. Juli 2022 in Frankreich ⋅ ⛅ 29 °C

    Erstaunlich: bei dem ganzen Gehassel auf dem Weg von Hamburg nach Paris habe ich nur 45 Minuten Verspätung eingefahren. Und das scheint einzig darin begründet zu liegen, dass der Zug nicht in Köln sondern in Aachen losgefahren ist und die Gäste mit dem RegionalExpress von Köln nach Aachen fahren mussten.

    Jetzt also Paris.
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  • Abendessen: Croque Monsieur

    9. Juli 2022 in Frankreich ⋅ ⛅ 29 °C

    Hunger, also Abendessen auf Empfehlung aus dem Hotel. Das liefert dann den Hammer: getoastete Weißbrotscheiben, mit Käse überbacken und Kochschinken innen drin. Das gibt es auch als Croque Madam, dann mit einem Spiegelei oben drauf. Das muss dann die französische Variante eines Strammen Max sein.Weiterlesen

  • Sacre Ceur

    9. Juli 2022 in Frankreich ⋅ ⛅ 27 °C

    Der Blick vom MontMarte über die Stadt ist wahnsinnig schön. Und voll ist es auch. Den Eintritt in die Basilika habe ich mir gespart. Stattdessen habe ich ein wenig das Viertel erkundet: viele kleine Gassen, überall Lokale. Hier ist definitiv ein Ort, der sich zu besuchen lohnt! Was mich gewundert hat: niemand trinkt Wein, ich habe überall nur Aperol Spritz als Getränk gesehen. Aber vielleicht ist das ja auch genau so, als ob ich in Hamburg Weisswurst-Essende mit Lederhose sitzen sehen wollte: Klischees halt.Weiterlesen

  • Louvre - später

    10. Juli 2022 in Frankreich ⋅ ☀️ 16 °C

    So, jetzt war ich also das zweite Mal im Louvre. Die Mona Lisa ist noch da und auf den ersten Blick unbeschädigt. Aber: um möglichst dicht heranzukommen, ist sehr, sehr viel Geduld gesagt. Diese Warterei habe ich mir gespart.

    Meine eindringliche Empfehlung: Bucht! Tickets! Vorab! Ansonsten heisst es warten, ob noch etwas geht. Keine Garantie auf einen Besuch des Museum. Der Einlass nach Zeitfenstern - auch hier mit Freizeitpark-Gittern - funktioniert gut. Es gibt aber eben auch keinen Schatten und Warten in der prallen Sonne ist angesagt.

    Was ich ausser der Mona Lisa noch gesehen habe? Meine Empfehlung: in die Abteilung der europäischen Maler gehen: dort habe ich Rubens, Rembrandt und Vermeer gesehen. Dort ist das Museum auch wahnsinnig leer: wahrscheinlich, weil die Mona Lisa genau am anderen Ende ist. Auch die französischen Kronjuwelen sind einen Blick wert.

    Aber insgesamt ist der Louvre so voll mit Kunst, dass ich nach 30 Minuten im Overload-Modus war. der Plan war: Vermeer, Mona Lisa, Kronjuwelen. Den habe ich dann auch in 3 Stunden abgearbeitet. Leider sind viele Beschriftungen nur in einer Sprache, was mir als ohne jegliche Französisch-Kenntnisse die Beschäftigung dann auf "was? so alt ist das schon" und "gefällt mir" beschränkt.
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  • Arc de Triomphe

    10. Juli 2022 in Frankreich ⋅ ☀️ 17 °C

    Was bin ich ein Weltbürger: den Fußabdruck einstellen und "Triomphe" weglassen, weil ich nicht weiss, wie es geschrieben wird. Ich wusste: irgendwann zahlt sich Latein in der Schule aus. Auf diesen Moment warte ich aber immer noch.

    Mitten in einer Verkehrsinsel am Ende der Avenue des Champs Élysées - auch hier hat der Lateiner die Schreibweise aus der Wikipedia kopiert - auf einer großen Verkehrsinsel gelegen. Könnte auch der Horner Kreisel in Hamburg sein.

    Den Abstecher habe ich mir mal gegönnt und ein paar Detailbilder geschossen. Dann werde ich die Geschichte und die Ortsangaben am Bogen mal in Ruhe nachlesen. Vielleicht ist es geschickter, so etwas in anderer Reihenfolge zu machen. Aber dann müsste ich ja ausser den Übernachtungen und den Zugtickets wirklich alles minutiös voraus planen. Und dazu habe ich keine Lust.

