• Hartmut Göhler
  • Hartmut Göhler

Dubai und Oman November 2025

Der Oman steht schon seit längerem auf unserer Reise-Wunschliste. Und Verena haben es Hochhäuser angetan. Also beginnt unsere Oman-Reise in Dubai. Die Skandinavien-Serie der letzten Jahre wurde unterbrochen. Read more
  • Trip start
    November 15, 2025

    Dresden - BER - IST - DXB

    November 15, 2025 in Germany ⋅ 🌧 6 °C

    Heute ging es los. Mit dem Flixbus zum berüchtigten Flughafen BER, der uns an diesem Samstagmorgen eher entspannt provinzinziell vorkam Keine Schlangen, eher Ruhe und Gelassenheit. Andere sollen das ja anders erlebt haben. Über Istanbul flogen wir nach Dubai, das wir am frühen Sonntagmorgen erreichten.Read more

  • Dubai: Burj Khalifa

    November 16, 2025 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 31 °C

    Übernächtig kamen wir gegen 5 im Hotel an und fielen erstmal ins Bett. Das Hotefrühstück wurde bis 11 serviert, was uns sehr entgegen kam. Gegen Mittag liefen wir ca 50 min bei stahlblauem Himmel und Temperaturen um die 30 °C zur nächsten Metro-Station und fuhren Richtung "Downton". Die Dubai-Mall soll die größte der Welt sein. Architektonisch so naja ... aber wirklich riesig und gut gekühlt.

    Der Burj Khalifa ist mit 828 m das zweithöchste Gebäude der Welt. Bis zur 125. Etage sind wir hinaufgefahren. Die hundertpaarundfünfzigste wollten wir uns nicht leisten. Das kostet einige hundert Euro pro Person.

    Beeindruckt und erschöpft liegen wir im Bett. Den Dubai-Hype kann ich nur wenig nachvollziehen.
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  • Musandam Bootstour

    November 17, 2025 in Oman ⋅ ☁️ 22 °C

    Für heute hatten wir eine Bootstour durch die Fjorde der Omanischen Exklave Musandam gebucht. Musandam liegt drei Autostunden nördlich von Dubai. Unterwegs gab's ein paar kurze Stopps an Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten. Musandam ist sehr bergig, dünn besiedelt und von tiefen Buchten durchzogen. Sie ist an mehreren Grenzübergängen von den Emiraten aus erreichbar, die jedoch jeder für sich eine Sackgasse darstellen.

    Mit dem traditionellen, inzwischen motorisierten und vom Segel befreiten Dhau ging es in einen weit ins Land reichenden "Fjord". Ruhe, tolle Landschaft und eine frische Brise - das Kontrastprogramm zu gestern.
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  • Dubai - alt und neu

    November 18, 2025 in the United Arab Emirates ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute morgen ging es zunächst in Dubais Altstadt links und rechts des Dubai Creek. Hier sahen wir uns zwei der Souqs an, ohne jedoch etwas zu kaufen. Das hat um jetzigen Zeitpunkt der Reise noch wenig Sinn. Beeindruckend sind orientalische Märkte immer: der betörende Duft der Gewürze, die Farben der Stoffe und Kleider, aber auch die freundliche Aufdringlichkeit der Händler. Interessant: Auch hier gibt es einen Bereich mit Haushaltswaren wie zum Beispiel Töpfen und jeder Menge anderer Utensilien, wo sich nur sehr wenige Touristen hin verirren. Die Altstadt liegt links und rechts des "Creek", welcher mit altertümlich wirkenden Fähren übrquert werden kann.

    Da der Tag noch jung war, beschlossen wir, uns in einen der Hop-on Hop-off Busse zu setzen und das ausgedehnte moderne Dubai zu erkunden, vorbei an Downtown mit dem vorgestern besuchten Burj Khalifa bis hinunter zum ca. 10 km südlich liegenden Gebiet um die Marina, das Riesenrad und die bekannte künstlich errichtete Palmeninsel. Um einen Eindruck von dieser zu bekommen, müsste man sie allerdings von oben betrachten. Dazu war leider keine Zeit mehr.

    Bereits in der Dunkelheit erreichten wir den kitschig rot angestrahlt Burj al Arab, von wo wir mit dem Stadtbus bis vor das Hotel fuhren.
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  • Kurzstreckenflug in den Oman

    November 19, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir haben uns heute von Dubai verabschiedet und haben mit dem Flieger einen ¾-Stunden-Sprung nach Muscat im Oman gemacht. Trotz der kurzen Flugzeit: Oman Air serviert ein belegtes Brötchen und ein Wasser!

