Névache - Montgenèvre (20 km/ 6:30 h)
Das war wieder eine richtig kalte Nacht (laut Vorhersage 5 Grad Celsius), aber dafür konnten wir einen genialen Sternenhimmel bewundern. Morgens war es aber auch noch ungemütlich (vor allem sehr feucht), aber der blaue Himmel stimmte uns optimistisch. So ging es los zuerst nach Plampinet, immer am Fluss entlang - gemütliches Eingehen. Danach gab es dann Frühstück mit dem, was der kleine Lebensmittelladen zu bieten hatte: Gewürzkuchen, Zwieback, Käse und Äpfel natürlich mit obligatorischem Kaffee. Kurz hinter dem Picknickplatz stand dann der Bäckerwagen mit allen denkbaren Spezialitäten!🙈
Aber wir waren ja gestärkt für den langen Aufstieg- zuerst gemäßigt auf einer Schotterstraße, später steiler durch Wald. Hier haben wir sogar einen E-Mountainbiker mehrfach überholt, weil er schieben musste. Dafür war ein Paar auf Pferden wesentlich schneller als wir. Insgesamt sind wir aber eher einsam gewandert bis wir kurz vor dem Col de Dormillouse (2445 m) eine Mittagspause gemacht haben, auch um die Zelte zu trocknen.
Vom ersten Pass ging es noch einmal kurz hoch bis zum Col de la Lauze (2526 m). Auf diesem Abschnitt konnten wir die schneebedeckten Gipfel des Nationalparks Écrins bewundern.
Die ganze Etappe bot wieder grandiose Landschaften! So auch das folgende Hochtal, in dem es wunderbar blühte und duftete. Außerdem gab es Millionen von Heuschrecken/ Grillen(?)!
Schließlich sind wir im Wintersportort Montgenèvre (1849 m) direkt an der französisch-italienischen Grenze angekommen, wo wir in einem kleinen Hotel übernachten. Und weil Italien so nah ist, gab es natürlich Pizza!Read more