    Die Avenue ist übrigens schon für die Ankunft der Tour de France in ein paar Tagen mit Tribünen ausgestattet.
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  • Weltausstellungs-Hinterlassenschaft

    10. Juli 2022 in Frankreich ⋅ ☀️ 18 °C

    Ich hatte mich vorher entschlossen, nicht auf den Eiffelturm hinauf zu fahren. Bin ich schon gewesen, auch wenn es ziemlich genau vor 30 Jahren bei der Durchreise auf Interrail war. Damals war es noch möglich, ohne Ticket unter dem Eiffelturm zu "flanieren". Heute: Zaun, Warteschlange und Ticketkontrolle.

    Meine Empfehlung: Tickets vorab buchen, vor Ort sind lange Schlangen zu erwarten.
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  • Nach dem Brand

    10. Juli 2022 in Frankreich ⋅ ☀️ 26 °C

    Wo ich schon mal in der Gegend war, habe ich einen Abstecher nach Notre Dame gemacht. Ehrlich gesagt hatte ich den Brand verdrängt. Auf dem Weg dorthin beim Anblick des Bauzaunes fiel es mir wieder ein.

    Nicht so viele Touristengruppen aber Livemusik vor Ort. Und ein paar Bilder vom Inneren der Kirche direkt nach dem Brand. Es ist so ein Jammer und eine Herkules-Aufgabe, diese Kirche wieder in den ursprünglichen Zustand zu bringen. Das wird Handwerker über Jahre fordern und beschäftigen.
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  • Crêpe Suzette

    10. Juli 2022 in Frankreich ⋅ ☀️ 26 °C

    Zu zweiten Mal hat es mich in das selbe Restaurant verschlagen. Am zweiten Abend hintereinander Michael Jackson - weil Didier, der Inhaber - darauf steht. Irgendwie nicht die Musik, die ich mit Paris assoziieren würde. Aber gut.

    Das Essen und die Menschen hier sind auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Dann im Hotel noch einen Wein trinken und auf die Abreise morgen vorbereiten.

    Zur Sicherheit noch einmal die eMails checken, ob der Eurostar auch wirklich fährt. Und dann auf in eine wahrscheinlich unruhige Nacht.
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  • Eurostar

    11. Juli 2022 in Frankreich ⋅ ☀️ 17 °C

    Da stehen also die Eurostar-Züge. Komplett separiert von anderen Zügen, zugänglich nur nach einer Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Und eine Passkontrolle ist erforderlich, Personalausweis reicht nicht.

    Was davon Folgen des Brexit sind: die Passkontrolle sicherlich. Ob die Sicherheitskontrollen auch? Keine Ahnung! Wenn ich zurück denke, mit welcher Selbstverständlichkeit ich die Grenzen zwischen Deutschland und Belgien und Belgien und Frankreich überquert habe: jetzt verlasse ich die EU.

    Ich persönlich bin mir sicher, dass sich die Briten mit dem Brexit keinen Gefallen getan haben. Nicht nur die wirtschaftlichen Folgen, die Einschränkungen für die Menschen, die Entfremdung von Europa und der gordischen Knoten Nordirland: für die Loslösung von Europa zahlen die Briten einen hohen Preis.

    Für die Reise mir dem Zug von Paris nach London: bringt Zeit mit. Die Sicherheitskontrollen sind gestaffelt und wieder mit Wartegittern ausgestattet. Ich habe Menschen 10 Minuten vor Abfahrt ihres Zuges mit "2 Sicherheitsüberprüfungen 2 Go" erlebt. Dann Beine in die Hand und bis zum Glühen der kleinen Räder der Rollkoffer.

    Ich selbst hatte mehr als genug Zeit "mitgebracht" und die Kontrollen ganz entspannt hinter mich gebracht.

    Die Fahrt selbst ist dann sehr komfortablen und in knapp zwei Stunden geht es von Paris nach London.
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  • Noch Frankreich - Calais

    11. Juli 2022 in Frankreich ⋅ ☀️ 21 °C

    Kurz danach ging es in den Tunnel. Über 50 km nach Großbritannien. Was das bedeutet: Währung besorgen, fit für den Umrechnungskurs im Kopf machen (aktuell 1£ = 1,18€). Warum die Briten nie den Euro eingeführt haben? Auch das ist etwas, was ich nicht verstehe. Aber ich bin ja kein Volkswirtschaft-Experte. Für mich als Reisenden ist das jetzt erst mal nervig.Weiterlesen