    Der sehr gepflegte, hübsche Flughafen in Muscat empfing uns mit Ruhe und Gelassenheit. Grenzkontrolle und Gepäckaufnahme gingen sehr zügig vonstatten und schnell hatten wir unseren Mietwagen.

    In etwa zwei Stunden Fahrt ging es direkt in die Berge: am Anfang über volle Autobahn, wo man sich beim Einfädeln gegen die arabische Mentalität ein wenig anders durchsetzen muss, als bei uns. Am Ende befuhren wir eine zwar gut ausgebaute, aber sehr steile Bergstraße. Sm Polizei-Kontrollpunkt wies uns der freundliche Beamte darauf hin, dass wir die Gefällestrecken mit Allrad zu befahren hätten.

    Unser Hotel für die nächsten Tage liegt im Bergdorf Jabel Akhdar, aus dem Hotelzimmer sehen wir die Sonne hinter den Bergen untergehen.
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  • Durch die Terrassenfelder

    November 20, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 15 °C

    Hier auf dem Plateau von Jabal al Akhdar, auf ungefähr 2.000 m Höhe, gibt es sogar markierte und zum Teil recht gut ausgebaute Wanderwege. Wir gingen heute am Vormittag bei noch erträglichen Temperaturen eine wunderbare Runde am Rand eines schroffen Tales, entlang von Bewässerungsräben, teilweise noch bebauten Terrassenfeldern und durch malerische Bergdörfchen.

    In Ash Shuraiqa trafen wir auf zwei einheimische Führer, die zwei alte Briten durch die Gegend führten und hier in einem der Bauernhäuser die spezielle Art der Herstellung des rauchigen omanischen Rosenwassers zeigten. Es war nichts in Betrieb, es blühen jetzt keine Rosen, aber die Erläuterungen am Objekt waren sehr interessant. Wir hängten uns mit rein, bekamen omanischen Kaffee, der mit ein paar Tropfen Rosenwasser versetzt wird. Nach einem kleinen Bakschisch gab es noch ausführlichere Erläuterungen und wir durften noch einen weiteren historischen Raum ansehen.
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  • Wadi Ben i Habib

    November 21, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 18 °C

    Ein paar Kilometer von unserem Hotel entfernt befindet sich das Wadi Ben i Habib, teilweise auch Bani Habib bezeichnet. Hier existieren zwei verlassene Dörfer (Habib und Ben i Habib). Markierte Wanderwege gibt es auch hier. Eigentlich soll ein Rundkurs über einen Aussichtsberg führen, allerdings ist der NICHT ausgezeichnet und im steinigen Gelände auch nicht zu erkennen gewesen. Über den vermeintlichen Abzweig waren wir schon lange hinaus. So kehrten wir irgendwann um und gingen den gleichen Weg zurück.

    In einem Freiluft-Café mit Ausblick aufs Tal genehmigten wir uns Tea for two und fuhren auf dem Rückweg nochmal in das kleine Dörfchen Al Ayn, das schon gestern an unserem Weg lag.
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  • Sama Hight Resort am Jebel Shams

    November 22, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute wechselten wir den Standort, 1.800 Höhenmeter auf steiler, aber gut ausgebauter Bergstraße im vorgeschriebenen Schleichgang bergab. Während es in den Bergen angenehm kühl war, empfing uns unten ordentliche Hitze. Vorbei an Nizwa, das wir demnächst besuchen, ging's wieder hinauf, zunächst auf Asphalt, später auf holpriger Schotterpiste. Unser Bett für die kommenden zwei Nächte steht im Sama Hight Resort unweit des Wadi al Nakhr, auch Grand Canyon Omans oder Grand Canyon Arabiens genannt. Auch den mit etwa 3.000 Metern höchsten Berg des Oman kann man von hier besteigen. Wir schauten schon mal in den Canyon, den wir morgen erwandern wollen. Den Aufstieg auf den Gipfel werden wir uns sparen.Read more

