• Wadi al-Shab und das Sinkhole

    30 de novembro de 2025, Omã ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute fuhren wir zum Zielort unserer Reise, in die Hauptstadt Maskat. Immer an der Küste entlang. Reine Fahrzeit wären etwa 2½ Stunden, aber unterwegs gibt es einiges zu entdecken. So führen viele schroffe, meist trockene Täler aus den Bergen ins Meer.

    Wir entschieden uns für das wohl spektakulärste: das Wadi Al-Shab. Hier fließt tatsächlich ein Flüsschen, das Tal ist grün, bestanden von Palmen, Feigen, Bananen und diversen Sträuchern. Auf kleinen, mit Erdwällen eingefriedeten und bewässerten Feldern wird ein wenig bescheidene Landwirtschaft betrieben. Um ins Tal zu gelangen, muss man sich zunächst über einen See übersetzen lassen, Platz für einen Weg ist am Taleingang nicht. Der anschließende Wanderweg ist zunächst bequem, später kraxelt man über einige Steine - bis es nicht mehr weiter geht und man wieder ins Wasser muss. Hier könnte man ein ganzes Stück schwimmen und sich durch eine Art Höhle oder Engstelle zwängen, um den "verborgenen Wasserfall" zu besichtigen. Das haben wir nicht getan, aber ich bin zumindest mal eine erfrischende Runde geschwommen.

    Der zweite Etappenpunkt war das "Sinkhole", ein Erdfall in der Nähe der Küste, an dessen Grund ein See zum Baden einlädt. Die Brühe war schon etwas trüb, viele Menschen unterwegs. Lustig: kleine Fische knabbern einem hier an den Füßen.

    Nach einem letzten knappen Stündchen Fahrt erreichten wir unser Hotel, das Crown Plaza in Maskat, eine ziemlich noble Bude. Morgen und übermorgen werden wir uns in der Stadt umsehen, bevor wir am Mittwoch morgen 2:15 Uhr gen Berlin via Istanbul abheben.
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