  • St. Pancras

    11. Juli 2022 in England ⋅ ☀️ 26 °C

    An diesem Bahnhof endet der Eurostar. Einer der schönsten Bahnhöfe, die ich bisher erlebt habe. Direkt - und ich meine wirklich direkt - daneben: Bahnhof KingsCross, halt der Bahnhof mit dem Gleis 9 3/4.Weiterlesen

  • Euston Station

    11. Juli 2022 in England ⋅ ⛅ 29 °C

    Das gab dann erst einmal selbst verschuldeten Stress: ich habe mich auf die Kreditkarte verlassen. Aber ich habe den 4stelligen PIN, der automatisch beim Bezahlen mit der Kreditkarte im Internet generiert und per SMS zugeschickt wird mit dem PIN der Karte selbst verwechselt. So! Ein! Mist! Damit stehe ich erst einmal da ohne die hier am weitesten verbreitete Bezahlmöglichkeit. Cash wird in den Hotels noch akzeptiert, aber eine Maestro-Karte ("EC-Karte") kann höchsten zum Abheben eben dieses Cash am Geldautomaten eingesetzt werden.

    Das hatte dann nach langem "Gehassel" ein Umbuchen des Hotels in Inverness zur Folge: das Hotel wollte obwohl in der Buchungsbestätigung Maestro angegeben nach telefonischer Rückfrage diese vor Ort nicht akzeptieren. Da der Mitarbeiter am Telefon dann auch noch richtig pampig wurde, habe ich innerhalb der Stornofristen storniert und ein anderes Hotel gebucht.

    Und daraus erwachsen "Notizen an mich selbst" - alle anderen haben das selbstverständlich gewusst: erstens Kreditkarten haben immer noch einen PIN, es gibt sie auch als Debit-Karten. Davon haben wir unwissentlich eine für unser "Einkaufkonto" verwendet. Zum Glück! Und ich werde auch bei Hotels mit kostenloser Stornierung die Bezahlung schon beim Buchungsvorgang vornehmen. Das Geld gibt es im Stornierungsfall trotzdem komplett zurück.

    Auf jeden Fall hat das erst einmal Adrenalin und Puls gegeben. Jetzt aber ab in die Stadt.

    Eine witzige Beobachtung habe ich noch: alle Fahrgäste in Bahnhöfen stehen vor großen Anzeigetafeln, auf denen die nächsten 10 Züge angezeigt werden. Aber nur für die nächsten 3 oder 4 Züge steht das Gleis schon fest. Irgendwann wird dann die Plattform angezeigt und damit ist das Gleis klar. Es bewegt sich also ein Teil der Menschen aus der Menge, weil gerade ihr Zug aufgerufen wurde. Dies ist nicht nur in Euston so, sondern überall auf "Terminating Stations" in England. Und genau dafür wird eine große Halle benötigt, in der eben die Fahrgäste auf die Anzeige Ihres Gleises warten können.

    Da das hier das normale Vorgehen ist ist auch niemand darüber sauer. Wenn ich das mit einer "umgekehrter Wagenreihung" in Deutschland und dem folgenden Shitstorm vergleiche, ist zumindest der Umgang und die Flexibilität hier deutlich gelassener. Welche Vorteile das britische Verfahren hat, kann ich nicht einschätzen. Vielleicht höhere Flexibilität und bessere Möglichkeit die Auslastung der Gleise zu steuern.

    Ich selbst gehöre zu den Reisenden, die am liebsten auf dem richtigen Gleis spätestens 15 Minuten vor Einfahrt des Zuges an genau der Stelle stehen, an denen gleich die richtige Zugtür anhalten wird. Nicht der richtige Wagon, die richtige Tür. Und gerne vorne in der Schlange. Ich weiss, ich bin ein Monk😉
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  • Millwall

    11. Juli 2022 in England ⋅ ☀️ 30 °C

    Ich habe mir im Vorfeld überlegt, mir ein Fußballstadion anzusehen. Zumindest von außen. Auf die EURO2022, die aktuell in England läuft, hatte ich keine Lust. Ebenfalls keine Lust hatte ich auf einen dieser sterilen Tempel wie das Wembley-Stadion oder das Emirates Stadium. Daher hatte ich mir überlegt, nach Millwall zu fahren.

    Und ich wollte in London mich mindestens einmal per U-Bahn, per Taxi und per Doppeldecker-Bus fortbewegen. Und Fish&Chips essen. Das ich das alles mit einem Tripp nach Millwall bekomme, war nicht abzusehen.

