• Castle, Foodie, Pokémon, Sushi, Sky

    2 November 2024, Jepun ⋅ 🌧 20 °C

    Heute erkunden wir Osaka!

    Von unserem Hotel aus ging es direkt zur Burg von Osaka. Diese ist ein Steinwurf von unserem Hotel entfernt, sodass wir mit einem Kaffee ausgestattet direkt hinlaufen können.

    Wir kommen vom Norden und nicht den Hauptpfad von Süden und wundern uns zunächst wie wenig los ist. Es gibt mehrere Burggräben und so sind wir zunächst durch einen mit der Burg getrennt. Das gibt uns einen perfekten Fotospot, den wir natürlich sofort ausnutzen.

    Wir laufen über die Nordbrücke und kommen somit zum eigentlichen Bereich der Burg. Es werden mehr und mehr und mehr Menschen. Zuletzt sehen wir die Schlange, die zur Burg anstehen. Es wurden sogar kleine Infotafeln aufgestellt, die anzeigen, wie lange es ab dem Punkt noch dauern. Ein schlechtes Zeichen. 15 Minuten…. 30 Minuten… 45… Minuten…. das Geländer der Schlange hört auf und gleichzeitig geht die Schlange noch weiter. Von der verbleibende Länge müsste es mindestens noch ein 60 Minuten Schild geben. Wir sind hin und hergerissen, ob es sich lohnt.

    Wir versuchen es und zu unserem Erstaunen stehen wir bereits nach 10 Minuten schon bei dem 30 Minuten Schild. Genauso geht es weiter und schon sind wir im inneren Kern. Einmal um dir Kurve und es gibt erneut Schlangen. Ein Schild zeigt auf, dass es bis zur Spitze des Gebäudes 8 Stockwerke es gibt und sich dir Massen aufteilt in Lift und Treppe. Wir schauen uns kurz an und nehmen die Treppe.

    Wir sind erneut überrascht. Das innere Der Burg ist ein vollständiges Museum. Im ersten Stock schauen wir uns Filme an, wo es über Schrift, Beziehungen, Familiengeschichte und mehr geht. Es könnte leicht eine Amerikanische Sitcom daraus gemacht werden. Mit den damals üblichen Konkubinen wurde es bunt durchgemischt. Auf der anderen Seite war Adoption wohl ein ganz normales Mittel, um die Familie Ordnungsgemäß zu vergrößern und die politischen Beziehungen zu Pflegen. So Adoptierte der Shogun in Osaka 9 Kinder.

    Die andere Stockwerke führten uns durch Kunstwerke, Waffen sowie Rüstungen, Plänen und mehr. Im 8ten Stock angekommen hatte man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt. Die Vorstellung dass die Japaner lediglich aus Holz 8 stöckige Gebäude hervorgebracht haben ist recht beeindruckend.

    Von dem Schloss aus sammelten wir noch einen Tempelstempel ein und liefen anschließend zu einem Cafe. Gestärkt hatten wir heute mal etwas andere Ziele auf dem Programm.

    Unser nächstes Ziel ist ein runder, warmer, wackliger, fluffiger KÄSEKUCHEN! Man kennt es vielleicht ebenfalls aus Social-Media und auch hier sind sie groß im Programm. Es gibts extra zwei unterschiedliche Schlangen. Diejenigen, die den Kuchen frisch aus Ofen haben wollen oder die eben schon abgekühlten Kuchen haben wollen. Später auf der Reise habe ich einen weiteren Laden der Kette gesehen, wo man aber eine Nummer ziehen musste und es wie am Flughafen einen Wartebereich gibt, wo man warten muss, bis man aufgerufen wird.

    Wir suchen uns ein ruhiges Eck und machen uns über den Kuchen her. Wirklich extremfluffig und wirklich gut. Vom Geschmack her erinnert er an unseren bayrischen Kaiserschmarn nur fluffiger und sanfter. Die zwei denken, dass wir zunächst nur ein Viertel essen… Kurz drauf war der gesamte Kuchen weg.

    Mit dem Bauch gut gefüllt befanden wir uns auch direkt in dem genauen Platz für den nächsten Stopp. Jetzt wird es nerdig. Wir befinden uns in einem Kaufhaus bestehend aus 3 Gebäuden, wo sich auf 10 Stockwerken über und 2 Stockwerken unter der Erde alle möglichen Läden tummeln. Darunter eins der besten, einzigartigsten von Allen: Das Pokémon Center DX!

    Bisher hatte ich nur Bekleidungsgeschäfte mit solch einer Fläche gesehen. Es gab einfach alles zu den kleinen Monstern. Aufkleber, Pins, Kekse, Teller, Tassen, Essstäbchen, Spielkarten, Plüschtiere in jeglichen Größen, Schmuck, Deko, Lampen, Figuren, Schlüsselanhänger und es gab kein Ende. In der Zeit, wo Alex und ich den Laden durchforsteten, hat Anita voraussichtlich das gesamte Einkaufszentrum durchgeschaut. Es war echt unglaublich! Natürlich mussten wir Karten kaufen. Sie sind zwar japanisch, aber die Bilder selbst erkennen wir auch so. Alex nahm sich noch Evoli-Figuren, während ich mir ein PokemonGo-Plus holte. Damit kann ich mein PokemonGo verbinden und mit einem physischen Gegenstand in der digitalen Welt einwirken. Toll!

    Vom einem zum anderen Ohr grinsend trafen wir uns mit Anita und schlenderten weiter.

    Als Mittagessen steuerten wir den 5ten Stock an und fanden ein Running Sushi. Mit Deutschland nicht zu vergleichen. Jeder sammelte die Tellerchen, die am Schluss einfach gescannt wurden. Stetig liefen die Leckerbissen an uns vorbei und man konnte stets zugreifen. Wirklich sehr lecker!

    Anschließend ging es in den Norden. Wir fanden ein ruhiges Cafe und holten uns kühle Getränke, wo wir uns etwas entspannten bis es dunkel wurde.

    Jetzt geht es auf das Umeda Sky Building. Mit den Lift geht es in den 39 Stock, wo man anschließend mit Rolltreppen von dem einen Gebäude wie eine Brücke zu einem anderen rüber fährt, wobei man die unglaubliche Aussicht genießen kann. Ein Traum. Darüber wurde über beide Tower hinweg ein Ring platziert, wo man einen unglaublichen Blick über das Lichter mehr hat. Die Wolken werden von unten so mit Licht versorgt, sodass die Bilder teilweise etwas surreal wirken.

    Abschließend ging es nach Hause in einen Starbucks, wo wir die weiteren Stopps planen. Es geht nun noch weiter in den Osten!
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