  • Grand Canyon of Arabia

    November 23, 2025 in Oman ⋅ ⛅ 19 °C

    Eine atemberaubende Wanderung haben wir heute unternommen. Eine der beeindruckendsten, die man im Oman wohl so machen kann. Das Wadi Al Nakhr wird auch der Grand Canyon Arabiens genannt. Er ist bis zu 1.000 m tief ins Hochplateau eingeschnitten. Der "Balcony Walk", ein schmaler, teilweise etwas ausgesetzter Wanderpfad führt bis zum Talschluss, wo man auf die Überreste einer verlassenen Siedlung trifft. Unglaublich: auch hier wurde Landwirtschaft betrieben, wovon die aufgegebenen Terrassenfelder zeugen. Die einzigen heutigen Bewohner des Tales sind neugierige Ziegen, die immer hoffen, von rastenden Wanderern etwas abzubekommen.
    Bei Regenfällen ergießt sich hier ein wahrscheinlich gigantischer Wasserfall ins Tal. Im Moment ist alles trocken.
    Sehr interessant wäre sicher auch die Erkundung des Talgrundes. Dort gibt es aber, wie YouTube-Videos zeigen, nur eine raue Schotterpiste, die teilweise durch das Flussbett verläuft. Mit einem Guide sicher machbar, aber wir müssen morgen leider weiter.
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  • Misfat al Abriyeen

    November 24, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute verließen wir die Berge endgültig. Und da der Weg zu unserem nächsten Etappenziel Nizwa recht kurz ist, hatten wir zwei Zwischenstopps eingeplant. Der erste Höhepunkt war das Bergdorf Misfat al Abriyeen, das sich in einen "modernen" und einen historischen aufteilt. Im historischen Teil gibt es enge Gässchen, alte arabische ländliche Architektur einige Cafés und Läden, hier kann man vieles entdecken.Read more

  • Manah Altstadt

    November 24, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 28 °C

    Manah, unser heutiger zweiter Stopp, ist ein kleines Städtchen südlich unseres Tageszieles Nizwa. Die Altstadt von Manah ist schon lange unbewohnt und war dem Verfall preisgegeben. Nun ist man aber gewaltig am Wiederaufbau. Noch stehen alle Gebäude leer. Ob dort irgendwann auch wieder (touristisches) Leben einziehen soll, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen. Wir hatten dieses Juwel fast für uns allein.Read more

  • Ankunft in Nizwa

    November 24, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach zwei interessanten Zwischenstopps kamen wir am Nachmittag in unserem Hotel in der 70.000-Einwohner-Stadt Nizwa an. Unser hübsches Hotel liegt etwas außerhalb des Zentrums, welches man aber entspannt mit dem Auto erreicht. Und auf dem riesigen Parkplatz vor dem Souq findet man auch eine Lücke. So machten wir noch einen abendlichen Ausflug.

    Der Souq ist keiner der alten, verwinkelten orientalischen Basare, sondern eine eher moderne Markthalle. Angeschlossen sind verschiedene Läden, zum Beispiel ein Halwa-Laden und ein großer Dattel-Laden, wo man die vielen Sorten kosten kann.

    Wir schlenderten ein wenig durch die recht überschaubare Altstadt und aßen bei einem Pakistani zu Abend. Es war alles etwas schmuddlig da. Mal sehen, wie es uns morgen geht 🥴🙈
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  • Nizwa

    November 25, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 26 °C

    Den heutigen Vormittag nutzten wir, um das Fort Nizwa zu erkunden und dem Souq noch einen Besuch abzustatten. Im Souq kauften wir ein paar Mitbringsel für uns, Familie und Freunde. Wie schon gestern geschrieben: die richtige Souq-Stimmung kommt in diesem modernen Gebäude nicht auf. Sehr interessant ist das Fort. Restaurierung des Forts und Bau der Moschee sowie des neuen Souq scheinen unter einer Regie stattgefunden zu haben. Es wirkt alles ein Bisschen wie aus einem Guss.

    Am Abend begaben wir uns nochmal in die Stadt, die jetzt unheimlich voll war. Einheimische Familien flanierten durch die Gassen, saßen in den Cafés ... das Stadtbild war, viel mehr als am Tage, geprägt von Männern in Dishdasha (Kaftan) und Kumma (Kappe) oder Mussar (Turban) und von Frauen in Abaya und Hijab (also Kittel und Kopftuch). Manche auch verschleiert. Dominierende Farbe bei den Männern ist weiß, wobei auch viele erdige Töne zu sehen sind. Die Frau trägt meist schwarz, aber wir sahen auch festlich bestickte Kittel in weinrot oder sogar hellblau ...