    Also per "Tube" zur Station London Bridge. Ich finde es schlau, dass die U-Bahn Linien in London Namen und Farben haben und nicht Nummern und Farben wie in Hamburg. Lieber HVV: das wäre doch was. Ich finde es sehr viel einfacher, sich zu merken, dass die Circle-Line oder die Northern-Line zu nehmen ist, als die U2 oder die U3, die Gelbe oder die Rote.

    Von dort dann per Taxi nach Millwall und Stadion ansehen. Leider waren Filmaufnahmen drinnen Daher gab es keine Möglichkeit, in das Stadion zu gelangen. Aber durch glückliche Fügung und einen absolut netten Menschen durfte ich INS STADION. Nur den Rasen nicht betreten. WAHNSINN. Ich war im TheDen, ohne mich anzumelden oder eine offizielle Tour zu machen. Ganz alleine.

    Wo ich schon mal da bin, kann ich ja gleich Fish&Chips von der Bucketlist nehmen. Ab ins Millwall Café gegenüber. Nein, Fisch hätten sie erst morgen wieder, aber sie könnten mir auch Scampi in die Fritteuse werfen. Was soll's, hinein in den Magen. Wird schon schiefgehen...hoffentlich. Hat auch gar nicht nach Scampi geschmeckt, es war halt irgendwas Frittiertes in Panade. Aber das ganze Café mit Millwall-Historie ausgestattet. Das muss für Millwall-Fans der Tempel sein. Heute war aber niemand da.

    Dann zu Fuß zurück in Richtung London Bridge. Spannend, den Stadtteil weitab der City aus nächster Nähe zu sehen. Es soll einer der ärmeren Stadtteile sein. Dazu kann ich mir kein Urteil erlauben. Was ich aber sagen kann: je dichter es an die City ging, desto höher die Gebäude. In Millwall noch zweistöckig, bald schon dreistöckig. Und so weiter.

    Irgendwann hatte ich keine Lust mehr zu laufen. Ab in den Bus. Doppeldecker, oben und ganz sitzen. Scheint der Touristenplatz zu sein. Die für mich als einheimisch Identifizierten sind alle unten geblieben.

    Was aber auch gilt: in Tube und Bus - kein Bargeld. Einfach die Kreditkarte vorhalten und durchgehen. Das scheint übrigens auch mit meiner PIN-losen Kreditkarte zu funktionieren. Dies ist erstaunlich fortschrittlich und komportabel.
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  • Tower Bridge

    11. Juli 2022 in England ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach der Rückkehr von Millwall habe ich nur noch einen Blick auf die Tower Bridge und den Tower geworfen. Hinein wollte ich nicht. Wahrscheinlich wäre der Eintritt ohne Wartezeit möglich gewesen.

    Was mir noch nie so bewusst war: der Tower von London ist eng von der Stadt umschlungen. Es ist aber auch schon lange, lange her, dass ich hier war. Meine Schwester hat selbstverständlich das richtige Jahr parat: 1985. Damit war ich viel kleiner oder die Stadt hat sich einfach an den Tower angeschmiegt.

    Dann zurück mit der Circle- und Northern-Line ins Hotel. Erst einmal Füße hochlegen.
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  • Chinatown

    11. Juli 2022 in England ⋅ ⛅ 28 °C

    Ich wollte mir Abends noch Soho ansehen. Soll ja das Amüsier- und Rotlichviertel von London sein. Amüsierviertel, Ausgehen, Essen, Pubs: definitiv. Unglaublich spannend zu sehen ist der südliche Teil, der Chinatown ist. Dort habe ich dann auch mein Absacker-Bier getrunken. Aber als Rotlicht-Viertel wie Hamburg mit der Reeperbahn oder der Davidstraße habe ich Soho nicht wahrgenommen. Immerhin habe ich ein "Moulin Rouge" gefunden. Damit steht mein MoulinRouge-Zähler auf zwei. Ich glaube aber, das in Paris ist das Original.Weiterlesen

  • Frei stehend

    11. Juli 2022 in England ⋅ ⛅ 27 °C

    Diese freistenhende Haus habe ich gestern auf dem Weg zum Hotel gesehen. Die Geschichte dahinter würde mich wirklich interessieren: anscheinend ist ja mal eine Häuserzeile da gewesen oder geplant gewesen. Was ist mit dem Rest passiert? Fragen über Fragen.Weiterlesen