• Lesotho, Sani Pass Tour

    February 12 in Lesotho ⋅ ☁️ 21 °C

    Sani Pass, der dritthöchste Pass der Welt und einer der gefährlichsten. Diesem Nervenkitzel wollen wir uns heute aussetzen.
    Um 8:30 Uhr sollte es nach gestriger Aussage der Rezeption losgehen. Gewartet haben wir bis kurz vor 10 Uhr. Aber das Warten hat sich gelohnt. Im Gegensatz zu gestern ist es heute morgen sonnig und leicht bewölkt, was sich auf den Fotos besonders gut macht. Los ging es nicht wie erwartet mit einem offenen Landrover, sondern mit einem geschlossenem Geländewagen. Mit uns machten noch 2 weitere Touries die Tour. Ein Deutscher und eine Amerikanerin. Die ersten Kilometer ging es noch auf geteerter Straße zügig voran. Dann mussten wir offiziell aus Südafrika ausreisen und ab da begann das Abenteuer. Wir haben nicht ernsthaft überlegt, die Tour mit unserem Auto zu machen, aber es sind durchaus Waghalsige dabei, die sich das getraut haben. Zahlreiche Autowracks zeugen davon, dass das nicht immer gut ausgegangen ist. Diese 8 km Offroadpiste ist Niemandsland und hat teilweise bis zu 17% Steigung. Es ist keine normale Schotterpiste, sondern eine Geröllpiste mit durchaus beachtlichen Felsen zwischendrin. Die Schaukelei war ganz schön heftig und Petra saß zwischen mir und dem Deutschen auf der Rücksitzbank. Für Fotos wurden an besonders exponierten Stellen Stopps eingelegt, ansonsten fotografierte und filmte ich aus dem Fahrzeug. Nach ca. 1 1/2 Stunden ständiger Schaukelei im Schrittempo erreichten wir in 2873 m Höhe die Grenze zu dem Königreich Lesotho. Hier waren dann auch erstmal die Einreiseformalitäten zu erledigen. Danach ging es dann auf einer neuen von den Chinesen gebauten Straße vorbei an den Hirten mit ihren Ziegen in das erste Dorf. In einer Hütte erfuhren wir etwas über das Land und derer Kultur. Wir durften im Erdofen gebackenes Brot und Homemade Beer kosten. Das Bier war aber gar nicht unsers. Vor der Hütte gab es dann noch Gesang und Tanz der Hirten und Frauen. Abschließend kehrten wir zum Lunch in die höchste Kneipe Afrikas ein und erhielten ein tolles Essen, bevor es dann wieder den selben Weg zurück ging. Hier wirkte alles noch bedrohlicher, als beim rauffahren. Um 15:30 Uhr wurden wir dann wieder an unserem Resort abgesetzt. Ein außergewöhnliches Erlebnis, für das sich der Abstecher hierher auf jeden Fall gelohnt hat. Wir nahmen noch ein Bad im Pool, bevor es dann um 18 Uhr wie aus Kübeln begann zu schütten. Es war schon ein großes Glück, dass wir zu dieser Jahreszeit dieses herrliche Wetter während der Tour hatten.Read more