    Zu Abend aßen wir in einem Restaurant mit traditioneller Küche: Lamm-Shuwa (sehr langsam gegartes, sehr zartes, aromatisches Fleisch) mit traditionell zubereitetem omanischem Reis. Dazu frisch gepressten Saft und Wasser. Summa summarum: 9,1 Rial ~ 20 € ...
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  • Von Nizwa ins Wüstencamp

    November 26, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute ging es von Nizwa ins Wüstencamp bei Al Wasil. Unterwegs wollten wir ein altes verlassenes Dorf besichtigen, was fehlschlug, da wir im Ort das Gesuchte nicht fanden. Stattdessen steckten wir plötzlich mitten im dichtesten örtlichen Verkehr. Die Regel: alle fahren langsam und man erkämpft sich sein Recht, indem man vorsichtig, aber entschlossen fährt.

    Etwas mehr Glück hatten wir in Ibra. Hier gibt's es mittwochs einen Frauenmarkt: einen Markt, bei dem die Männer am Rand warten müssen. Ganz so streng wird das allerdings nicht mehr gehandhabt.

    Gegen 13 Uhr erreichten wir den Punkt, von dem aus wir ins Wüstencamp gebracht werden sollten. Ich meine, die Piste hätten wir sogar mit unserem Kia 4WD bewältigt. Aber man hatte uns vorher abgeraten.

    Im Camp buchten wir für den Abend einen Kamelritt in den Sonnenuntergang. Das war ein herrliches Erlebnis.
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  • Camp am Schildkröten-Reservat

    November 27, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 27 °C

    Etwas wehmütig nahmen wir Abschied vom Wüstencamp. Über Autobahn und Landstraße fuhren wir bei meist mäßigem oder geringem Verkehr Richtung Südwesten. Unser Ziel war ein Camp in der Nähe des Schildkröten-Reservates bei Sur.

    Ein Versuch, ein Fort in einem kleinen Städtchen unterwegs zu besichtigen, schlug wieder einmal fehl. Das Fort war eingerüstet und mit Bauzäunen umgeben - und im Ort wuselte der dichte Autoverkehr. Allmählich hab ich mir einiges von den Arabern angeguckt und wir schwimmen recht gut mit.

    Hier in diesem Küstenbereich legt die grüne Meeresschildkröte ganzjährig ihre Eier ab. Unsere Schildkröten-Tour findet morgen früh um 5 statt - ohne Schildkröten-Garantie natürlich. Bilder wird es wohl ohnehin keine geben da Blitzen verständlicherweise verboten ist. Aber mit etwas Glück könnten wir alte oder auch frisch geschlüpfte Tiere sehen.

    Wir sind gespannt.
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  • Schildkröten-Beobachtung

    November 28, 2025 in Oman ⋅ 🌙 17 °C

    Heute morgen mussten wir um 4 aus den Federn, denn wir hatten uns zur Schildkröten-Tour 04:45 Uhr angemeldet. Glücklicherweise haben wir die morgendliche Variante gewählt, denn in der Morgendämmerung ist dann auch das Fotografieren möglich. Blitzen ist verboten und der Guide leuchtet bei Dunkelheit die Tiere nur mit einer roten Taschenlampe an, um sie nicht allzu sehr zu stören.

    Wir hatten Glück und bekamen tatsächlich zwei Schildkröten zu sehen, die nach der Eiablage wieder Richtung Meer krochen. Es ist wohl die "Grüne Meeresschildkröte", früher auch "Suppenschildkröte" genannt, die hier ganzjährig ihre Eier ablegt.

    Nach Sonnenaufgang fuhren wir zurück ins Camp, wo wir 7 Uhr frühstückten und dann zeitig auscheckten.
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  • Rund um Sur

    November 28, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 26 °C

    Unsere heutiges Tagesziel wäre nur 45 km vom "Schildkröten-Camp" entfernt. Also erkundeten wir ein wenig die weitere Umgebung. Erster Anlaufpunkt war Ras al Hadd ein Dorf mit breitem Strand, einem Fort und zwei sich kreuzenden Landebahnen mitten im Dorf, die aus dem 2. Weltkrieg stammen sollen. Sie zerteilen das Dorf, bröckeln inzwischen arg und werden irgendwie auch als Straße und Parkplatz genutzt.

    Am Strand waren zu relativ früher Stunde schon einige Einheimische unterwegs. Meist fährt man mit dem Geländewagen vor und baut ein Zelt auf. Erschreckend: der viele Plaste-Müll ... Das Fort konnte auch schon besichtigt werden - der Wärter hatte kurz nach 9 gerade aufgeschlossen.

