• Tag 2

    July 30, 2025 in France ⋅ ☀️ 15 °C

    Refuge du Mont Thabor (2502 m) - Névache (1609 m)
    17,6 km/ 6 h
    Trotz unseres idyllischen Platzes hat heute keiner so richtig gut geschlafen. Es war einfach bitterkalt. Und auch der Morgen war noch sehr ungemütlich frisch, denn wir waren noch mitten in den Wolken. Deshalb haben wir auf Frühstück erstmal verzichtet und sind gegen halb 8 schon los. Es ging zurück zum Col de la Vallée Étroite. Dieses Mal gab es auf der Passhöhe aber noch keine Sicht, aber nach und nach stiegen die Wolken auf, die Sicht wurde besser und selbst die Murmeltiere wurden wach. Mit Blick auf den Hauptkamm der Thabor-Gruppe ging es in die Tavernette-Ebene auf ungefähr 2200 m Höhe. Hier wurde gefrühstückt und dann war auch die Sonne da. Nachdem einige Bäche überquert waren, begann der erste Abstieg bis Les Granges de la Vallée Étroite (1765 m). Der kleine Ort wird vom Blick auf den Grand Séru, der wie ein Monolith frei steht und uns eine ganze Weile begleitete, dominiert.
    Es begann der Aufstieg zum Col des Thures (2194 m), der sehr angenehm in vielen Serpentinen durch Lärchenwald verlief. Dabei konnten wir die nach den Drei Heiligen Königen benannten Berge mit ihren Canyons bewundern. Auf der Passhöhe wurde der traumhaft gelegene Lac Chavillon erreicht, es ging wieder über eine wunderschöne Hochebene mit tollem Rundumblick auf die Gebirgslandschaft, bevor der Abstieg bis nach Névache begann. Eigentlich wollten wir ja noch ein Stückchen weiter. Wir haben uns aber doch für den kleinen Campingplatz am Fluss mit Duschen und kleiner Einkaufsmöglichkeit entschieden. Morgen ist ja auch noch ein Tag!
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