• Saint-Valery-en-Caux

    August 31 in France ⋅ 🌬 20 °C

    Wir wurden um halb sieben von Starkregen, der auf unser Dach prasselte, geweckt. Da wir kein Brot hatten, wollten wir unterwegs frisches Baguette kaufen. Die nächste schwarze Wand rauschte heran; schnell noch entsorgt und dann los. Zum Kassieren kam auch keiner, also eine kostenlose Nacht verbracht. Es kam auf dem Weg aber dann noch so heftig, dass sie Scheibenwischer kaum gegenan kamen. Am Supermarkt warteten wir ein viertel Stunde, bis der Regen ein Aussteigen zuließ. Erst hinter Le Tréport wurde es besser und wir fuhren auf einen Rastplatz zum Frühstücken. Wir fuhren den ersten Campingplatz an, der schön gelegen, aber voll belegt war. Es ging noch 18 Kilometer weiter bis zum Womo Stellplatz Saint-Valery-en-Caux. Wir waren bei der Fahrt durch den Ort schon angetan und als wir dann auch einen Stellplatz bekamen, war der Ärger über das Wetter vom Mogen verflogen.
    Wir genossen einen tollen Nachmittag bei überwältigender Kulisse, die von der 150m hohen und endlos lang scheinenden geraden Kreidewand bestimmt wird. Den ersten Gang machten wir bei Hochwasser, das bei der starken Brandung über die Promenade schlug. Ein Schwimmer musste dann noch spektakulär aus dem offenen Wasser gerettet werden. Ein Spaziergang durch das Fischerviertel mit schönen renovierten Häusern rundetenden Tag ab, bevor wir es uns im Womo gemütlich machten. Tomatensalat und Spaghetti Bolognese und das Anzapfen unseres 5l Rotweinkanisters bestimmten den Abend.
    Kilometerstand: 182124- 182258 / 134 km
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