    Anschließend fuhren wir ins ca. 70 km entfernte Wadi Tiwi: ein schroffes, wasserdurchflossenes und daher sehr grünes Tal. Nach einigen Kilometern wird die Straße im Tal allerdings sehr schmal und kurvig. Da heute Freitag, also Sonntag ist, herrschte sehr zudem sehr viel Verkehr, so dass man nicht vorankam, ständig rangieren musste. So ließen wir das Auto stehen, liefen ein Stück zu Fuß hinein und tranken in einem kleinen, geradezu modern anmutenden und gar nicht in die Gegend passenden Cofee Shop einen Omani Kaffee.

    Vor 14 Uhr erreichten wir bereits das Hotel und holten erstmal eine Mütze Schlaf nach.
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  • Sur

    November 29, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 25 °C

    Am gestrigen Abend suchten wir noch die Innenstadt von Sur heim. Ziel war der in allen Karten und Reiseführern genannte traditionelle Souq. Zudem wollten wir versuchen, etwas zu essen zu bekommen.

    Zunächst standen wir mehr als wir fuhren. Dichtester, zäher Freitags-Verkehr. Da war wieder "arabisches Fahren" angesagt. Aber erstaunlicherweise findet man immernoch irgendwo einen Parkplatz.

    Der Souq war für uns enttäuschend: einige Ladenstraßen mit einer relativ modernen Überdachung. Es gibt fast ausschließlich Stoffe und Damenkleider, es ist auch alles recht leer. Das Umfeld, also das Stadtzentrum, ist geprägt von billigen, schmuddligen Restaurants, verschiedenen Läden in den Gedichtslosen Würfelhäusern, alles voller Autos, eben alles "sehr arabisch". Da hatten wir wohl nach den Beschreibungen etwas anderes erwartet. Schließlich fuhren wir wieder ins Hotel und aßen dort zu Abend.

    Heute drückt mir etwas der Bauch, aber es passiert nichts halbes und nichts ganzes. So fuhren wir erst kurz vor Mittag in die Stadt. Erstes Ziel: die Dhow-Werft. Hier werden die traditionellen Holzboote noch mehr oder weniger in Handarbeit gefertigt. Sehr interessant. Anschließend begaben wir uns in den alten Stadtteil Ayia (Ayjah), wo man einen Leuchtturm (von außen) und das kleine Al Ayjah Castle besichtigen kann. Ansonsten sieht es auch hier aus wie in den meisten Orten.

    Nach kurzem Abstecher zum Stadtstrand und zum heute leider geschlossenen größeren Al-Sunaysilah Castle landeten wir wieder im Hotel.
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  • Wadi al-Shab und das Sinkhole

    November 30, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute fuhren wir zum Zielort unserer Reise, in die Hauptstadt Maskat. Immer an der Küste entlang. Reine Fahrzeit wären etwa 2½ Stunden, aber unterwegs gibt es einiges zu entdecken. So führen viele schroffe, meist trockene Täler aus den Bergen ins Meer.

    Wir entschieden uns für das wohl spektakulärste: das Wadi Al-Shab. Hier fließt tatsächlich ein Flüsschen, das Tal ist grün, bestanden von Palmen, Feigen, Bananen und diversen Sträuchern. Auf kleinen, mit Erdwällen eingefriedeten und bewässerten Feldern wird ein wenig bescheidene Landwirtschaft betrieben. Um ins Tal zu gelangen, muss man sich zunächst über einen See übersetzen lassen, Platz für einen Weg ist am Taleingang nicht. Der anschließende Wanderweg ist zunächst bequem, später kraxelt man über einige Steine - bis es nicht mehr weiter geht und man wieder ins Wasser muss. Hier könnte man ein ganzes Stück schwimmen und sich durch eine Art Höhle oder Engstelle zwängen, um den "verborgenen Wasserfall" zu besichtigen. Das haben wir nicht getan, aber ich bin zumindest mal eine erfrischende Runde geschwommen.

    Der zweite Etappenpunkt war das "Sinkhole", ein Erdfall in der Nähe der Küste, an dessen Grund ein See zum Baden einlädt. Die Brühe war schon etwas trüb, viele Menschen unterwegs. Lustig: kleine Fische knabbern einem hier an den Füßen.

    Nach einem letzten knappen Stündchen Fahrt erreichten wir unser Hotel, das Crown Plaza in Maskat, eine ziemlich noble Bude. Morgen und übermorgen werden wir uns in der Stadt umsehen, bevor wir am Mittwoch morgen 2:15 Uhr gen Berlin via Istanbul abheben.
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  • Maskat.

    December 1, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 27 °C

    Am vorletzten Tag im Oman haben wir uns die Hauptstadt Maskat ein wenig angesehen. Die Stadt besteht aus vielen Stadtteilen, die entlang der felsigen Küste verteilt liegen, dazwischen immer wieder Berge... Relativ weite Wege. Das Auto haben wir gestern schon abgegeben, mit dem Taxi könnte es auch teuer werden, Busse gibt's nicht. Also haben wir eine private Tour gebucht.

    Das erste, was uns in Maskat auffiel: alles ist blitzblank, wie aus dem Ei gepellt. Nirgendwo Schmutz, viel Grün, alles irgendwie nobel. Damit unterscheidet sich Maskat schon deutlich vom Rest des Landes. Gegenüber unserem vorherigen Etappenpunkt Sur ein riesiger Unterschied. Insofern war die Entscheidung richtig, uns Maskat für das Ende der Reise aufzuheben.

    Wir besichtigten zunächst die Große Sultan-Qabus-Moschee. Eine Moschee der Superlative. Anschließend ging es in den Fischmarkt, wo nicht gerade viel los war. Im traditionellen Souq, der hier vom Flair her im Gegensatz zu Sur eher seinen Namen verdient, kauften wir noch ein paar Mitbringsel. Allerdings muss man feststellen, dass der Souq schon auf die Bedürfnisse der Touristen zugeschnitten ist. Im Iran haben wir das alles noch viel ursprünglicher erlebt.

    Im Haus der Kultur und Kunst, eigentlich einem kleinen Museum, konnten wir uns im Schnelldurchlauf mit Geschichte (vor allem der Dynastie) und den Trachten vertraut machen. Den Palast des Sultans besichtigten wir von außen, für die Forts war keine Zeit mehr und angeblich seien sie auch geschlossen.

    Am späten Nachmittag nahmen wir dann noch an einer Bootsfahrt in den Sonnenuntergang teil. Alles in allem ein runder Tag.
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  • Ein Tag zum Auspendeln.

    December 2, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 26 °C

    Der Urlaub geht nun unweigerlich zu Ende. Heute Abend gegen 11 werden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht, morgen früh nach 8 sollen wir planmäßig in Berlin sein.

    Am Morgen waren wir nochmal im Meer baden, allerdings musste man ewig reinlaufen. Die Badebucht ist sehr flach und bei Ebbe maximal oberschenkeltief. So war das Vergnügen nicht ganz so groß.

    Irgendwie haben wir unseren Urlaub symmetrisch gestaltet: am zweiten und am vorletzten Tag waren wir mit einem Dhow auf dem Meer unterwegs. Am ersten Tag besichtigten wir die gigantisch große Dubai Mall - heute nutzten wir den kostenlosen Shuttlebus des Hotels, um das omanische Gegenstück, die Mall of Oman zu besichtigen. Die ist natürlich nicht so riesig wie die in Dubai, aber ... wie ganz Maskat vom allerfeinsten. Edle Materialien, glänzend polierter Fußboden, alles unglaublich sauber, keine Essensreste auf den Tischen vom Fuß-Kurt 😆 (food court) und selbst auf den Toiletten hat man den Eindruck, man könne vom Fußboden essen. Unglaublich. Von Deichmann und Decathlon über viele einheimische Händler bis hin zu den Luxusmarken der Welt findet man alles. Und vor allem: Parfüm, Parfüm, Parfüm ...

    Gekauft haben wir nichts, aber der Eindrücke wegen war dieser Ausflug es wert. Nun wird noch relaxt, da es die Nacht über wohl wenig Schlaf geben wird.
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  • MCT - IST - BER ... Dresden

    December 3, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 3 °C

    Kurz vor 11 stand gestern abend der Schofför am Hotel und karrte uns zum Flughafen. Eigentlich war alles recht entspannt, Umstieg in Istanbul problemlos. Auf den kleinen, provinziellen Flughafen BER lassen ich nix kommen! 09:20 am Gate angelegt, kurze Wege. Automatische Passkontrolle innerhalb weniger Minuten. Gepäck kam sofort, unseres fast zuerst. So sitzen wir 30 min später im Flixbus nach Dresden, den wir in großem Gottvertrauen gebucht hatten. 😆 Nun müssen wir uns wieder mit der nassen Kälte arrangieren und werden verspätet in die Adventszeit eintauchen.Read more

    Trip end
    December 3, 2025